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Katharina Kullmer berichtet aus Vancouver (Kanada)

Ich habe im letzen Sommer angefangen in Frankfurt an der Johann Wolfgang Goethe Universität Amerikanistik und Germanistik zu studieren. Um meine Englischkenntnisse zu verbessern wollte ich in den Semesterferien für zwei Monate ins englischsprachige Ausland.

Im Businessprogramm von iSt entdeckte ich dann das „work experience“ – Angebot, welches Sprachkurs und Praktikum verbindet. Meine Wahl fiel auf Vancouver, Kanada.

Nach meiner Anmeldung bekam ich alle nötigen Informationen zugeschickt um z.B. einen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben auf Englisch verfassen zu können. Beides schickte ich bereits von Deutschland aus per Email an meinen „Jobvermittler“ im Sprachzentrum in Kanada, der mir auch umgehend ein Feedback gab und mich über meine Aussichten informierte. Da ich nach meinem Studienabschluss im journalistischen Bereich arbeiten möchte, wollte ich gerne auch ein Praktikum in diesem Bereich machen.

Auch zu meiner Gastfamilie konnte ich bereits von Deutschland aus Kontakt aufnehmen und so war es fast so etwas wie ein Wiedersehen, als mich mein Gastvater – der sich für diese Bezeichnung mit gerade mal 32 Jahren viel zu jung fühlte – am Flughafen abholte.

Ich wohnte bei einer chinesisch-kanadischen Familie mit 2 kleinen Kindern: Alex, 1 Jahr und Richard, 3 Jahre. Da sich die Unterkunft nicht direkt in Vancouver befand, sondern in einem Vorort namens Burnaby, brauchte ich morgens ca. 30 min bis zum Sprachzentrum, konnte aber das ganze Stück, ohne umsteigen zu müssen, mit dem Bus fahren.

Im Sprachzentrum gab es am ersten Tag einen Einstufungstest zur Feststellung des Sprachniveaus. Je nach Level gab es unterschiedliche Möglichkeiten für Kurse. Im Laufe meines Aufenthalts belegte ich „workplace preparation“, „international business practices“, „canadian studies“, „cultural studies“ und „vocabulary“. Der Unterricht war meistens sehr interessant und vor allem abwechslungsreich.

Was für mich aber noch weitaus interessanter war, waren die zahlreichen Aktivitäten, die vom Sprachzentrum angeboten wurden: An jedem Tag der Woche gab es verschiede Möglichkeiten, von Filmvorführungen über Tanzkurse bis hin zu dem Besuch von Basketballspielen. An den Wochenenden gab es in der Regel zweitägige „weekend trips“. So besuchte ich z.B. Victoria und das dortige BC Museum und lag im Beacon Hill Parc in der Sonne.

Ein anderes Mal ging es nach Whistler zum Ski fahren und „Apres Ski Party“ feiern. Über Ostern fuhr ich für 4 Tage in die Rocky Mountains und kam – neben der Besichtigung von zahlreichen Sehenswürdigkeiten – ein zweites Mal dazu auf Skiern die Pisten unsicher zu machen. In jedem Hotel gab es ein Schwimmbad und Whirlpools, so überstanden auch alle die Kälte der kanadischen Rockies und waren am Abend wieder fit und „aufgetaut“ genug um auszugehen. An einem der Abende in den Rockies hatten wir sogar die Möglichkeit Country Line Dancing zu lernen, was mich wirklich begeistert hat.

In Vancouver ging ich mit Freunden aus dem Sprachzentrum zum Schlittschuh laufen, in das Museum of Anthropology und die Vancouver Art Gallery. Ich habe vor allem auf den zahlreichen Ausflügen viele Leute kennen gelernt und Freundschaften geschlossen, die über Europa hinausreichen und die ich versuche per Email am Leben zu erhalten.

Die Vielfältigkeit Vancouvers ist schwer in Worte zu fassen, aber ich denke man trifft es sehr gut, wenn man behauptet, dass es mit Sicherheit irgendeinen Ort in der Stadt gibt, an dem man sich heimisch fühlt – egal woher man kommt.

Als „Forum of Diversity“ bezeichnete sich schließlich auch die kleine bilinguale Zeitung in Vancouver bei der ich in den letzten vier Wochen meines Aufenthalts mein Praktikum machte. Für mich war dieses Praktikum eine unglaubliche Bereicherung – nicht nur beruflich, sondern auch persönlich. Bereits in der ersten Praktikumswoche hatte ich einen Interviewtermin mit dem Herausgeber der neu erschienen Tageszeitung „Metro Vancouver“. Außerdem besuchte ich z.B. ein Konzert einer „First Nations“ Band um eine Review darüber zu schreiben, interviewte Fußgänger und lernte auf einer Pressekonferenz Vancouvers Bürgermeister kennen. Die meisten meiner Artikel wurden gedruckt und auch auf der Webpage der Zeitung veröffentlicht. Ich gehe davon aus, dass mir diese Erfahrungen in meiner beruflichen Zukunft weiter helfen werden. Zu meinen ehemaligen „Kollegen“ habe ich immer noch Kontakt – mir ist sogar angeboten worden wieder zu kommen um als freier Mitarbeiter meine Erfahrungen zu erweitern. Ich denke, ich werde, so bald es mir möglich ist, nach Vancouver zurückkehren.

Katharina Kullmer

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