Erfahrungsberichte aus den USA

Eine Zeit lang im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu leben, ist der Traum vieler. Vom "Big Apple" an der Ostküste, bis hin zu unendlichen Weiten und der Westküste samt des "Californian Dream". Die amerikanische Kultur erleben gelingt durch eine Sprachreise in unterschiedliche Destinationen und resultiert in einzigartigen Erfahrungen wie bereits in den ersten Zeilen von Erzählungen vieler Teilnehmer zu entnehmen ist.

Angela Ziob

Urlaub“ in der Stadt der Engel!

Mein Name ist Angela Ziob ich bin 22 und habe von Ende Mai bis Mitte August 2015 eine Sprachreise mit iSt nach Los Angeles gemacht und bin wirklich begeistert von der Stadt, den Leuten und der Umgebung.

Von Deutschland aus ist es nach L.A. ein langer Flug und so waren wir (meine beste Freundin und ich) ziemlich kaputt als wir bei unserer Gastfamilie in Culver City ankamen. Culver City (hier leben viele der Studenten aus der Schule) ist ein kleiner „Stadtteil“ von Los Angeles und von der Schule - die in Westwood, nahe der UCLA liegt - ca. 30 Minuten entfernt.

Als wir mit dem Taxi vorfuhren, kam uns schon unsere kleine Gastschwester entgegen und hat uns willkommen geheißen. Am Anfang war es ein bisschen komisch bei „fremden Menschen“ zu wohnen, aber schon sehr bald haben wir uns dort eingewöhnt und uns auch richtig wohl und zu Hause gefühlt. Unsere Gasteltern waren wirklich sehr nett und wir werden auch weiterhin mit ihnen in Kontakt bleiben. Am ersten Tag fuhr unsere Gastmutter mit uns durch die Stadt und zeigte uns, wo der nächste Supermarkt ist (kleiner Tipp für günstiges einkaufen → Ralphs Supermarkt, Kundenkarte lohnt sich wenn man länger dort bleibt) und wo die Schule liegt.

Der erst Tag in der Schule war wirklich aufregend. Man kommt dort an und muss einen kleinen „Einstufungstest“ machen, in dem Grammatik und Schreiben geprüft wird, aber man muss auch ein kurzes Gespräch mit einem Lehrer oder Office-Angestellten absolvieren.

Schon am zweiten Tag wird man dann in die richtige Gruppe eingeteilt, in der man dann für vier Wochen bleibt. Je nachdem welchen Kurs man gebucht hat, hat man entweder nur vormittags Unterricht (bis 12:40 Uhr) Grammatik und Konversation, wenn man einen Intensivkurs gebucht hat, hat man nachmittags noch Lesen und Schreiben oder einen Wahlkurs wie z.B. Akzentreduktion und richtige Aussprache.

Jeden Freitag wird in Grammatik ein Test geschrieben, um zu schauen ob man verstanden hat um was es in der Woche ging. Wenn die Testergebnisse gut genug sind, kommt man nach vier Wochen in eine höhere Stufe.

Da man typischerweise, wenn man bei einer Gastfamilie untergebracht ist „Halbpension“ hat -also Frühstück und Abendessen- muss man sich mittags selbst um etwas zu Essen kümmern. In der Nähe der Schule gibt es zahlreiche Möglichkeiten gut zu Essen (kleiner Tipp: Open Oven ist in direkter Schulnähe, hier hat man sehr günstig die Möglichkeit sich seine eigene Pizza zusammenzustellen) und wirklich tollen Nachtisch (wenn ihr auf Kuchen steht ist die Cheesecake Factory ein MUSS! Der Kuchen ist einfach unglaublich gut).

Wenn man den Mittag frei hat, gibt es hier in L.A. zahlreiche Möglichkeiten, was man unternehmen kann. Die Strände (Santa Monica Beach und Venice) sind von der Schule ca. eine Stunde mit dem Bus entfernt, auch Malibu Beach, Long Beach oder Huntington Beach lohnen sich zu besuchen, sind aber weiter entfernt sodass sich das nur am Wochenende lohnt (ein wenig Vorsicht ist geboten: Wenn ihr wirklich schwimmen wollt geht wirklich nur wenn es in der Stadt richtig heiß ist, da es am Meer immer etwas kühler und in der Regel windig ist... Für Surfbegeisterte aber optimal, macht riesigen Spaß!).

Meine kleine To-Do-Liste für Mittage L.A. ist wie folgt: Downtown-Tour, Walk of Fame, Hollywood-Sign (auf jeden Fall hoch laufen, der Ausblick lohnt sich), Hollywood, die Starhouse-Tour ist spannend, 3rd Street Promenade (Shopping in Santa Monica), Beverly Hills + Rodeo Drive (hier immer Ausschau nach Stars halten, haben Rihanna dort gesehen), Madame Tussauds (macht richtig Spaß dort), Natural History Museum (wirklich wie im Film „Nachts im Museum“), Universal Studios, L.A. Gun Club (hier kann man schießen gehen wenn man über 18 ist), Griffith Observatory (Atemberaubender Ausblick in der Nacht), Museum of Death (nichts für schwache Nerven, kleines Museum in Hollywood über Serienkiller), oder vielleicht ein Ausflug ins Dogers Stadium um ein Baseballspiel zu schauen (tolle Stimmung im Stadion und die BESTEN Hot Dogs in L.A.).

Für die Wochenenden lohnen sich weiter entfernte Ziele, wie San Francisco (wenn ihr dort seid und die Natur mögt auf jeden Fall noch auf dem Rückweg den Yosemite Park einplanen), Santa Barbara, San Diego, Las Vegas, Grand Canyon, Death Valley, Red Rock Canyon, Magic Mountain (Freizeitpark mit viiiielen Achterbahnen in L.A.), hier bietet die Schule auch immer Ausflüge an.

Was unseren Aufenthalt in L.A. wirklich mehr zu einem Urlaub gemacht hat, ist die ELC Schule und die tollen Leute dort. Wir haben uns dort von Anfang an wohl gefühlt. Einige der Lehrer sind für uns fast wie Freunde geworden und auch in den kleinen Klassen (6-14 Leute) haben wir uns immer wohl gefühlt und viele Freundschaften mit Leuten aus aller Welt geschlossen und auch noch viel über fremde Kulturen gelernt.

Alles in allem war die Sprachreise mit iSt eine unglaubliche Erfahrung und L.A. ist ein toller Ort um Englisch zu lernen, ich habe viel gelernt durch das Sprechen mit den „Native-Speakers“. Ich würde wirklich jedem raten so etwas auch zu machen!

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