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Christiane Vietze berichtet aus Sydney (Australien)

Reisebricht: Ein Traum wird wahr! Ich fliege nach Down Under!

Ein Kontinent – ein Staat. 7 682 000 km² nimmt die gewaltige Landmasse zwischen Pazifik und Indischen Ozean ein, eine Fläche 21 mal so groß wie Deutschland. Die weitaus meisten der über 20 mio. Aussis leben in den Städten.

Nach ca. 22 Stunden Flug mit der Qantas Airlines von Berlin (Tegel) mit zwei Zwischenstops in London und Singapor landete ich um 6.30 Uhr (Ortszeit) in Sydney. Sydney hat drei Zeitzonen und ich hatte 10 Stunden nach vorne Zeitverschiebung. Endlich hatte ich mein Ziel erreicht.

Die Australier (oder auch Aussi) haben es aber echt raus, was die Einführungsbestimmungen und Sicherheit am Flughafen anbelangt. Ich bin ja schon viel gereist (sei es Irland, Kuba, Türkei, Ägypten, Amsterdam oder Mallorca) aber dieses Land hat es echt in sich. Kurz vor der Landung, wird erstmal das komplette Flugzeug mit Desinfektionsspray eingenebelt. Das ist aber erst der Anfang. Weiter geht es dann am Checkpoint. Hier musste ich angeben, ob ich verderbliche Ware oder einen der 2190998219 Artikel, (das sind Artikel die auf der verbotenen Liste stehen) mit mir führe. Leicht panisch wurde ich schon, denn ich hatte für meine Gastfamilie Spreewaldgurken und Spreewaldmeerrettich mitgenommen. Aber das war ja alles im Glas. Nun ging es weiter. Jetzt kamen die Schnüffelhunde und haben alles noch mal „gecheckt“. Bevor ich dann endlich in die Freiheit entlassen wurde, wurde mein Gebäck durchleuchtet. Sie haben mein Gastgeschenk entdeckt. Aber nach einer langen Diskussion wurde ich endlich mit meinem Rettich und den Gurken in die australische Freiheit entlassen. Es war geschafft. 

Nun kam meine nächste Aufgabe auf mich zu. Wie komme ich am besten zu meiner Gastfamilie nach Monterey? So viele Leute, Taxen und Busse. Der Linksverkehr machte die Suche für mich noch unübersichtlicher und schwieriger. Nach kurzer Zeit war ich erfolgreich und fand ein Taxi. 15 min. später habe ich meine Gastfamilie erreicht. Ein riesen Haus mit Swimmingpool und eigenem Zimmer sollte nun für die nächsten Wochen meine neues zu Hause sein. Nach der ersten kurzen Nacht, leider machte der Jetlag mir hier einen Strich durch die Rechnung,  ging es auch schon, mit Kathy (Gastmutter) auf Erkundungstour. Die Suche beinhaltete den Weg zur Schule und ein Tour durch Sydney. Denn am nächsten Tag sollte auch mein erster Schultag beginnen.

Es standen nun 3 Wochen Englischintensivkurs vor mir. Mit einem Eignungstest und einem eigenem Ausweis konnte nun der Unterricht beginnen. Aufregend! In meiner Klasse waren 10 Schüler aus aller Welt. Die Nationen gingen über Spanien, Taiwan, Japan, Türkei über Frankreich und endete mit mir. In dieser Zeit habe ich viel über andere Kulturen gelernt und viele gute Freunde gewonnen.

Nach der Schule blieb für mich noch genügend Zeit, die Gegend unsicher zu machen. Auf meiner Liste standen unter anderem das Opera House  mit dem botanischen Garten und seinen vielen exotischen Pflanzen vorbei am Circular Quay. Von dort aus habe ich mich entschlossen die millionen Stadt mir mal vom Wasser aus anzuschauen. Von der Fähre aus hatte ich einen sehr schönen Blick auf die Skyline von Sydney. Links von der Anlegestelle befindet sich das Oceanworld, ein Aquarium in dem es Haie, Robben, Tintenfische und vieles mehr zu sehen gibt. Später ging es durch das belebte Downtown zu einem imposanten Gebäude von Sydney, dem Queen Victoria Building mit seinem vielen Boutiquen und Restaurants. Nach Hause ging es dann durch den mit vielen kleinen Lampen am den Bäumen erleuchteten Hyde Park.

Auch wurde der Stadtteil „the rocks“ von mir besucht. Das historische Stadtviertel beherbergt in seinen alten Lager- und Verwaltungshäusern eine Vielzahl von Läden, Pups und Restaurants. Von dort aus ging es am Dawes Point und Millers Point vorbei weiter nach Darling Harbour zur Pyrmont Bridge. Weiter ging es zum Sydney Tower, wo ich aus 305 m Höhe eine gute Sicht über die Stadt hatte. Vom vielen laufen und der Hitze von 30 Grad habe ich die Monorail genutzt. Wieder erholt stand Chinatown auf meiner Liste. Ich hatte das Gefühl ich wäre in Asien und nicht in down under. Natürlich gab es bei mir auch Strandtage am Bondi Beach. Zu meinen Höhepunkten in Australien gab es unter anderem die „mardi gras“ Parade. Das ist eine Schwulen und Lesben Parade.

Neben meinen schulischen Aktivitäten, wie Vorträge halten und Tests schreiben, brauchte ich mal einen freien Kopf. Und was ist da nicht besser als Wandern? Also ging es ab in die Blue Mountains und anschließend in den Fetherdal Wildlife Park. Hier konnte ich unter anderem Koalas und Kängurus anfassen und füttern. 2000 fanden in  Sydney die olympischen Spiele statt. Mit dem Zug ging zum Olympischen Park. Es ist schon atemberaubend, wenn man dann davor steht und es nicht nur im TV sieht.

Mit Kathy wurde auch das Nachtleben getestet, welches für mich eine Umstellung war. Hier ging es schon kurz nach 20 Uhr los und endete bereits um 3 Uhr nachts. Ab um 2 Uhr wurden keine Gäste mehr in die Pups gelassen, dafür kosteten die Cocktails nur 5 australische Dollar, ca. 2,50 Euro. Im Gegensatz zum Bier, was mich 6 bis 8 australische Dollar kostete.

Meine Tage in down under gingen nun langsam dem Ende zu. Am letzten Tag gab es dann die feierliche Zeugnisübergabe. Und als krönenden Abschluss ging es dann mit unserer Klasse und unserem Lehrer  in ein australisches Restaurant. Es gab Salzwasser Krokodil, Emu und Känguru. Was soll ich dazu schreiben. Bis auf das Krokodil, welches geschmacklich aus Fisch mit Hühnchen war, hat alles geschmeckt.

Fazit meiner Reise. Down under ist einfach außergewöhnlich, eine Landmasse der Gegensätze. Australien bietet eine einzigartige Kultur und ein unvergessliches Abenteuer. Nächstes Jahr wird es nach Canberra über Melbourne nach Tasmanien gehen.

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Koala
 
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