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Sabine Wenger berichtet aus Brisbane (Australien)

Mein Name ist Sabine Wenger und ich bin 33 Jahre alt. Nach langjähriger Berufserfahrung entschied ich mich ein Sabbaticaljahr bei meiner Company zu beantragen, da ich sehr gerne Reise und Auslandserfahrung im Beruf erlangen möchte. Um im Ausland höhere Chancen zu haben eine Arbeitsstelle zu finden entschied ich mich eine Sprachreise zu buchen. Wie viele andere war ich sehr neugierig auf das Land „on the other side of the world“ einmal zu reisen.

Für mich war von Anfang an klar das ich nach Brisbane reisen möchte. Meine Australischen Freunde erzählten mir sehr viel schönes von der Stadt so dass ich richtig neugierig geworden bin. Brisbane liegt nicht direkt am Strand aber dafür gibt es mitten in der Stadt einen künstlich angelegten Sandstrand. 

Des weiteren gibt es die Möglichkeit in ca. 35 min. den Zug zur Gold Coast zu nehmen.

Nachdem ich mich für einen Standort entschieden habe recherchierte ich ihm Internet nach Sprachenschulen in Brisbane und das ist gar nicht so einfach bei den vielen Angeboten. Meine Entscheidung fiel dann letztendlich auf iSt-Sprachreisen weil meine Fragen sehr schnell beantwortet wurde und mir auch der Preis sehr entgegenkam. Da ich über das Internet gebucht habe bekam ich sogar einen Rabatt. Fühlte mich von Anfang an gut aufgehoben bei iSt-Sprachreisen

Nun überlegte ich mir ob ich in einer Gastfamilie oder in einer Studentenresidenz die Zeit verbringen wollte. Nach kurzer Überlegung habe ich mich für die Gastfamilie entschieden da ich mir dachte dadurch das gelernte von der Sprachenschule sofort umsetzen zu können und ich auch einen Einblick in das Australische Alltagsleben vermittelt bekomme. Also buchte ich 6 Wochen einen Intensivkurs mit 30 Std. pro Woche mit Unterbringung in einer Gastfamilie. 

Meine Reise begann am Münchner Flughafen über Dubai und Singapur nach Brisbane. Da ich sehr gerne fliege machte mir der lange Flug von 24 Std. nicht viel aus. Kurz vor Brisbane wurde uns mitgeteilt das viele Passagiere ohne Ihr Gepäck sein werden. Ich dachte mir noch hoffentlich bin ich nicht eine von diesen Personen aber leider hatte ich das Pech ohne Gepäck bei meiner Gastfamilie anzukommen. Später habe ich erfahren das über 70 Passagiere auf das Gepäck warteten. 

Den Transfer für 60 Euro habe ich nicht gebucht. Der Zug zur Innenstadt kostete 8 Euro und um zur Gastfamilie zu kommen nahm ich das letzte Stück ein Taxi für 4 Euro. 

Nach vierstündiger Verspätung kam ich nun ohne mein Gepäck bei meiner Gastfamilie an, die mich sehr freundlich empfangen haben. Deborah ist Krankenschwester und Alleinerziehende Mutter von Nicola Ihrer 16 jährigen Tochter. Sie zeigten mir mein eigenes Zimmer und Bad dass ich mit Nicola zusammen benutzte. Deborah meinte ich soll mich wie zuhause fühlen. Ich durfte auch kostenfrei die Waschmaschine benutzen. Da es in Brisbane sehr heiß war und ich nur mit meiner Jeans ankam und einem Ersatz T-Shirt das ich zum Glück im Handgepäck hatte fuhr die Familie mit mir erstmal zum Einkaufen. Nach über eine Woche warten bekam ich dann endlich mein Gepäck. Dank meiner Gastfamilie die mit mir zweimal zum Flughafen gefahren ist bekam ich eine Entschädigung von 45 Euro von der Airline. Ich habe mich bei dieser Familie nie als fremder Eindringling gefühlt weil Sie nahmen mich auf Partys mit und auch über ein verlängertes Wochenende nach Kira Beach (liegt zwischen Coolangatta und Tweed Heads). Für Deborah und Nicola war es das erste Mal das Sie einen Sprachschüler aufnahmen und ich denke wir kamen miteinander sehr gut klar. Im Rückblick habe ich es nicht bereut die Gastfamilie zu buchen. Im Gegenteil das war eine sehr gute Entscheidung und ich bin mir sicher das ich noch längeren Kontakt mit Deborah und Nicola haben werde. 

Um halb neun musste ich bei der Schule sein. Nicola zeigte mir welchen Bus ich zur Innenstadt nehmen kann wo auch die Sprachenschule sich befand und Sie begleitete mich an meinen ersten Schultag. In der Schule wurde ich freundlich begrüßt und ich absolvierte mit ca. 10 weiteren Sprachschülern einen Einstufungstest. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung mit einem Sprachlehrer wurde uns mitgeteilt in welchen Klassen wir unseren Unterricht bekommen. Wenn das Gefühl aufkommt das die Einstufungsstufe nicht die richtige ist konnte man jederzeit wechseln. Das gilt auch für den Nachmittagsunterricht wo die Auswahl bei Business Englisch oder Alltagsenglisch auf dem Programm stand. Ich habe mich für Business Englisch entschieden da ich ja nach der Australienreise in einem Englischsprachigen Land arbeiten möchte. 

In meiner Klasse waren wir ca. 10 Sprachenschüler, 5 Europäer, 1 Japaner, 2 Brasilianer, 1 Koreanerin und ein Mädel aus Chile. Sehr bunt gemischt! ! Das hat mir sehr gut gefallen und auch das wir nicht eine zu große Klasse waren. Unsere Lehrerin war aus England die wir von Montag bis Mittwoch hatten. Am Donnerstag und Freitag hatten wir einen Lehrer aus Australien. Eine gute Idee von der Schule das wir unterschiedliche Lehrer hatten. Wir lernten Grammatik, Listening, Writing und Pronunciation. Wir arbeiteten manchmal auch am Computer um Informationen zu sammeln für einen Artikel zu schreiben oder schauten uns englische Filme an. Der Unterricht war sehr abwechslungsreich und die Lehrer gaben sich sehr viel Mühe und waren immer freundlich und hilfsbereit. 

Am Nachmittagsunterricht hatten wir in Business Englisch die gleiche Lehrerin wie am Vormittag aber hier wurde auch wieder gewechselt. Viele Schüler fanden Business Englisch langweilig und auch sehr schwierig und daher waren wir meistens nur 5 Schüler in dieser Klasse. So hatten wir die Möglichkeit sehr viel zu lernen. Uns wurde gezeigt wie ein Meeting vorbereitet und durchgeführt wird und wir mussten auch Präsentationen halten. 

Mittwochs fand kein Nachmittagsunterricht in den Kursen statt. Die Schule hat hier unterschiedliche Programme angeboten wie z. b. Selbststudium, Australische Kultur kennenlernen, (Tänze, Aussie Slang etc.) Organisierte Schulausflüge. 

Man findet sehr schnell Kontakt zu den anderen und unternimmt mit anderen Sprachschülern nach der Schule gemeinsame Aktivitäten. Wir sind oft in die Stadt zum Einkaufen gegangen und sind danach zur Southbank um dort am künstlich angelegten Strand zu relaxen. Am Abend haben wir oft gemeinsam einen Pub besucht um dort die Australische Biere auszuprobieren. 

An den Wochenenden habe ich immer Ausflüge gebucht. Mit den anderen Sprachenschülern sind wir an einem Wochenende mit dem Bus nach Noosa gefahren, dass mir sehr gut gefallen hat. Wir haben uns alle auf Sonne, Strand und Meer gefreut. Da die Schule auch Trips anbietet habe ich an einem Wochenende Fraser Island gebucht. Im Preis war alles inbegriffen wie Übernachtung, Essen etc. Unter anderem bin ich zweimal nach Byron Bay gefahren das mit dem Bus nur zwei Std. von Brisbane entfernt ist gereist. Sehenswert ist auch auf jeden Fall Moreton Bay – wunderschöne Strandstrände und sehr gut zum Schnorcheln. Jeder Sprachschüler bekommt einen Studentenausweis und mit dem Ausweis bekommt bei Bustickets und bei vielen Reisebüros Rabatt. Bei vielen gebuchten Ausflügen kann man sich richtig Geld sparen. 

Nach 6 Wochen Gastfamilie und Sprachenschule hieß es für mich Abschied zu nehmen. Dies ist mir nicht leicht gefallen weil ich einfach eine wunderschöne Zeit hatte und ich dies immer wieder tun würde. Australien ist auf jeden Fall für mich immer wieder eine Reise wert ! !

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