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Katharina G. berichtet aus Bournemouth/Westbourne (England)

Am 12. August war es so weit, meine zweiwöchige Reise nach Bournemouth, England sollte beginnen. An diesem Tag und auch die Tage davor war ich ziemlich aufgeregt.

Mein Flug ging von Dresden über Frankfurt (wo ich umsteigen musste) bis nach London. Beim Flug von Frankfurt nach London hatte ich einen Fensterplatz von dem ich einen Wahnsinnsblick auf die Innenstadt von London inklusive Olympia Stadion, Tower Bridge, London Eye, Big Ben usw. erhaschen konnte. Das Olympia Stadion war noch für die Olympischen Spiele hergerichtet, denn dieser Sonntag war der letzte Tag von Olympia. Auf dem Platz neben mir saßen zwei Engländer, so konnte ich mich schon einmal richtig auf den Urlaub einstimmen.

Als ich dann in London-Heathrow ankam, musste ich mich erst einmal durch Passkontrollen fitzen, bis ich zum Gepäckband kam. Mein Gepäck bekam ich ziemlich schnell und so konnte ich dann Ausschau nach der Busstation der „National Express“ –Busse halten. Nachdem ich dort angekommen war und wusste wo der Bus abfuhr, vertrieb ich mir noch die 2 Stunden Wartezeit. Dann ging es auf nach Bournemouth.

Die Fahrt im National Express dauerte reichlich 2 Stunden. Unterwegs sah ich den New Forest, in dem man freilebende Pferde beobachten kann.

In Bournemouth angekommen, nahm ich mir ein Taxi zu meiner Gastfamilie. Diese lebte in Poole, der Nachbarstadt von Bournemouth. Die Fahrt dauerte nicht lange und ich kam an in einer schönen Wohnsiedlung mit vielen kleinen Häusern. Meine Gasteltern begrüßten mich herzlich, halfen mir mit meinem Gepäck, zeigten und erklärten mir alles. In meiner Gastfamilie lebten außer mir noch eine Tschechin, eine Russin und ein Mädchen aus Slowenien. Ich hatte ein gemütliches Zimmer mit allem, was man brauchte, ein Fernseher war auch dabei. Und so verging der Tag der Anreise.

Am nächsten Tag wurde es erneut spannend: Der erste Schultag. Ich fuhr gemeinsam mit dem Mädchen aus der Tschechei in die Schule. Dort versammelten sich erst einmal alle neuen Schüler. Wir mussten Formulare ausfüllen, Fragen beantworten und einen Test machen, durch diesen wurde unser Englisch-Level festgestellt. Ich hatte das Level „Intermediate“, was soviel wie Mittelstufe bedeutet. Nach dem Test wurden uns die Räume der Schule gezeigt und alles Wichtige erklärt, außerdem bekamen wir unsere Stundenpläne. Ich war sehr froh, denn ich hatte vormittags Unterricht, so blieb noch genug Zeit für Aktivitäten. Im Laufe des Tages lernte ich zwei andere Deutsche kennen mit denen ich zusammen Mittag aß. Dabei lernten wir noch zwei Italiener, eine Kolumbianerin und eine Süd-Koreanerin kennen. Daraus wurde dann auch unsere Clique. Nach dem Essen gingen wir noch zusammen die Stadt erkunden. Anfangs war es Garnichts immer so leicht, alles auf englisch sagen zu müssen, auch hat jede Nation eine andere Aussprache und nicht jeder hatte das gleiche Level, aber mit der Zeit ging es immer besser.

Überhaupt gefiel es mir mit jedem Tag mehr und mehr. Man gewöhnte sich an alles, wusste sich langsam zu orientieren, lernte die Leute besser kennen und lernte die Sprache mehr und mehr.

Die Schule mochte ich sehr. Die Lehrer waren total nett und gestalteten ihren Unterricht interessant und abwechslungsreich. Das Englisch-Level meiner Klasse war das richtige für mich und so kam ich gut mit. Das Lernen machte viel Spaß. Meine Klasse mochte ich auch. In ihr waren Sprachschüler aus Brasilien, Mexiko, Italien, Schweiz, Türkei, Kasachstan und Süd-Korea. Alle sehr sehr freundlich. In der Schule gab es einen sogenannten „Common-Room“ in dem die Schüler sich in den Pausen und nach dem Unterricht treffen, im Internet surfen und sich für Freizeitaktivitäten anmelden konnten. Außerdem gab es eine gemütlich Terrasse, auf der wir bei gutem Wetter oft aßen.

Um zu den Freizeitaktivitäten zurückzukommen, da gab es viele tolle Angebote, innerhalb der Woche z.B. Pub-Night, Surf-Stunden, Conversation Clubs (um sein Englisch zu verbessern), Disco-Nächte, Boot-Party, ... und am Wochenende z.B. Ausflüge nach London, Stonehenge, Bath, Salisbury, Isle of Wight, New Forest, Oxford, Edinburgh und sogar Wochenendtrips nach Paris. Einige der Angebote nutzte ich. Da ich aber leider nur ein komplettes Wochenende hatte, konnte ich nur zwei der Ausflüge machen.

So fuhr ich am Samstag nach London, wo wir unteranderem  den Buckingham Palace, die Westminster Abbey, den Big Ben und den London Tower sahen. Außerdem machten wir dort eine Bootsfahrt auf der Themse, entlang am London Eye und durch die bekanntesten Brücken Londons. Es war toll! Am Sonntag ging es zu Stonehenge, Bath und Salisbury. Auch das war sehr schön.

Unter der Woche unternahm ich auch viele Dinge, manchmal mit meiner Clique, manchmal allein. An einem Abend gingen wir in einen Club. Dort fand eine spanische Party statt, mit vielen Sprachschülern und toller Musik. Ein anderes Mal besuchten wir einen Pub. In diesem war es sehr gemütlich und wir konnten englisches Bier probieren. Einmal ging ich ins Ozeanarium am Pier und danach lief ich am Strand entlang bis zu den Sandbänken von Poole. Auf dem Weg dorthin standen viele kleine Häuschen, wie Bungalows, es gab große Klippen und  schöne Muscheln. Manchmal ging ich mit meinen Freunden in die Stadt zum shoppen, manchmal an den Strand oder in den Park. Bournemouth ist wirklich toll. Man hat viele Möglichkeiten. Im Stadtzentrum gibt es viele Geschäfte (Bekleidung, Drogerien, Supermärkte, Handy Geschäfte), Restaurants und Bars und Pubs. Außerdem gibt es einen wunderschönen großen Park mit einem Heißluftballon. Dort fand unteranderem eine Feuer-Show und eine Show für Kinder statt. Es spielten auch Bands und Orchester. In einem Teil des Parks konnte man graue Eichhörnchen beobachten. Wenn man durch den Park durchging, kam man zum Strand. Dort gab es Souvenir-Shops, kleine Stände von Händlern, eine Bar, das Ozeanarium, eine kleine Spielhalle und den Pier.

Ein großartiges Event gab es an einem meiner letzten Tage: Eine Boot-Party. Von der Schule aus wurden wir mit einem Doppelstockbus (die obere Etage ohne Dach) zum Hafen von Poole gefahren. Dort stiegen wir in ein Boot und dann gings los. Es waren total viele Leute aus meiner Schule da. Man konnte innerhalb des Bootes tanzen, sich Getränke kaufen und man konnte hinaus gehen und hatte eine super Sicht auf die umliegenden Landteile. Wir hatten viel Spaß und konnten sogar ein großes Feuerwerk mit ansehen.

Neben den Freizeitaktivitäten, der Schule und der Stadt gefiel es mir auch sehr gut bei meiner Gastfamilie. Die Gasteltern waren sehr freundlich, lustig und redeten viel mit uns. So hatte man auch immer die Möglichkeit, „einem Profi“ beim Sprechen zuzuhören. Auch das Essen war immer lecker.

Alles in allem war es eine tolle Reise und ich wäre gerne noch länger geblieben. Mich hat das internationale Flair beeindruckt. Ich habe viele Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennengelernt und auch etwas über ihre Kulturen erfahren. Außerdem konnte ich mein Englisch verbessern, habe die englische Kultur mit erleben können und interessante Orte besuchen dürfen.

Ich denke eine Sprachreise ist eine super Möglichkeit, um sich in einer Fremdsprache verbessern, andere Kulturen kennenzulernen und neue Orte zu entdecken.

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