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D. L. berichtet aus Cambridge (England)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Ich freu mich Ihnen heute etwas über meine Sprachreise nach Cambridge erzählen zu dürfen.

Mein Entschluss eine Sprachreise zu machen war sehr spontan! Ich saß im Zug auf dem Rückweg von meinem Assessmentcenter in Hamburg, wo ich mich als Fluglotsin beworben habe. Alles war gut verlaufen und ich hatte nun noch einen Monat Zeit, bis ich wiederkommen musste, um weitere Tests und ein englisches Interview zu machen, nachdem sich entscheiden würde, ob ich den Ausbildungsplatz bekomme. Ich wollte unbedingt alles mögliche machen, um diesen letzten Test zu bestehen und wusste, dass ich mein Englisch in kürzester Zeit verbessern muss.

Zuhause angekommen habe ich dann im Internet nach Angeboten für Englischkurse gesucht und bin dabei auf die Seite von IST gestoßen. Bereits nach dem ersten Telefonat mit Frau Bolzmann, war mir klar, dass das meine große Chance ist.

Gesagt getan! Gerade mal eine Woche nach meinem Assessmentcenter saß ich schon im Flieger auf dem Weg nach London-Stansted (am 20.10.). Einen Monat würde ich dort in einer Gastfamilie wohnen und eine Sprachschule besuchen. Ich hatte so etwas zuvor noch nie gemacht, war aufgeregt und vor allem sehr gespannt, was mich erwarten würde. Vom Flughafen aus bin ich zuerst mit dem National-Express-Bus und im Anschluss mit einem Taxi zu der Adresse gefahren, die mir IST per Post geschickt hat. Im Haus meiner Gastfamilie wartete bereits der Gastvater auf mich, er führte mich herum. Das Haus ist unheimlich gemütlich, mit einem Kamin im Wohnzimmer, einem großen Küchentisch der Platz für die ganze Familie bietet und einem schönen Garten. Und mitten in diesem schönen Garten mit dem großen Apfelbaum stand mein „eigenes Haus“. Chris der Gastvater hat zwei echte kleine Blockhütten für seine Gastschüler gebaut. Ich war total überwältigt. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber das übertraf meine Vorstellungskraft. Die Blockhütte in der ich wohne bietet Platz für drei Mädchen und die andere Blockhütte ist für zwei Jungs; im Haus selber gibt es auch noch ein Einzelzimmer. Außerdem haben wir unser eigenes Bad. Nachdem ich mich in meinem neuen Zuhause eingerichtet hatte, lernte ich die weiteren Mitglieder meiner Gastfamilie kennen.

Debbie, die Gastmutter, ist eine unfassbar freundliche Powerfrau, sie hat drei total liebenswerte Kinder (9,12,13 Jahre), verkauft selbstdesignten Schmuck und Wein, schmeißt den Haushalt und kümmert sich mit ganzem Herzen um ihre Kinder und ihre Gastschüler. Später lernte ich die drei anderen Jungen kennen, die derzeit hier wohnen. Ein Junge aus Südamerika, ein Junge aus der Türkei und ein Junge aus Japan. Sie sind direkt mit mir spazieren gegangen, um mir die schöne Umgebung und den Ortskern zu zeigen. Es ist unglaublich toll, dass ich hier so eine große „Familie“ habe! Ich habe mir immer einen großen Bruder gewünscht und nun habe ich gleich drei! Es ist immer jemand zum reden da, sodass ich soviel Englisch wie möglich reden kann und wir verstehen uns alle blendend! Ich wurde hier so herzlich aufgenommen und in die Familie integriert, dass an Heimweh gar nicht zu denken ist!

Morgens fahre ich immer zusammen mit einem meiner Mitbewohner mit den Fahrrädern, die uns von der Sprachschule kostenlos zur Verfügung gestellt werden, zur Sprachschule. Wir hätten auch die Möglichkeit mit dem Bus zu fahren, aber die Landschaft ist einfach viel zu schön, um sie nur aus dem Busfenster heraus zu sehen. Die Sprachschule „Kaplan Aspect“ ist optimal gelegen, direkt in der Innenstadt von Cambridge.

Es gibt fünf Level in der Sprachschule: Elementary, lower intermediate, intermediate, upper intermediate und advanced. Am ersten Tag wurden in einem Test unsere Level festgestellt und nun erhalten wir in kleinen Gruppen den für uns passenden Unterricht.

Ich bin im Advanced-Kurs und habe vormittags Unterricht, der eine sehr effektive Mischung aus Vokabeln, Lesen, Schreiben, Hörverständnis und Grammatik beinhaltet. Die Lehrer lassen sich immer wieder neue Aufgaben einfallen, damit es spannend bleibt! In der Mittagspause gibt es in der Schulcafeteria leckeres Essen und die Mittagspause ist eine tolle Möglichkeit die Schüler aus anderen Kursen kennen zu lernen oder auch mal durch Innenstadt von Cambrige zu schlendern und sich an dem schönen See neben der Schule zu verabreden. Cambridge ist eine so schöne Stadt, in der es jeden Tag neue Dinge zu entdecken gibt: Die Kühe im Park an denen man ohne Zaun dazwischen vorbeiradeln kann, die goldene Uhr der Stadt, die von einem laufenden goldenen Grashüpfer angetrieben wird und die unzähligen kleinen und großen Geschäfte, Cafes und Pubs. Noch nie zuvor habe ich so viele Leute verschiedener Nationalitäten kennen gelernt – das ist eine ganz besondere Erfahrung und total schön! Jeden Tag hört man so viele neue Geschichten aus verschiedenen Ländern und von ihren Kulturen, dass man einfach zuhören und mitreden muss. Natürlich sprechen wir den ganzen Tag Englisch, damit wir uns auch alle jederzeit verstehen und das ist eine super Übung!

Nachmittags besuche ich außerdem verschiedene Zusatzkurse, die freiwillig und kostenlos angeboten werden: Im „Grammar Club“ kann man seine Grammatik aufarbeiten, im „Communication Club“ setzen wir uns zusammen und debattieren über ein bestimmtes Thema und im „Pronounciation Club“ lerne ich außerdem die Worte so auszusprechen, dass sie richtig englisch klingen. Für alle, die gerne eine Hausaufgabenbetreuung haben oder besondere Wünsche haben gibt jeden Tag „Structured Studying“. Hier können alle zusammen lernen und jeder kommt mit seinen ganz eigenen Aufgaben voran. Eine Lehrerin trainiert zum Beispiel regelmäßig englische Interviews mit mir. Der Unterricht und die Clubs haben mir in kürzester Zeit geholfen mein Englisch enorm zu verbessern. Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich richtig sicher im Umgang mit der Englischen Sprache und habe riesigen Spaß daran!

Wenn wir nachmittags wieder nach Hause kommen gibt es traditionell englischen Tee. Die ersten Tage habe ich ihn noch pur getrunken, aber inzwischen mag ich ihn an liebsten richtig englisch mit Milch und Zucker.

Abends kocht Debbie dann für uns alle und nimmt dabei auf jeden einzelnen Rücksicht. Ich bin Vegetarierin und mein türkischer Mitbewohner isst kein Schweinefleisch, aber Debbie lässt sich jeden Abend neue tolle Alternativen für uns einfallen. Sie ist eine begnadete Köchin! Seit ich hier bin habe ich so viele neue leckere Speisen probieren dürfen und ihren erstklassigen Yorkshirepudding werde ich wohl noch eine ganze Weile in Deutschland vermissen, ebenso wie die Abende an denen wir alle lange am Küchentisch zusammensitzen und einfach nur reden bis uns irgendwann die Augen zufallen.

An den Wochenenden bietet die Schule zudem verschiedene Ausflüge an. So war ich vor zwei Wochen schon in London und letzte Woche in Brighton.

Morgen reist eine neue Gastschülerin aus Frankreich an. Darauf freue ich mich schon seit Tagen!

Diese Woche ist schon meine letzte Woche hier, nächsten Samstag heißt es dann Abschied nehmen, dabei will ich noch gar nicht weg hier! Die Zeit ging so wahnsinnig schnell rum. Aber meine Gastfamilie weiß schon Bescheid, dass ich so schnell wie möglich zurück kommen möchte. Zuerst muss ich aber zurück nach Deutschland, weil ich in zwei Wochen mein englisches Interview habe. Dank meiner Sprachreise fühle ich mich jetzt bestens darauf vorbereitet!

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Haus
Schule
Gastbruder und ich in Brighton
Mein eigenes Haus
Die goldene Uhr der Stadt
See in der Stadtmitte mit Booten
 
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