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Veronica Eidam

Mein Sprachaufenthalt in Cambridge im Sommer 2014


Ich weiß gar nicht recht, wo ich mit meinem Reisebericht beginnen soll.. In mir sprudelt alles noch wild durcheinander, was vermutlich an zwei Tatsachen liegt: Zum einen liegt meine Sprachreise nach England noch nicht einmal eine Woche hinter mir und zum Weiteren muss ich erst noch all meine vielen Erfahrungen und schönen Erlebnisse revue passieren lassen und so richtig realisieren. Unglaublich, wie schnell doch zwei Monate vorüber gehen..


Angefangen hat alles am Flughafen München, an dem ich mich schweren Herzens und mit einigen Tränen von meiner Familie und meinem Freund trennen musste, um in den nächsten acht Wochen allein in einem fremden Land zurecht zu kommen. Nachdem ich zu dem richtigen Gate und dem Flugzeug gefunden habe, saß ich auch schon drin und los gings! Nach guten zwei Stunden, die „wie im Flug“ vergingen, bin ich am Airport Heathrow/London gelandet. Da ich schon zwei Wochen zuvor mit meiner Gastmutter über E-Mail in Kontakt getreten bin, stellte der Transport und der Weg zu meinem neuen zu Hause überhaupt kein Problem dar. Dort angekommen, wurde ich von  meinen Gasteltern herzlich empfangen und ich bekam ein großes Zimmer, welches noch dazu schön ausgestattet war.


An meinem ersten Schultag an dem internationalen College gab es zuerst einen allgemeinen Einstufungstest für alle neuen Schüler, der das aktuelle Level der Sprachkenntnisse eines jeden individuell ermitteln sollte. Anschließend wurde uns Neuankömmlingen das Schulgebäude gezeigt, verschiedene Ansprechpartner persönlich vorgestellt und schließlich wurden wir von unserem „Social-Activity-Manager“ (der übrigens einen Ansprechpartner für alles(!) darstellte) durch das Zentrum Cambridges geführt, um die Stadt ein bisschen besser kennenzulernen. Neben der gebuchten Unterrichtseinheit wird den Schülern zusätzlich ein sog. „Study-Room“ zur Verfügung gestellt, in dem man selbst aktiv werden und am Computer durch ein Online-Programm sein Englisch eigens vertiefen kann. Außerdem hat man die Möglichkeit, in verschiedenen Büchern und Grammatikbänden zu schmökern oder sich eine DvD in englischer Sprache in einer möglichen Freistunde anzuschauen oder sogar auszuleihen. Der Unterricht besteht aus mindestens zwei Klassen (je nach Buchung der Kursart) und wird vormittags oder nachmittags abgehalten. Während meines Aufenthaltes war es mir möglich, ein Level höher gestuft zu werden und an einem Unterricht für höher Fortgeschrittene teilzunehmen, was an einer deutlichen Verbesserung meiner Sprach- und Grammatikkenntnisse lag. Dadurch habe ich einen Wechsel verschiedener Lehrkräfte erfahren, welche ausschließlich kompetent und freundlich waren. Zudem bereiteten sie den Unterricht gut vor und gestalteten ihn stets abwechslungsreich und niemals langweilig. Ich lernte in Cambridge unglaublich viele neue Leute aus aller Welt (Frankreich, Brasilien, Italien, Thailand, Venezuela,...) kennen und habe schnell Bekanntschaften sowie einige Freundschaften geschlossen! Es wurde mir in der ganzen Zeit nie langweilig und das Heimweh wurde mir größtenteils durch das abwechslungsreiche Programm unserer „Social-Activity-Manager“ genommen. Es gab zahlreiche Angebote unter der Woche, wie z.B. Sport-Nachmittage in einem der Schule nahe gelegenen Parks oder „Burger-Nights“ und „Pub-Evenings“, an denen man teilnehmen konnte. Dort hatte man die Möglichkeit, sich  auf einen typisch englischen Drink zu treffen und sich mit vielen weiteren Sprachschülern auszutauschen. Am Wochenende fiel das Programm auch nicht zu knapp aus: Entweder wurde eine zwei-tätige Reise in den Norden Englands nach Edinburgh (Schottland) geplant oder ein Tagesausflug in einen der schönen, nahe gelegenen Städte wie Oxford, Bath, u.v.m. organisiert. Also auch an Freizeitprogramm konnte es hier es kaum getoppt werden! ;)


Einen großen Pluspunkt an meiner Sprachschule sehe ich darin, dass dem Alter keine Grenzen gesetzt sind; so stehe ich auch mit einer 69-Jährigen per E-Mail nach wie vor in Kontakt, welche mit mir in  meiner Familie für zwei Wochen wohnte und mit mir die Schule besuchte, um ebenfalls aus privatem Interesse ihr Englisch zu verbessern.


In der Zeit, in der ich bei meiner Gastfamilie wohnte, hatte ich außer der 69-Järigen Dame zwei weitere „Gastschwestern“  aus Sizilien und aus der Türkei, mit denen ich enge Freundschaften geschlossen und schon ein nächstes Wiedersehen organisiert habe. Meine Gasteltern sind mir sehr ans Herz gewachsen, was den Abschied nicht gerade einfach gestaltete.. Doch wir stehen weiterhin in Kontakt und ich habe vieles mitgenommen! Das lag vor allem an den gemeinsamen Abendessen, an denen wir uns  täglich angeregt unterhielten und austauschten. Ich bin mir sicher, dass ich eines Tages Cambridge und meine Gasteltern wieder sehen werde!


Alles in allem eine unendlich bereichernde Erfahrung mit unvergesslich schönen Erlebnissen und Momenten!!

Meiner Meinung nach ist es nie zu spät, eine neue Sprache zu lernen und ich denke schon über meine nächste Reise nach..


Alles Liebe und viel Spaß bei eurer Sprachreise!

Eure Vroni

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