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Eva Hahn berichtet aus London/Hampstead (England)

Um mein Studium durch einen Auslandaufenthalt zu ergänzen und meine Sprachkenntnisse weiter auszubauen, entschied ich mich eine Sprachreise zu machen. Bereits vor einigen Jahren hatte ich an einer Feriensprachreise von iSt teilgenommen und damit gute Erfahrungen gemacht. Auch dieses Mal fand ich auf der Internetseite schnell ein passendes Angebot: 6 Wochen Sprachkurs in London Hampstead sowie Unterbringung in einer Gastfamilie. Die Beschreibung der Schule klang vielversprechend und die Aussicht 1 ½ Monate in der britischen Hauptstadt verbringen zu können sorgte für reichlich Vorfreude.

Einige Tage vor dem geplanten Abreisedatum erhielt ich per Post alle relevanten Reiseunterlagen und am darauffolgenden Wochenende ging es endlich los. Die Anreise zu meiner Gastmutter verlief problemlos und sie hatte mich im Vorfeld darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie mich nicht empfangen könne, sodass ihr Nachbar mich in das Haus ließ. Mein Zimmer war klein, aber gemütlich und mit dem Wichtigsten ausgestattet. Als meine Gastmutter später am Tag eintraf, begrüßte sie mich freundlich, zeigte mir das restliche Haus sowie alles, was ich für das Frühstück benötigen würde. Das Leben bei meiner Gastmutter während des 6-wöchigen Aufenthalts war unkompliziert und angenehm, allerdings ist die Erfahrung bei einer Gastfamilie zu wohnen selbstverständlich abhängig von der jeweiligen Familie und wer mehr Unabhängigkeit wünscht, ist u.U. mit einer anderen Art der Unterkunft zufriedener.

An meinem ersten Schultag nahm ich zunächst an einem Einstufungstest teil und wurde dann der entsprechenden Klasse zugeteilt. Was mich am meisten freute, war die unglaublich freundliche und offene Atmosphäre, die in der Schule herrscht. Bereits nach dem ersten Tag hatte ich das Gefühl mich eingelebt zu haben. Sämtliche Lehrer und Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit und auch die Schüler bemühten sich, die neuen Mitschüler zu begrüßen und zu integrieren. Ich habe während meines Aufenthalts das Gefühl bekommen, dass alle neuen Schüler schnell Anschluss finden konnten und jeder nach kurzer Zeit eine Gruppe neuer, internationaler Freunde gefunden hat. Das führte auch dazu, dass im Unterricht stets eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrschte. Da ich den Intensivkurs gebucht hatte, hatte ich sowohl Vormittags- als auch Nachmittagsunterricht. Der Kurs vormittags (CPE bzw. C2) war sehr ausgewogen, wir beschäftigten uns mit verschiedenen Aspekten der englischen Grammatik, neuem Vokabular, aber auch mit Sprach- und Schreibübungen. Positiv war auf jeden Fall die Kursgröße (je nach Woche zwischen 4 und 6 Personen), denn wir konnten jederzeit mit unserer Lehrerin absprechen auf welche Lernaspekte wir uns konzentrieren wollten oder Themenvorschläge unterbreiten.

Der Nachmittagsunterricht (Upper Fluency) konzentrierte sich vor allem darauf das flüssige Sprechen zu fördern. Daher gab die Lehrerin meist eine kurze Einführung in ein Thema, auf deren Grundlage dann eine Diskussion gestartet wurde. Da die Inhalte interessant gewählt wurden, waren die Diskussionen meist sehr lebhaft und durch das ungezwungene Arbeitsklima fiel es allen leicht sich trotz gelegentlicher Worthänger oder kleiner Fehler zu beteiligen.
Neben dem Unterricht bietet die Schule auch ein soziales Programm an, welches z.B. Museums- oder Marktbesuche, Parkspaziergänge und Sightseeing-Angebote umfasst. Darüber hinaus findet bei gutem Wetter Freitagsabend ein Barbecue statt. Außerdem bietet das Team Hilfe bei Theater- bzw. Musical-Buchungen und im Office der Schule gibt es außerdem die Möglichkeit Bücher oder DVDs auszuleihen.

Aber natürlich kann man sich in London auch eigenständig super beschäftigen. Die Stadt ist kurz gesagt der Wahnsinn: super interessant, vielfältig und spannend. Ein absolutes Muss ist der Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Buckingham Palace, Westminster Abbey, Tower of London, St. Paul’s Cathedral, British Museum, St. James’s Park und und und. Aber wer längere Zeit in London verbringt, sollte probieren auch etwas abseits der üblichen Touristenpfade zu wandeln: ein Theaterbesuch im West End oder eine Filmpremiere am Leicester Square zum Beispiel. Außerdem gibt es besonders in den Sommermonaten fast jedes Wochenende Open Air Konzerte, Paraden oder andere „umsonst und draußen“-Veranstaltungen.

Alles in allem kann ich sagen, dass der Aufenthalt in London noch besser war als erwartet. Ich habe jeden Tag etwas Spannendes erlebt, viele der unzähligen Sehenswürdigkeiten gesehen und einen Haufen neuer Freunde aus ganz verschiedenen Ländern gefunden. Und ganz nebenbei konnte ich ohne viel Aufwand meine Sprachkenntnisse verbessern. Daher kann ich eine Sprachreise nach London Hampstead absolut empfehlen und wünschen allen zukünftigen Teilnehmer viel Spaß und Erfolg!

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