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Henrike Soell berichtet aus London/Hampstead (England)

Bericht aus London

Mein Name ist Henrike und ich studiere Englisch im Nebenfach. Um für eine wichtige Niveaustufenprüfung gut vorbereitet zu sein, entschied ich mich, eine zweiwöchige Sprachreise nach London zu machen. Im folgenden Bericht möchte ich meine Erfahrungen bezüglich Gastfamilie, Kursort, Schule, Unterricht und Freizeitmöglichkeiten in London an Sie weiter geben. Eine Sprachreise kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, es war eine tolle Zeit!

Gastfamilie
Die Unterkunft in einer Gastfamilie ist eine super Sache, da man so die englische Sprache auch im Alltag anwenden kann. Meine Gasteltern, beide 51 Jahre alt und ihr 4 jähriger Sohn leben zusammen in einem Haus mit kleinem Garten. Mein Zimmer war mit allem ausgestattet, was man benötigt. Zudem hatte ich mein eigenes Bad mit Badewanne und Dusche, einen Fernseher im Zimmer sowie Internet-Anschluss. Davon war ich natürlich sehr begeistert. Die ganze Familie war sehr nett und hat mir bei Fragen immer gerne geholfen.

Kursort
Meine Schule lag im Stadtteil London Hampstead, eine sehr schöne, ruhige und gepflegte Gegend mit zahlreichen Pubs, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Außerdem befindet sich einige Gehminuten von der Schule entfernt ein großer Park, „Hampstead Heath“, von dessen höchsten Punkt man eine tolle Aussicht über London hat. Im Park könnte man glatt vergessen, dass man sich in Mitten einer Metropole befindet.

Schule
In der Schule herrschte ein sehr familiärer Umgang, sowohl Lehrer, als auch Personal waren freundlich und haben immer gern ihre Hilfe angeboten. Die Schule verfügte neben den Unterrichtsräumen über einen Aufenthaltsraum sowie über Computerräume, die man gern auch in der Freizeit für weitere Lerneinheiten nutzen konnte. Es bestand außerdem die Möglichkeit sich in der Schule englische Bücher und DVDs auszuleihen. Im Garten konnte man die Pausen verbringen und dabei super leicht die anderen Schüler kennenlernen.
Am ersten Tag versammelten sich alle neuen Schüler im Aufenthaltsraum, wo wir vom stellvertretenden Direktor eine Einführung mit wichtigen und wissenswerten Informationen bekamen. Im Anschluss fand ein Einstufungstest statt, der aus einem kurzen schriftlichem Teil und einem Gespräch bestand, in dem man ein bisschen von sich erzählen sollte. Durch diesen Test wurde dann der passende Kurs für jeden ausgewählt. Mit der Zuordnung meines Kurses war ich sehr zufrieden.

Unterricht
Vor Beginn meiner Reise habe ich mich am meisten gefragt, wie wohl der Unterricht stattfinden wird. Deshalb hoffe ich, dass ich durch meinen Bericht vor allem darüber Aufschluss geben kann. Da ich einen Intensivkurs mit 30 Lektionen gebucht hatte, fand der Unterricht sowohl vormittags als auch nachmittags statt. Somit war ich von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Schule. Von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr war die große Mittagspause, aber auch zwischendurch wurden kleine Pausen abgehalten. Die Lehrer pflegten einen offenen und freundlichen Umgang und sorgten dafür, dass der Unterricht nicht langweilig wurde. Im Durchschnitt waren zehn Schülerinnen und Schüler in meiner Klasse. Die Anzahl ändert sich jedoch von Woche zu Woche, da laufend neue Leute dazukommen. Besonders interessant war es, dass in meiner Klasse sehr viele Nationen vertreten waren. Somit konnte man nebenbei sehr viel über andere Kulturen erfahren. Durch den offenen Umgang untereinander, kommt man sehr schnell mit     Anderen ins Gespräch. Im Unterricht selbst haben wir verschiedene Themen wie zum Beispiel Essen, Gesundheit, Filme und Aktuelles behandelt. Doch im Gegensatz zum gewöhnlichen Englischunterricht wurden die dafür benötigten Vokabeln nicht trocken auswendig gelernt, sondern durch zahlreiche Unterrichtsgespräche oder Spiele gefestigt. Auch die Grammatik wurde durch alltagsnahe Gespräche sehr lebendig trainiert. Ein großer Wert wurde somit auf das Sprechen gelegt, was in einer kleinen Klasse natürlich realisierbar ist. Die Nachmittagsstunden verbrachte ich in einem Business-Kurs. Wir hatten einen sehr guten Lehrer, der den Unterricht sehr lustig gestaltete. Der Schwerpunkt in diesem Kurs lag auf speziellen Grammatikübungen für ein gehobenes Niveau. Im Unterricht wurden keine Schulbücher verwendet, die Lehrer teilten nur gelegentlich Arbeitsblätter aus. Auch das Internet wurde zum Teil einbezogen.

Freizeitgestaltung
Von der Schule wurden jeden Tag ab 14.00 Uhr verschiedene Freizeitmöglichkeiten wie z.B. der Besuch von bekannten Sehenswürdigkeiten, Museen oder Musicals angeboten. Durch meinen Nachmittagsunterricht konnte ich daran allerdings nicht teilnehmen. Doch man kann London auch wunderbar auf eigene Faust erkunden. Gerne hilft das Personal der Schule bei der Buchung eines Ausfluges mit einem Londoner Reiseunternehmen. Diese Hilfe nahmen zwei Klassenkameradinnen und ich in Anspruch und besuchten an einem Sonntag das berühmte Stonehenge und den Ort Bath. Oft gibt es bei der Buchung über die Schule auch spezielle Rabatte z.B. beim Eintritt in das Sea Life Museum oder einer Fahrt mit dem London Eye. Da ich vor meiner Sprachreise schon einmal in London war, habe ich viele Sehenswürdigkeiten schon gesehen. Dazu gehört zum Beispiel der Tower und die Tower Bridge, der Buckingham Palace, in dem man an einigen Tagen auch den Wachwechsel bestaunen kann, Westminster Abbey, das Kaufhaus Harrods, Trafalgar Square und Piccadilly Circus sowie das Natural History Museum. Auch das maritime Greenwich, durch dessen Sternwarte der Nullmeridian verläuft, eine Fahrt mit einem Boot auf der Themse und die zahlreichen Parks und Gärten sind einen Besuch wert. Da ich diese Dinge schon gesehen habe, hatte ich nun Zeit, die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Gleich am ersten Tag besichtigte ich die Stadtteile Kennsington und Notting Hill, die wegen Ihrer Architektur absolut sehenswert sind. Auch ein Bummel auf dem riesigen Camden Markt lohnt sich. Außerdem kann ich einen Spaziergang bei Nacht entlang der Themse empfehlen, wo Big Ben, London Eye und Co im Lichtermeer erstrahlen. Einen entspannten Nachmittag oder Abend kann man im Queen Elisabeth Olympia Park verbringen. Wer Kultur erleben möchte, sollte Londons Museen wie zum Beispiel das British Museum oder das Science Museum besuchen, deren Eintritt kostenlos ist.

London ist eine großartige Stadt, in der man jede Menge erleben kann. Aber vor allem der Unterricht in der Sprachschule hat mir Spaß gemacht. Ich würde diese Reise auf jeden Fall wiederholen.                                 

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London 2014 2
Ausblick vom London Eye auf BigBen
Ausblick vom London Eye
Bath
Big Ben
Kennsington
 
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