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Marko Burchardt berichtet aus Torquay (England)

Nach einer kurzfristigen Buchung meiner Sprachreise (3 Wochen vorher), was ohne Probleme möglich war, war es soweit. Ich stand in London Heathrow Terminal 2. London erwartete mich mit tollem Wetter und 24 Grad.

Der Weg zur Central Bus Station dauert nur 5 Minuten und der richtige Bus war auch schnell gefunden. Die Fahrt dauerte rund 4,5 Stunden. Die wunderbare Landschaft die vorbeizieht entschädigt aber!

In Torquay wartete schon mein "Gastvater" und nahm mich in Empfang. Vom Haus meiner Gastfamilie war ich angenehm überrascht. Eine junge Familie mit 2 kleinen Kindern. Ein neues Haus mit 2 Gästezimmern und einem Gästebad alle sehr geräumig. Das Haus hatte einen eher deutschen Baustil,  also kein typisch engl. Reihenhaus in der Größe eines Schuhkartons. Ich war sehr froh darüber!

Ein Student aus Italien war bereits seit 2 Wochen da und blieb noch weitere 2 Wochen, was mir einiges erleichterte wie z.B. der Weg zur Schule. Den hätte ich erst am 3. Tag allein gefunden.

Der Empfang im Haus meiner Gastfamilie war sehr herzlich und meine Gastmutter sprach ein fantastisches Englisch. Alles war super zu verstehen. Sie hätte ohne Probleme Nachrichtensprecher bei BBC werden können.

Auch in den folgenden 3 Wochen nahm Sie sich sehr viel Zeit, um sich mit uns zu unterhalten, immer mit sehr viel Geduld und Aufmerksamkeit. Jeden Abend wurde gemeinsam zu Abend gegessen und der Tag ausgewertet. Die Gastmutter hat uns sprachlich sehr gefordert. Das war aber gut so. Von meiner Gastmutter habe ich mindestens soviel Englisch gelernt wie in der Schule. Sie war eine sehr erfahrene Hostmother, die in den vergangenen 10 Jahren schon weit über 150 Studenten hatte. Sie konnte tolle Storys erzählen über ihre Studenten. Gute und auch weniger gute.  Ich habe ihr vorschlagen, doch ein Buch zu schreiben.

Das Essen war überraschend gut. Sehr abwechslungsreich und stets riesige Portionen, dies soll aber so üblich sein, wie ich von anderen Studenten hörte.

Zur Schule ging ich jeden Morgen zu Fuß. Das dauerte rund 25 Minuten. Das war aber die max. Entfernung. Die meisten Studenten brauchten nur 5-15 Minuten. Die Klasse war toll! Studenten aus Südkorea, Frankreich, Italien, Schweiz, Libanon, Kongo und Saudi-Arabien.

Nach einem kurzen schriftlichen Test und einem 5 Minuten Gespräch mit dem Direktor
wird man in seine Klasse geführt. Die ersten 2 Tage waren hart, aber es wird von Tag zu Tag besser. Die Studenten  die schon länger da sind helfen wo es nur geht. Sehr viele Studenten, insbesondere Nichteuropäer, bleiben gleich für 6-9 MONATE !!

Die Lehrer sind alle sehr gut zu verstehen. Und von den Mitarbeitern der Schule wird alles getan, um den Aufenthalt angenehm zu gestalten.

Das Ausflugsprogramm der Schule ist sehr interessant gestaltet. Das Essen in der Cafeteria der Schule ist  super, besonders freitags da ist Pizzatag. Freitags endet die Schule schon um 13.45. An den übrigen Tagen um 15.45 - das hängt aber vom gebuchten Kurs ab.

Alle sind sehr aufmerksam und Probleme werden sofort gelöst. Auch wenn man seine Familie wechseln will. Das geht problemlos innerhalb von 1-2 Tagen. In meiner Klasse war das der Fall. Und der Student aus Südkorea war nach dem Wechsel sehr happy.

Torquay ist eine sehr schöne engl. Stadt mit einer fantastischen Lage am Meer. Man kann sehr tolle Wanderungen unternehmen auf einem sehr populären Wanderweg entlang der Küste. Aber auch Richtung Landesinneres warten viele Ausflugsmöglichkeiten,

wenn das englische Wetter mitspielt. Bitte nie den Regenschirm vergessen und auch während der Sommermonate lange Hose und regenfeste Jacke nicht vergessen. Es kann sehr schnell von 23 auf 15 Grad wechseln. Wenn es in Deutschland 30 Grad heiß ist kann es dort nur 18 Grad haben. So war es bei mir und ich hatte nach 5 Tagen meine Erkältung weg und leider nur 1 lange Hose und 5 kurze im Gepäck.

Noch einiges zu den Vorkenntnissen. Ohne Grundkenntnisse würde ich niemanden empfehlen, nach England zu fahren. Die Grundkenntnisse sollte man sich in Deutschland aneignen.

Nach 3 Wochen kann ich sagen: meine Kenntnisse haben sich sehr gefestigt und mein Vokabular hat sich vergrößert (auch dank meiner Gastmutter). Im Allgemeinen wird man viel sicherer beim sprechen und überwindet seine Angst vorm Sprechen. Man bekommt ein Verständnis für die Sprache und kann bereits vorhandene Vokabeln besser anwenden.  In Deutschland wäre dieser Lernerfolg so nie möglich. Was man dort lernt ist im Kopf wie "eingebrannt"

Die 3 Wochen in England waren ein voller Erfolg für mich und ich würde es sofort wieder machen. Klar der Erfolg hängt natürlich auch von seiner Gastfamilie ab mit der ich sehr viel Glück gehabt habe.

Aber das muß man auf sich zukommen lassen. Auf jeden Fall kann ich eine Sprachreise in Torquay sehr empfehlen für alle Altersgruppen. In meiner Schule waren Leute von 20-55 Jahren.  Ich würde sofort wieder nach England fahren, das nächste mal vielleicht nach London. Aber dort sind die Nebenkosten bestimmt noch höher als sie sowieso schon sind.

Also auf nach ENGLAND!

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