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Susanne Heinrichs berichtet aus Antibes (Frankreich)

Nach einem kalten und verregneten August hier in Deutschland freute ich mich riesig auf meine zweiwöchige Sprachreise nach Antibes an der sonnigen Côte d'Azur.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Wetter in Antibes war bis auf einige wenige bewölkte Tage überwiegend sommerlich warm und sonnig.

Der Transfer vom Flughafen funktionierte prima, mein Gastvater holte mich sonntags ab und brachte mich zwei Wochen später auch wieder zum Flughafen. Meine Gastfamilie war überhaupt sehr nett. Leider bekam ich sie nicht allzu oft zu sehen, da ich nur Frühstück gebucht hatte und so nicht an den Abendessen teilnahm, wie die beiden anderen Mädels, mit denen ich ein Zimmer teilte. Im Nachhinein fand ich das sehr schade, weil ich nicht so viel vom Familienleben mitbekam und das gemeinsame Essen noch eine weitere Möglichkeit gewesen wäre, Französisch zu hören und neue Worte aufzuschnappen. Unsere Zimmer, in einer Art Souterrain, war echt schön und liebevoll eingerichtet (mit IKEA-Möbeln).

Auch die Schule war in Ordnung. Das eigentliche Schulgebäude befand sich eigentlich nur 3 Minuten von meiner Unterkunft entfernt, was sehr praktisch gewesen wäre. Da es jedoch voll besetzt war, wurden die Leute, die am selben Tag wie ich angekommen waren, in das Verwaltungsgebäude unten in der Stadt (über einem Irish Pub) verfrachtet. Dort war es zwar nicht ganz so ruhig wie in der anderen Schule, aber es hatte den Vorteil, dass es sich mitten im Zentrum befand und es nach der Schule nur einen Katzensprung zum Strand war. 

Am ersten Schultag machten wir zunächst eine Stadtrundfahrt. Danach nahmen alle an einem Test teil, nach dem unser Französisch beurteilt wurde und nach dem wir dann in die verschiedenen Kurse entsprechend unserem Sprachniveau eingestuft wurden. 

Ab dem nächsten Tag begann dann der richtige Unterricht. Das Niveau des Kurses entsprach meinen Sprachkenntnissen, dem Lehrer, der nur Französisch sprach, konnte ich gut folgen. In den ersten Stunden wiederholten wir die französische Grammatik, später lasen wir dann Texte, unterhielten uns darüber oder stellten Alltagssituationen mit einem Partner in kurzen Rollenspielen dar. Mit einer Gruppenstärke von 12 Personen herrschte ein ziemlich angenehmes Lernklima. Was ich richtig gut fand, war, dass nicht nur junge Leute an den Sprachkursen teilnahmen, sondern auch Leute mittleren Alters oder auch Rentner, die ihre Sprachkenntnisse aufpolieren wollten oder einfach aus Spaß an der Sache teilnahmen. Interessant war, dass man auf viele Nationalitäten traf, Schweizer und Deutsche waren zwar überwiegend vertreten, aber auch Japaner, Rumänen, Niederländer, Amerikaner etc. waren dabei.

Da ich an einem Standardkurs teilnahm, dass heißt nur 3 Stunden Unterricht pro Tag hatte, blieb noch mehr als genug Zeit für Unternehmungen. Ich sah mir Nizza und Cannes an - tolle Städte! Beide sind mit dem Zug bequem in kurzer Zeit zu erreichen. Und auch Grasse, berühmt für die Parfumherstellung, ist nicht weit. 

Aber auch in Antibes kann man sich gut beschäftigen. Die Altstadt ist wunderschön mit ihren vielen kleinen malerischen Gässchen, dem "Marché Provencal" mit frischen Waren aus der Provence, dem Picassomuseum, vielen kleinen Straßencafés und Läden. Am "Port" kann man beeindruckende Yachten bewundern. Auch an Stränden mangelt es nicht. Meistens nutzte ich das tolle Wetter zum Schwimmen und Sonnenbaden an einem kleinen Strand nahe der Schule und des Hafens.

Alles in allem hatte ich eine tolle Zeit in Frankreich. Antibes und die ganze Côte d'Azur sind wunderschön, das Wetter war toll, die Familie nett. Und auch wenn zwei Wochen fast etwas kurz sind um die Französischkenntnisse zu verbessern hat es mir sprachlich doch etwas gebracht. Beim nächsten Mal bleibe ich dann einfach länger!!!

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