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Christine Wojke berichtet aus Montpellier (Frankreich)

Es ging am 28.08. morgens früh in Hamburg los. Ich war pünktlich am Flughafen, um einen Fensterplatz in dem Airbus von Air France zu bekommen. Es ist toll mit Air France nach Frankreich zu fliegen. Man wird auf Französisch begrüßt und fühlt sich schon im Flugzeug wie in Frankreich. In Paris, am Flughafen Charles de Gaulle, mußte ich umsteigen und hatte ca. 3 Stunden Aufenthalt. Die Zeit habe ich genutzt, um erste Erfahrungen mit meinen Französischkenntnissen in Frankreich zu machen. Außerdem habe ich in meinen Grammatikunterlagen gestöbert, die ich extra in meinem Handgepäck verstaut hatte. Die Zeit verging schnell. Von Paris nach Montpellier wurde ich beim Boarden wieder sehr freundlich von der Crew im Flugzeug begrüßt. Es war der gleiche Flieger mit dem gleichen Personal, wie von Hamburg nach Paris. Alle waren sehr freundlich!

Als ich in Montpellier aus dem Flugzeug stieg, merkte ich sofort den Temperaturunterschied. Es war gleich angenehm warm! Ich war sehr gespannt auf meine Gastfamilie, die mich vom Flughafen abholen wollte. Nachdem ich mein Gepäck bekommen hatte, habe ich nach den Gasteltern Ausschau gehalten. Endlich entdeckte ich meinen Namen auf einem gedruckten Schild. Lui-Charles, der Gastvater begrüßte mich freundlich. Er nahm hilfsbereit mein Gepäck entgegen. Wir fuhren mit seinem Auto ca. 20 Minuten zur Wohnung. Auch Marie-Christine, die Gastmutter begrüßte mich freundlich und zeigte mir sofort mein Zimmer, das Badezimmer und die Küche. Ich hatte ein großes Einzelzimmer mit einem Schreibtisch, den ich gut für meine Hausaufgaben nutzen konnte. Nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte und mich ein wenig erholt hatte, war Marie-Christine so nett, mir in einem Stadtplan den Weg in die Innenstadt und zur Schule zu erklären. Natürlich alles auf Französisch! Da sie sich aber bemüht hat langsam zu sprechen, habe ich sie verstanden. Dann machte ich mich zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Ich fand die Schule und habe mir am Bahnhof eine Wochenkarte für den Bus gekauft. Wiederum natürlich mit Anwendung meiner Französischkenntnisse. Es war etwas holprig, aber ich habe bekommen, was ich wollte. Zurück in der Familie war noch ein Pärchen aus der Schweiz angekommen, die einen Aufenthalt von 6 Wochen geplant hatten und die gleiche Schule wie ich besuchen wollten.

Am nächsten Tag, ein Montag und der erste Schultag, war wieder frühes Aufstehen angesagt. Nach dem französischen Frühstück mit den Schweizern und Marie-Christine machten wir uns auf den Weg. Die Schule, das Institut Linguistique Adenet, führt jeweils montags um 8 Uhr einen Einstufungstest durch, um die neuen Schüler den einzelnen Kursstufen zu zuordnen. Der Test fiel mir nicht so schwer. Es dauerte ca. eine ¾ Stunde bis der Test ausgewertet war. In dieser Zeit bekamen wir Informationen über Montpellier und die Organisation in der Schule. Dann war es soweit! Wir wurden abgeholt und zu den Unterrichtsräumen gebracht. Meine Lehrerin hieß Sophie und war mir sofort sympathisch. Ich erfuhr, dass ich in „intermediare 2“ eingestuft wurde und dass das ein ganz gutes Niveau war. Eine Vorstellungsrunde folgte. Es waren Deutsche, Schweizer und ein Kolumbianer in meiner Vormittagsgruppe. Die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Mit dem Französisch ging es auch ganz gut. Der Unterricht begann vormittags immer mit einem kurzen Grammatikteil. Anschließend folgten Rollenspiele oder Textarbeit. Außerdem haben wir auch moderne französische Musik gehört. Eigentlich hatte ich nur Standardunterricht, d. h. nur Unterricht am Vormittag gebucht. Da mir der Unterricht aber so gut gefallen hat, habe ich vor Ort auf einen Intensivkurs umgebucht. Deshalb hatte ich von Dienstag bis Donnerstag zusätzlich nachmittags Unterricht. Nachmittags hatte ich eine andere Lehrerin. Sie hieß Lauren. Außerdem hatte ich nachmittags auch andere Mitschüler. Wiederum viele Deutsche, Schweizer, Japaner und ein Mexikaner. Ich hatte viel Spaß an den zahlreichen Kontakten, die ich in diesem Urlaub bekommen habe. Durch den Unterricht und die regelmäßigen Hausaufgaben, die ich abends erledigt habe, wurde mein Französisch besser. Ich habe mit der Zeit immer mehr verstanden. Nur wenn die Einheimischen in ihrer normalen „schnellen“ Geschwindigkeit gesprochen haben, hatte ich Probleme.

Am ersten Freitag nachmittag hatte ich Gelegenheit zum Strand nach Pérol zu fahren. Ich war mit zwei netten Schweizerinnen verabredet, die den Weg bereits kannten, da sie schon länger in Montpellier waren. Wir fuhren mit der Tram bis zur Haltestelle Port Marianne und stiegen dort in den Bus nach Pérol um. Nachdem der Bus die Endhaltestelle erreicht hatte, gingen wir noch ca. 20 Minuten zu Fuß bis zum Strand. Das Wetter war super! Man konnte in der Sonne liegen und auch im glasklaren Mittelmeer baden. Sonnencreme war allerdings sehr wichtig! Wir verbrachten den Nachmittag am Strand und fuhren dann gegen 18 Uhr nach Montpellier zurück. Da ich zu dem Zeitpunkt noch keine Pläne für das bevorstehende Wochenende hatte, ging ich zum Bahnhof, um mich nach einer Fahrkarte nach Carcassone zu erkundigen. Am Bahnhof mußte ich ca. 25 Minuten warten bis ich an der Reihe war! Ich hatte den Ehrgeiz, mich nach der Fahrkarte mit meinen Französischkenntnissen zu erkundigen. Es hat auch geklappt und ich habe eine Hin- und Rückfahrkarte von Montpellier nach Caracassone für den 3. September für 35,- € gekauft. Ich war sehr zufrieden!

Es war nun schon spät und ich wollte rechtzeitig zu Bett gehen, um für den Ausflug nach Caracassone fit zu sein. Die Gastfamilie hatte Besuch bekommen. Die Franzosen vergnügten sich auf dem Balkon, denn es war ja auch am Abend noch angenehm warm. In einem kurzen Gespräch mit Marie-Christine hatte ich ihr erklärt, dass ich am nächsten Tag eine halbe Stunde früher frühstücken wollte. Sie war einverstanden, sagte mir allerdings, dass ich alleine frühstücken müßte, da sie länger schlafen wollte. Aber das war ja kein Problem!

Der Ausflug nach Carcassone war ein voller Erfolg. Die Bahnfahrt war sehr schön und die Züge fuhren pünktlich. Am Bahnhof in Montpellier habe ich bekannte Mitschüler aus der Schule getroffen. Alle waren unterwegs! In Carcassone spazierte ich durch die Innenstadt bis zur Cité, eine Festung mit vielen Souvenir-Geschäften und netten Restaurants. In einem Restaurant machte ich eine längere Pause und bestellte ein französisches „Menu du Jour“ und einen Rosé. Ich hatte allerdings mit der Speisekarte Probleme, denn mir fehlten viele Vokabeln. Deshalb kam mein französisches Wörterbuch wieder einmal ausgiebig zum Einsatz. Ich habe es genossen, bei dem schönen Wetter in einer so schönen Umgebung zu sitzen und die Leute zu beobachten.

Den Sonntag vormittag nutzte ich, um zum Flohmarkt, dem „Marche aux Puces“ in „La Mousson“ zu fahren. Ich konnte den Bus nehmen, der in der Nähe des Hauses der Gasteltern hielt. Auf dem Flohmarkt kaufte ich einen sehr schicken braunen Rock für 13,- €. Wieder Zuhause angekommen, zog ich meinen neuen Rock an. Nett gestylet machte ich mich auf den Weg in Stadt, um etwas zu bummeln und einen Wein zu trinken.
Die zweite Woche begann wettermäßig etwas turbulent. Es gab ein Unwetter mit Gewitter und starkem Regen von Montag früh bis Donnerstag. Mich hat das Wetter aber nicht so sehr gestört, da ich ja sowieso den Französischunterricht besuchen wollte und nicht jeden Tag zum Strand wollte. Der Vormittagsunterricht fand in der zweiten Woche in einem Hotel, dem Holiday Inn, statt. Wir fühlten aber auch in dem historischen Raum mit vielen Spiegeln sehr wohl. Es kamen in der zweiten Woche wieder neue Mitschüler dazu, wiederum viele Deutsche und Schweizer. Wir hatten viel Spaß am Kennenlernen und an gemeinsamen Rollenspielen, Diskussionen und Textarbeit im Unterricht. Die Lehrerinnen waren immer sehr bemüht, den Unterricht abwechslungsreich und interessant zu gestalten, was ihnen auch gelungen ist.

Am Freitag nachmittag hatte ich noch einmal die Gelegenheit zum Strand zu fahren, denn das Wetter war wieder besser. 
Am Abend war es dann Zeit die Sachen zu packen, denn für den Sonnabend war die Heimreise vorgesehen. Die zwei Wochen sind sehr schnell vergangen.

Für mich war diese Reise eine interessante Erfahrung. Eine Sprachreise kann man sehr gut alleine unternehmen. Ich war sehr zufrieden mit der Schule I.L.A. und der Unterkunft in Montpellier. Ich würde allerdings immer Halbpension empfehlen, da man gerade beim Abendessen einen guten Kontakt zu der Gastfamilie aufbauen kann. Ein Urlaub dieser Art bringt nicht nur interessante Eindrücke und Kontakte, sondern fördert auch die Selbständigkeit. Bezüglich des Alters sind auch kaum Grenzen vorhanden, denn ich hatte Mitschüler im Alter von 18 bis 60.

Der Rückflug, wieder mit Air France, hat auch super geklappt. Der Aufenthalt in Paris von ca. 3 Stunden ging schnell vorbei, da wir insgesamt zu fünft dort waren. Es gab viel Gesprächsstoff über die Erfahrungen während dieser und anderer Sprachreisen. Die Erfahrungen der Anderen haben mich sehr interessiert.

Hier in Hamburg wurde ich in meinem Französischkurs gelobt. Man sagte mir, das ich sowohl menschlich als auch sprachlich große Fortschritte gemacht habe. Es reichen also auch schon 2 Wochen! Ich möchte eine Sprachreise gerne wiederholen, um dann auch mein Englisch zu verbessern. Vielleicht findet meine nächste Sprachreise in Großbritannien statt. Wir werden sehen!

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