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Angela Biermeyer berichtet aus Cork (Irland)

Zuerst möchte ich ein paar Dinge zu meiner Einstellung gegenüber Sprachreisen vor meinem Irland Aufenthalt erzählen. Ich bin eher kritisch gegenüber solchen Aufenthalten gewesen, da ich schon mal schlechte Erfahrungen mit einem Schüleraustausch gemacht habe und auch wirklich kein Sprachgenie bin. Dennoch habe ich mich durch gerungen an einem 2 wöchigem Englisch Kurs teil zu nehmen.

Zu iSt kam ich durch ein Reisebüro, das mir mehrere Kataloge zur Auswahl gab, für mich war der iSt Katalog allerdings am besten gegliedert und am ansprechensten. Für all diejenigen die eine Sprachreise finanziert bekommen, iSt ist ein angesehener Veranstalter wurde mir gesagt.

Für Irland habe ich mich entschieden, weil ich als Sonne und Strand Liebhaber das Land sonst wohl nie gesehen hätte. Außerdem habe ich sehr kurzfristig gebucht (2 Wochen vor Reisebeginn) was bei iSt kein Problem war.

Von Irland sollte man jedoch keine warmen Temperaturen erwarten, im Hochsommer betragen die Temperaturen ca. 20°, im Winter 0°, das heißt warme Kleidung und Regenschirm sind bei ca.14 Regentagen pro Monat zur jeder Jahreszeit angebracht!

Doch nun zu meiner Reise. Ich bin alleine gereist.

Für einen Flug nach Irland muss man zwischen 300 und 600€ bezahlen. Die Flugzeit beträgt ca. 2,5h. In eine Gastfamilie wollte ich nicht, deshalb habe ich ein Zimmer in der Studentenresidenz (Castle White Appartements) gebucht. Leider ist bei der Unterbringung in den Appartements keinerlei Transfer dabei, das heißt man ist auf sich alleine gestellt um zur Unterkunft und auch um zur Schule zu kommen. Taxis stehen jedoch am Flughafen bereit.

Die Castle White Appartements sind eine große Anlage von Appartements wo noch mehr Schüler der Sprachschule untergebracht sind. Man trifft dort also auf alle Nationalitäten.

Ein Appartement hatte fünf Zimmer (4 Einbett, 1 Zweibett Zimmer) die jeweils mit Bett, Schreibtisch, Schrank und Waschbecken ausgestattet sind. Außerdem gibt es noch eine gemeinsam zu benutzende Toilette und Dusche wie eine voll ausgestattete Küche und ein Wohnzimmer. Die Zimmer sind Sauber und angenehm eingerichtet. Die Dusche und Toilette gehen so, aber man gewöhnt sich dran.

Die Sauberkeit der Küche ist natürlich überwiegend abhängig von den Mitbewohnern, leider war sie bei mir sehr dreckig, doch ich hatte vorgesorgt, mir meinen eigenen Wasserkocher und Besteck mitgebracht, und habe die meiste Zeit Tassensuppen gegessen oder in der Stadt was gekauft. Ich habe einen Topf gekauft, denn dort wollte ich kein Geschirr benutzen. Ich habe auch immer auf dem Zimmer gegessen, da in der Küche/Wohnzimmer immer geraucht wurde.

Um den weg zur Schule in den angegebenen 20 min zu Fuß zu schaffen muss man sehr zügig laufen. Ich habe das gleich mal getestet als ich angekommen bin. Am Anfang war eben auch noch alles interessant zum anschauen und ich bin an den roten Ampeln stehen geblieben (was in Irland kaum einer macht). Das erste mal habe ich also gute 50min gebraucht, gegen Ende meines Aufenthalts nur noch 25-30min.

Die Schule sieht von außen etwas klein aus, aber gleich beim Einstellungstest muss man in ein anderes Gebäude, wie viele Gebäude zur Schule gehören kann ich nicht sagen, sind aber einige.

Der Einstufungstest ist nicht weiter schlimm, man musste Wörter in einen Satz einfügen, das waren aber nur Ankreuzfragen. Danach kam noch ein listening Test. Dann bekommt man sein Schulbuch (25€), wird zu seinen Klassen zu geteilt und es geht gleich los. Wenn man will kann man jederzeit die Klassenstufe wechseln.

Bei einer 26h/Woche, also Intensivkurs, hat man 3x mittags Unterricht (Di/Mi/Do). Die meisten Lehrer sind noch ziemlich jung, wahrscheinlich noch Studenten auf Lehramt, waren aber allesamt sehr nett und der Unterricht war meistens interessant gestaltet. Man lernt etwas Grammatik, die meiste Zeit wird jedoch geredet, viel wird in Gruppenspielen gelernt. Am Ende jeder Woche gibt es ein Abschlusstest.

Zu meiner Zeit waren viele Spanier in Irland und überall wurde spanisch geredet. Deutsche waren wenige da, ich hatte Kontakt zu Schweizern, aber das gute war wir haben trotzdem immer Englisch geredet.

Am Wochenende bietet die Schule Ausflüge an. Es lohnt sich teil zu nehmen, weil man mal weiter weg kommt, und alleine bräuchte man sonst ein Auto. Außerdem wissen die Begleiter wo die Sehenswürdigkeiten sind und erzählen auch einiges dazu.

Unter der Woche sind mittags, bzw. nachmittags auch manchmal Veranstaltungen z.B. irisches Tanzen. Leider kann man wenn man mittags schule hat nicht immer teil nehmen. Außerdem schlägt die Schule Abendprogramm in der Stadt vor, jedoch ohne Begleitung.

Wenn man Irland alleine erkunden will ist das auch kein Problem. In Cork und Umgebung gibt es massig Museen und Sehenswürdigkeiten die alle gut mit dem Bus und Zug zu erreichen sind. Man sollte jedoch bedenken dass Irland teurer ist als Deutschland.

Zusammenfassend bin ich wirklich sehr froh dass ich einen Sprachkurs belegt habe. Auf jeden Fall hat es mich ermutigt Englisch zu sprechen, da es immer möglich war sich irgendwie zu verständigen auch wenn man die Grammatik nicht 100% beherrscht hat. Ich habe viel von Irland gesehen und die Iren sind überwiegend ein nettes Volk.

Deshalb empfehle ich ein Aufenthalt weiter viel Spaß.

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