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Fabian Vogel

Irland, grüne Wiesen, vermutet man, doch recht viel mehr weiß man über dieses Land eigentlich nicht, wenn man sich nicht sehr viel für Länder und Kulturen interessiert. Dass es dort viele Glaubenskriege gibt bzw. gab sollte man vielleicht noch auf die Reihe bekommen. Trotzdem entschloss ich mich im Mai, an einer zweiwöchigen Sprachreise nach Dublin teilzunehmen. Dafür sprach einfach eben dieses neue und unbekannte Land kennenzulernen. Außerdem steht das Abitur an und somit auch eine Abschlussprüfung in Englisch.

Im Vorhinein las ich viele Reiseführer und sonstige Bücher über Irland, sodass ich nicht ganz ohne Wissen über Kultur und Geschichtliches nach Irland fliegen musste. Die letzten Schulwochen verstrichen wie jedes Jahr gähnend langsam und die Vorfreude auf Irland stieg von Tag zu Tag.

Ein etwas mulmiges Gefühl hat man schon, wenn man alleine und gerade volljährig in eine Land fliegt, in dem man keinen kennt und noch dazu Englisch sprechen muss. Doch es hat sich ausgezahlt, was man im Nachhinein klar und deutlich feststellen muss.

Der Flug von Frankfurt nach Dublin verlief reibungslos. Dort am Flughafen erwartete einen dann die erste Herausforderung. Gepäck finden, Taxi nehmen. An und für sich kinderleicht, doch da man auf sich alleine gestellt war ungewohnt. Der erste Schock im Taxi. Die Iren sprechen tatsächlich Dialekt, und was für einen. Gott sei Dank dauerte die Fahrt nicht allzu lange. Bei der  Gastmutter angekommen schlichen sich dann immer wieder deutsche Wörter in mein Schulenglisch. Es gab ein typisches Irisches Gericht, Spaghetti. Wobei ich hier nicht mosern will, das Klima in der Familie war super. Am ersten Abend unterhielten wir uns noch lange in der Familie, und man hörte und sprach sich nach und nach in die Sprache hinein.

Mein erster richtiger Tag war der Montag. Doch da dieser Montag ein Feiertag in Irland ist gab es keine Schule, sondern eine kleine Stadtführung durch Dublin. Man fand schnell Anschluss und nach der Führung ging es in den ersten Pub. Nachmittags erkundigte man selber noch die Stadt nach Pubs, Läden, etc.

Am Dienstag ging dann die Schule los. Es begann mit einem Test, der zur Einstufung in verschiedene Level helfen sollte. Anschließend wurde man in bereits bestehende Klassen eingeteilt. Außerdem konnte man sich Bustickets direkt an der Schule kaufen. Da ich nicht alleine in einer Gastfamilie untergebracht war, fuhren wir immer zu zweit oder zu dritt in die Schule und fanden schnell Anschluss mit anderen jungen Leuten, mit denen wir unsere Zeit verbrachten. Dreimal in der Woche fand zusätzlich der Unterricht am Nachmittag statt. Abends ging es entweder in den Pub oder  man nahm an verschiedenen Ausflügen teil, beispielsweise zur bekannten Guinessbrauerei oder ans  Meer.

Freitags fand die Schulparty statt. Man traf seine Klassenkameraden und Freunde, es wurde getanzt und man hatte viel Spaß. Nachteil war, dass die Feier schon um 12 Uhr endete. Wir entschlossen kurzerhand in einen anderen Pub zu wandern. Die Verblüffung war erst mal groß. Bands, die live in einer Kneipe spielen. So etwas kannte man aus den Kneipen Süddeutschlands nicht. Eine tolle Atmosphäre wurde mit der Musik erzielt und deswegen in dieser Nacht noch sehr lange gefeiert. Samstags wurde dann auskuriert. Man traf sich zum Stadtbummel und konnte bestaunen, wie mehrere hundert Leute einer Band in einer Einkaufsstraße Gehör schenkten.

Für den Sonntag beschlossen wir mit dem Bus nach Belfast zu fahren. Zu acht traf man sich früh morgens und fuhr dann zwei Stunden nach Belfast. Auf der Fahrt konnte man das erste mal so richtig die berühmt berüchtigte Irische Landschaft wahrnehmen. Es ist tatsächlich so. Wälder sind eher Mangelware. Viele grüne Wiesen auf kleinen Hügeln und natürlich viel Regen. Von Belfast waren wir nicht so begeistert und waren deshalb abends froh, wieder in Dublin angekommen zu sein.
Am Ende der zweiten Woche traf man sich freitags noch einmal um das letzte Mal gemeinsam ein Guiness zu trinken. Es herrschte eine komische Stimmung, da man wusste, dass es schwer werden könnte, sich noch einmal zu sehen. Wir beschlossen über Nachrichten in Kontakt zu bleiben. Mit dem letzten Bus fuhr man nach Hause, man musste ja um drei Uhr schon wieder aufstehen um zum Flughafen zu gelangen.

Schlussendlich muss man sagen, dass der Sprachurlaub sehr viel Spaß mit sich gebracht hat. Man lernt viele neue Leute kennen. Das Verhältnis in der Familie war bei mir einwandfrei. Durch die kleinen Klassen in der Sprachschule kommt man oft zu Wort. Ob es sich auch positiv auf die Englischnote in der Schule auswirken kann wird man sehen. Man muss allerdings auch sprechen wollen, da es anders gar nicht geht und es einfach notwendig ist, um sein Englisch zu verbessern. Mein Glück war, dass in meinem Freundeskreis nur wenige der deutschen Sprache mächtig waren. Wir beschlossen trotzdem nur in Englisch zu kommunizieren. Ich kann jedem nur raten ebenfalls nach Irland zu reisen. Die Iren sind sehr freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit. Egal ob im Bus oder auf offener Straße. Das macht den Alltag erheblich leichter.

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