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Fabrice Köhler berichtet aus Dublin (Irland)

Ich hatte schon länger geplant, einmal eine Sprachreise zu unternehmen. Auf Anraten meines Bruders habe ich mich dann für Dublin entschieden, weil er ein Jahr vorher auch dort war und begeistert war. Die Buchung über iSt verlief problemlos. Drei Wochen vor Beginn der Reise bekam ich alle notwendigen Unterlagen, sodass ich auch schon vorab Kontakt zur Familie aufnehmen konnte.

Die Anreise nach Dublin verlief problemlos. Vom Flughafen in Dublin habe ich mir ein Taxi genommen und bin darüber im Nachhinein auch sehr froh, da die Gastfamilie in einer sehr kleinen Anliegerstraße gewohnt hat, die ich so wohl nur schwer gefunden hätte.

Von der Gastfamilie wurde ich sofort herzlich empfangen und beim ersten gemeinsamen Abendessen konnte man sich gut kennenlernen.

Das Zimmer:

Ich hatte ein Doppelzimmer gebucht und war zusammen mit einem Italiener im Zimmer, mit dem ich mich sofort super verstanden habe und der mir gleich am ersten Abend das Nachtleben von Dublin gezeigt hat. Von der Einrichtung her war das Zimmer recht schlicht gehalten, aber im Zimmer verbringt man ja sowieso kaum Zeit. Die meiste Zeit ist man entweder in der Innenstadt oder man unterhält sich mit der Familie.

Der erste Tag:

Am ersten Tag findet der Einstufungstest statt. Dieser dauert ungefähr 30-40 Minuten mit anschließender einstündiger Pause, damit die Lehrer den Test kontrollieren können. Danach wird man  in die jeweiligen Klassen gebracht, wo es dann auch sofort mit dem normalen Unterricht losgeht. In meiner Klasse waren 12 Leute aus aller Welt (Brasilien, Mexiko, Italien, Japan, Spanien, …) und man wurde sofort herzlich empfangen.

Die anderen Mitschüler haben mir empfohlen, mir gleich am ersten Tag die sogenannte Leap Card zu kaufen. Diese kostet 94€ für drei Wochen. Scheint auf den ersten Blick viel zu sein, aber mit der Leap Card zahlt man letztendlich deutlich weniger, als wenn man jedes Mal einzeln im Bus bezahlt. Hinzu kommt, dass die Busfahrer weder Scheine akzeptieren, noch Wechselgeld geben. Es ist daher auch deutlich entspannter, sich die Karte zu kaufen. Außerdem kann man auch die DART (Zug) und die LUCAS (Straßenbahn) unbegrenzt mit der Karte nutzen.

Der Unterricht/Die Lehrer:

Ich hatte einen Intensivkurs gebucht, also hatte ich montags und freitags von 9-13 Uhr Unterricht und von Dienstag bis Donnerstag von 9-16 Uhr. Von 9-11 Uhr wird jeden Tag die Grammatik geübt und von 11.20-13 Uhr wurde dann hauptsächlich geredet. Es wurden häufig aktuelle Themen diskutiert, was mir sehr gefallen hat. Die Nachmittagsstunde von 14-16 Uhr findet dann in einer anderen Klasse als die Klasse morgens statt. Dort wird auch die meiste Zeit diskutiert und jede Woche am Donnerstag über ein Thema recherchiert/diskutiert, dass die Gruppe sich am Dienstag aussucht. So wurde zum Beispiel über die irischen Sportarten Hurling und Gaellic Football und über alltägliches Englisch in Dublin geredet (also Redewendungen, Sprüche etc., die es nur in Irland gibt).

Freizeitaktivitäten:

Von der Schule werden täglich mehrere Freizeitaktivitäten angeboten. Besonders ans Herzen legen möchte ich den Wochenendtrip (Samstag und Sonntag) in den Westen von Irland. Man besichtigt dabei die wunderschöne Stadt Galway. Neben den zahlreichen Straßenkünstlern gibt es in Galway das für mich beste Fish&Chips Restaurant, nämlich McDonagh’s. Nachdem man Galway besichtigt hat, geht es dann direkt weiter zu den Cliffs of Moher, die man unbedingt gesehen haben muss. Wir hatten zum Glück gutes Wetter an dem Tag (sonnig, kein Wind) und so konnte man sehr nah an die Klippen gehen und betrachten, die sich teilweise senkrecht aus dem atlantischem Ozean erstrecken bei einer Höhe von ca. 100 Meter.

Von den Freizeitaktivitäten in Dublin kann ich vor allem den Croke Park (drittgrößte Stadion in Europa), Riverdance, und das Dog Racing (Achtung Suchtgefahr) empfehlen.

Andere Sehenswürdigkeiten:

Besuchen sollte man auf jeden Fall das Kilmainham Gaol. Dies ist/war ein altes Gefängnis. Durch die Führung (nur 2€ für Studenten, sonst 4€)  erfährt man eine Menge von der Geschichte von Irland und von den Lebensverhältnissen früher.

Außerdem MUSS man sich Howth anschauen, am besten nicht mit der Schule, damit man genug Zeit hat. Howth ist ein wunderschöner Hafenort, der nur 20-25 Minuten mit der Dart von Dublin entfernt ist.

Was es sonst noch zu sagen gibt

Abschließend noch was zum Nachtleben in Dublin. Dublin hat jede Menge gemütliche Pubs, in denen man sich sehr gut mit Freunden zu einem Bier treffen kann und dabei der Live Music zuhören kann. Es treten aber auch auf der Straße sehr viele Live Künstler auf und die meisten von denen sind wirklich sehr gut.

 

 

 

 

 

 
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