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Markus Metz berichtet aus Dublin (Irland)

Irland, das grüne, am westlichen Rand Europas gelegene Eiland, war das Ziel meiner zweiten Sprachreise mit iSt. „The Celtic Tiger“ hat sich im Laufe der letzten Dekade vom Armenhaus zum Musterschüler Europas entwickelt. Obwohl ich zum Englisch lernen nach Irland gefahren war, durfte ich außerdem Bekanntschaft mit dem Gälischen machen. Gälisch ist nach wie vor Amtssprache, zwar nicht mehr ganz so oft zu hören, aber aufgrund vieler gälischer Beschilderungen im Straßenbild immer noch allgegenwärtig.

Die Hauptstadt Dublin bildet schon aufgrund der Einwohnerzahl von ca. einer Million Menschen den Mittelpunkt Irlands. In Dublin ist die Entwicklung der letzten zehn Jahre sicht- und die momentan noch anhaltend gute Stimmung spürbar. Zahlreiche Unternehmen aus dem Banken- und Informatik-Sektor haben sich angesichts der unternehmerfreundlichen Wirtschaftspolitik in Dublin angesiedelt. Für die zahlreichen Mitarbeiter dieser Unternehmen wird derzeit verstärkt Arbeits- und Wohnraum in den Docklands geschaffen, der nebenbei bemerkt, alles andere als billig ist. 

Der Liffey teilt die Stadt in zwei Hälften, die beide mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten glänzen können. Der in der O’Connell Street gelegene „Spire“, eine 120 Meter hohe Stahlsäule, stellt einen guten Orientierungspunkt für die anfänglichen Stadterkundungen dar. Das altehrwürdige, über 400 Jahre alte Trinity College beheimatet z. B. das „Book of Kells“, ein ca. 1200 Jahre altes, von Mönchen geschriebenes Buch. Außerdem bildet die Ruhe innerhalb des Campus eine willkommene Abwechslung zum regen Treiben auf den Straßen Dublins, auf denen unglaublich viele Busse zum alltäglichen Verkehrschaos beitragen. Das über 200 Jahre alte Kilmainham Jail, ein Gefängnis aus dem Mittelalter, gibt den Besuchern das gute Gefühl nicht vor langer Zeit ein Bösewicht gewesen zu sein. Die Zellen sind ausschließlich in Stein gehalten, Heizung gab es auch nicht und bei der Versorgung ging es selten über Wasser und Brot hinaus. Der St. Patricks Day ist fast jedem Europäer ein Begriff. In Dublin bietet sich die Möglichkeit bei der St. Patricks Cathedral vorbeizuschauen. Das 70000 Zuschauer fassende Stadion „Croke Park“ ist Heimatort für zwei außerhalb von Irland nicht gerade bekannten Sportarten „Hurling“ (eine Mischung aus Feldhockey, Lacrosse und Rugby) und „Gaelic Football“ (ein Mix aus Fußball, Handball, Rugby). Der im Westen der Stadt gelegene Phoenix Park lädt an sommerlichen Tagen, die es trotz aller Vorurteile auch in Irland gibt, zum sporteln oder relaxen ein. Auch für Freunde der geistigen Getränke hat Dublin einiges zu bieten. Entweder besucht man die Old Jameson Distillery oder die Guiness Brewery. Der Genuss von Guiness stellte für meinen bayerischen Gaumen allerdings ein unüberwindbares Hindernis dar. Aber testen Sie selbst…

Kunst- und Geschichtsinteressierte können in Dublin unzählige Museen, Galerien und Ausstellungen besuchen. Mehr dem Shopping zugeneigten Zeitgenossen empfehle ich die Grafton oder Abbey Street. Kaufwütige Sprachschüler sollten aber aufgrund des überdurchschnittlich hohen Preisniveaus nicht gerade mit Schnäppchen rechnen. Dafür, dass sich die Deutschen wenigstens etwas heimisch fühlen, sorgen Filialen von Aldi und Lidl im Stadtgebiet und obwohl es dort etwas günstiger ist, kommt man mit „Geiz ist geil“ in Dublin einfach nicht weit.

Das Zentrum des Nachtlebens ist das Vergnügungsviertel Temple Bar. In vielen Pubs wird fast täglich Live-Musik gespielt. Das Preisniveau dort ist dem Tourismus geschuldet und liegt somit noch einmal über den schon happigen Preisen Dublins. Das Pint Bier kostet dort momentan um die fünf Euro. Einheimische, die sich meist abschätzig über das Viertel äußern, werden Sie in Temple Bar selten finden. Daher empfehle ich ihnen auf Pubs außerhalb von Temple Bar auszuweichen. Dort können sie dann den „native speaker“ treffen. Ob sie seinen Dialekt verstehen werden, werden Sie sehen.

Sollten Sie längere Zeit in Dublin verbringen, empfehle ich Ihnen unbedingt die atemberaubende Landschaft Irlands mit Hilfe der Coaches zu erkunden. Das Busfahren ist im Gegensatz zu vielem anderen erschwinglich. Eine Fahrt von Dublin nach Cork (= „The real capital“) und zurück kostete mich gerade einmal 18 €. Auch andere Städte wie z. B. Galway sind sicher eine Reise wert. Ich habe zudem einen Abstecher nach Liverpool gemacht, um mir vorab die Kulturhauptstadt 2008 live anzusehen. Wenn Sie früh bei einer bekannten, irischen Billigfluglinie buchen, kostet der Flug sicher unter 100 €.

Aber genug vom Sight-Seeing, Unterricht ist ja auch gewesen. Das Centre of English Studies (CES) liegt unweit des Trinity College in der Dame Street. Der Unterricht findet entweder direkt in der Dame Street oder im sich direkt dahinter befindlichen Gebäude am Dame Court statt. Das Lehrerkollegium ist bunt gemischt, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Die Mitarbeiter des CES versuchen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und stehen bei allen Fragen und Wünschen jederzeit hilfsbereit zur Verfügung.

Der Unterricht ist mal interessanter, mal weniger interessant. Das hängt aber zum großen Teil auch von den Schülern und deren Engagement ab. Spanien, Italien, Belgien, Frankreich, Südkorea, Japan, Argentinien, Brasilien sind nur einige der Nationen, die ich an der Schule kennen lernen durfte. Für mich persönlich ist das, neben der Verbesserung der sprachlichen Kenntnisse, der noch größere Benefit. Fast nirgends sonst hat man die Möglichkeit so viele verschiedene Menschen aus allen Teilen der Welt in so kurzer Zeit kennen zu lernen und so vielleicht die eine oder andere zukünftige Reisemöglichkeit aufzutun. Unbedingte Voraussetzung für eine Sprachreise bleibt meiner Meinung nach weiterhin die Offenheit auf fremde Leute zugehen zu können und das Selbstvertrauen Englisch einfach zu sprechen, auch wenn es nicht perfekt ist .

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