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Stefan Rieg berichtet aus Dublin (Irland)

Drei unvergessliche und ereignisreiche Wochen in Dublin

Da ich die Zeit vor meinem Studium nutzen wollte um mein Englisch zu verbessern, habe ich mich dazu entschlossen im Januar eine dreiwöchige Sprachreise zu machen. Für mich war es wichtig alleine zu gehen, sodass ich auch wirklich nur Englisch spreche. Geht man mit Freund/Freundin spricht man nun mal zu viel in seiner Muttersprache.
Die Organisation mit iSt-Sprachreisen hat hervorragend geklappt und ich bekam vor meiner Reise genügend Material mit Informationen zur Schule, Stadt, Land und auch zur Gastfamilie. Es empfiehlt sich eine Woche zuvor der Gastfamilie eine Nachricht mit der geplanten Ankunftszeit zu senden, sodass sie sich auf ihren Gast vorbereiten können. Und dann war es so weit. Meine Sprachreise ging los. Über Stuttgart und Frankfurt erreichte ich den Dublin Airport. Ein bisschen aufgeregt war man schon wenn man so ganz alleine loszieht, aber es klappte alles bestens und so stand ich sonntagmittags am Flughafen in Dublin. Ich hab mich für den Weg mit dem Bus entschieden um zu meiner Gastfamilie zu gelangen. Der ist zwar länger und man braucht eine Weile bis man sich mit den Bussen auskennt, aber man spart um die 40€ im Vergleich zum Taxi. Nebenbei lernt man auch gleich die äußerst netten und hilfsbereiten Iren kennen, die einem sofort helfen wenn man zum Beispiel verzweifelt seine Buslinie sucht. ;) Wichtig: Arm ausstrecken, wenn man mit einem Bus mitfahren will und passendes Kleingeld dabei haben, weil die irischen Busfahrer nichts rausgeben.
Als ich dann mein Haus im Stadtteil Ashtown gefunden habe wurde ich auch gleich von meiner Gastmutter mit einer Tasse schwarzem Tee in Empfang genommen. Es war eine ältere Frau die mit ihrer Tochter zusammen in dem Haus wohnt und nebenher noch 2 Zimmer für Studenten hat. Sie war eine sehr nette und gesprächige Frau, die sich super um einen kümmerte und sehr leckere Mahlzeiten kochte. Also haben sich für mich die Vorurteile über die irische Küche nicht bewahrheitet, denn ich freute mich jeden Tag schon aufs Dinner, das es immer um 18:00 Uhr gab. Auch das Frühstück war bestens und bestand meistens aus Cornflakes, Toasts, Marmeladen, Nutella… und nicht zu vergessen schwarzem Tee.
So ging es dann am Montagmorgen das erste Mal zur CES-Schule im Zentrum der Stadt. Nachdem man sich an der Rezeption angemeldet hat, macht man mit den anderen Studenten zusammen einen Test und wird dann in ein Level eingestuft. In der Klasse lernt man dann gleich neue Studenten aus aller Welt kennen und man unterhält sich miteinander. Das ist der beste Weg sein Englisch zu verbessern. Einfach immer reden und das gleiche wird auch im Unterricht gemacht. Man wiederholt Grammatik, Vokabeln und wendet diese dann in Konversationen beispielsweise an. Der Unterricht an der CES hat mir sehr gefallen und ich merkte von Tag zu Tag wie sich mein Englisch besserte. Nachmittags war dann immer Freizeit und man konnte am Sozial-Programm der Schule teilnehmen (was ich sehr empfehle, weil man dadurch gleich neue Studenten kennenlernt) oder man unternimmt auf eigene Faust was mit seinen neuen Freunden. Die meisten Studenten müssen dann um 18:00 Uhr zum Dinner zuhause sein, doch danach ist der Tag meistens noch nicht vorbei. Denn man sollte unbedingt das irische Nachtleben mitgemacht haben und so trifft man sich oftmals wieder nach dem Essen um in einen Pub oder eine Disco zu gehen. Natürlich gehört da das Partyviertel „Temple Bar“ dazu mit seinen unzähligen Pubs, in denen man bis spät in die Nacht bei einem Pint Guinness die irische Kultur kennenlernt UND in allen Pubs sind jeden Tag Live-Musiker, die hervorragende traditionelle, aber auch moderne Musik machen. Wer viele andere Studenten kennen lernen will und mal so richtig feiern will, geht in die Nachtclubs wie „Diceys“ oder „Howl at the Moon“. Dort bekommt man an manchen Tagen alle Getränke zum Preis für 2€ (was sehr Geldbeutel schonend ist).
Doch Dublin ist nicht nur Nachtleben und Party. Man sollte unbedingt auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten besuchen. Dazu gehören vor allem das Guinness Storehaus, Old Jameson Destillery, Trinity College, Grafton Street, Croke Park, St. Patricks Kathedral, Dublin Castle und auch die vielen Museen die meistens ohne Eintritt sind. Doch diese ganzen Attraktionen sind normalerweise alle im Nachmittagsprogramm der Schule enthalten. Ebenfalls lohnenswert ist ein Spaziergang durch die Parks wie St. Stephens Green oder Phoenix Park. Aber auf alle Fälle sollte man auch aus Dublin raus und in die herrliche irische Natur. Ich hatte mir eine Ticket für 90€ gekauft mit dem ich DART (die Zuglinien im Umkreis von Dublin), LUAS (Straßenbahn) und Bus fahren konnte. Dies war sehr lohnenswert, denn so bin ich oft am Wochenende oder auch am Nachmittag raus in die Natur gefahren. Sehr zu empfehlen ist die Halbinsel Howth auf der ich mit den anderen Studenten zusammen einen Cliffwalk gemacht hatte. Von der Insel hat man einen traumhaften Ausblick übers Meer und auf Dublin. An einem anderen Tag bin ich dann auf der Südseite von Dublin unterwegs gewesen. Mit der DART erreicht man in ca. 1h den Ort Greystones und von dort aus bin ich dann ebenfalls an den Klippen und Stränden in Richtung Bray gewandert. Ich hab dann auch die Qualen auf mich genommen und bin auf den Bray Head gestiegen und das sollte sich gelohnt haben, denn von dort aus hat man einen phänomenalen Ausblick und man ist mitten in der irischen Natur. Ich hatte einen Traumtag erwischt und konnte bei blauem Himmel und Sonnenschein die Natur genießen und hatte am Ende des Tages einen wundervollen Sonnenuntergang. Allgemein ist das Wetter gar nicht so schlecht wie man immer denkt. Es ist zwar immer häufig windig und kalt, aber ich hatte in meinen 3 Wochen höchstens 2 Tage an denen man den ganzen Tag Dauerregen hatte.
Da das Wochenendprogramm der Schule immer erst im Februar startet, mussten wir uns für das Wochenende immer unser eigenes Programm überlegen und so entschloss ich mich mit meinen Kollegen aus Brasilien, Frankreich und der Schweiz eine geführte Bustour durch die Wicklow Mountains in das schöne Städtchen Kilkenny zu machen. Dies wurde ein super Tag, bei dem man einen tollen Einblick in die Natur Irlands und schöne Orte zu sehen bekam, wie Glendalough. In Kilkenny spazierten wir dann durch die malerischen Einkaufsgassen und beendeten den Aufenthalt in einem gemütlichen Pub mit einem Pint des berühmten „Kilkenny-Beers“.
Die Wochen vergingen ziemlich schnell und in meiner letzten Woche hatte ich dann auch noch einen Student aus Brasilien, der auch in meiner Gastfamilie untergebracht war. So zeigte ich ihm alles und besuchte nochmals schöne Orte wie Bray, Greystones, Malahide oder Howth. Und ich merkte mein Englisch hatte sich sehr verbessert, denn ich konnte ihm zumeist alles ganz gut erklären (was am Anfang meiner Reise noch nicht möglich gewesen wäre).
Doch dann kam auch schon das letzte Wochenende und nach einer langen Nacht in den Discos und Pubs von Dublin hieß es Abschied nehmen von meinen neuen Freunden. Die Zeit verging so schnell und schon musste man wieder zurück. Aber wir versprachen uns gegenseitig, dass wir Kontakt halten. So hab ich nun Connections von Spanien, Frankreich bis nach Brasilien. Am nächsten Tag verabschiedete ich mich dann noch von meiner Host-Mother und dem brasilianischen Studenten und abends ging es dann zum Flughafen. Ich verbrachte die Nacht am Flughafen, da mein Flug ziemlich früh am Morgen zurück nach Deutschland ging und kam dann ziemlich müde aber wohlbehalten zuhause an.
Als Fazit kann man sagen, dass es unvergessliche und ereignisreiche Wochen in Dublin waren. Ich habe viele neue nette Menschen kennenglernt und dabei mein Englisch sehr verbessert. Ich lernte ein neues Land und eine neue Kultur kennen und hatte wunderschöne Momente in der Natur Irlands. Ich kann eine Sprachreise nach Dublin absolut empfehlen - vor allem für diejenigen die mal alleine losziehen wollen und etwas Neues kennenlernen möchten.

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Klippen-Spaziergang
Sonnenuntergang
 
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