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Stefan Kramberg berichtet aus Rom (Italien)

Meine Entscheidung für diese Sprachreise traf ich, nachdem ich überlegte hatte, wie ich einen schnellen Sprachfortschritt, aber dennoch etwas von einer Urlaubs-atmosphäre haben konnte.
Meine Erfahrung bisheriger Sprachkurse, die ich in verschiedenen Sprachen 1 bis 2 mal pro Woche Abends nach der Arbeit besuchte, war meine Erfahrung, dass der Lernprozess auf diese Weise schwer zu erkämpfen ist. Er ist langwierig und es fehlt auch of genug die Motivation zum Kurs zu gehen oder Abends zu lernen.
Nach meinem vorherigen Italienisch Anfänger-Kurs, den ich an meinem Wohnort besuchte war ich nach ein paar Monaten immer noch nicht in der Lage auch nur einfache Unterhaltungen zu führen.
Da ich den Kurs in meiner Urlaubszeit absolvierte, mochte ich eine gewisse Urlaubsatmosphäre nicht missen. Sie ergibt sich für mich nicht nur durch pures Relaxen und Strandleben, sondern auch durch das Kennenlernen anderer Kulturen, Treffen neuer Leute oder auch schlicht dem Ausbruch aus dem Alltag.

Die Schule DILIT in Rom bot alle Dinge, die notwendig waren, um sicherlich verschiedensten Studentenansprüchen gerecht zu werden. Sie ist mit allen lerntechnisch erheblichen Dingen ausgestattet, wie neben verschieden grossen Kursräumen ein Sprachlabor und Videoraum aber auch Internetraum, Restaurant. 
Daneben ist die Schule in einer alten sympathischen Villa mit Sonnenterrassen (wie so viele Häuser in Rom) untergebracht und ist nahe der Stazione Termini zentral in der Stadt gelegen. So liess sich das Zentrum von Rom nach dem Unterricht mit Leichtigkeit zu Fuss oder mit Metro und Bus entdecken.

Mein gebuchter Kurs war ein Intensivkurs von 30Std/Woche, der täglich von 08.30–13.00h und von 14.30–16.30h dauerte.
Das hörte sich anfangs ziemlich viel und arbeitsintensiv an, relativierte sich allerdings durch die Art des Unterrichts.
Die Unterrichtsmethode wich von meinen bisherigen Erfahrungen ab. Sie baute auf das interaktive Entwickeln von Sätzen mit Lehrer und Mitschüler, das Erhören der Sprache mit Audiocassetten und Erarbeiten von kleinen Rollenspielen. Sie baute mehr auf das Assimilieren der Sprache und weniger, und das war für mich neu, auf das Lernen von Vokabeln, Grammatik und deren Verstehen. Der Unterricht war kurzweilig und motivierend, wodurch die 6 Stunden pro Tag nicht so langwierig wirkten.
Der Tagesablauf im Intensivkurs war geteilt zwischen Vormittags- und Nachmittags-kurs. Der Nachmittagsunterricht war der Zusatz für die Intensivkursstudenten. Da allerdings der Unterrichtsstil und -Stoff, auch bei wechselnden Lehrern, gleich blieb, habe ich leider keinen erhöhten Lernfortschritt im Vergleich mit dem Normalkurs-studenten am des Vormittag bemerken können. So hatte ich mir etwas mehr durch den Intensivkursanteil versprochen.

Nichtsdestotrotz; mit dieser Methode war ich recht schnell der Lage simple Unterhaltungen mit Italienern, wie mit meiner Vermieterin, zu führen und auch in den Bars und Restaurants klar zu kommen.

Der Normalkurs am Vormittag bestand aus 16, der Intensivkurs aus 6 Studenten. Die Gruppen waren international; mit Studenten aus Dänemark, Niederlande, Österreich, Japan, Südafrika und Deutschland, die zum Hauptteil jünger waren als ich. In der Tat bestand der Hauptteil der Gruppe aus Studenten in den Zwanzigern und nur Drei weiteren älter als vierzig. Diese Mischung war trotzdem interessant, da alle motiviert zum Kurs kamen und man auch von den verschiedenen Sprachvoraussetzungen der Studenten wiederum profitieren konnte.

Das Restaurant im Untergeschoss ist mehr als eine Kantine. Es wird durch Mutter und Sohn betrieben, die dort bei günstigen Preisen Italienisch Hausmannskost servieren. Es ist weiter Aufenthaltraum und Ort für soziale Veranstaltungen.

Angebotene Veranstaltungen gab es zur italienischen Lebensart, wie der Vorträge auf italienisch über den Wein inklusiv Probe, Filme oder auch Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten. Leider hatte am Abend unseren Weinvortrages der eigentlich bestellte Referent in Ostia eine Autopanne, was dann auch wiederum ein Klischee bediente. Der Abend wurde natürlich gerettet; durch die Improvisation der Schule die einen Lehrer den Vortrag halten und den Wein durch das Restaurant ausgeben liess.

Ich hatte eine private Unterkunft gewählt, um dadurch noch mehr von der italienischen Art und Sprache zu profitieren.
Mein Zimmer hatte ich im Appartement einer älteren Dame. Dank Ihrer Kommunikationsfreundlichkeit und Ihrer Geduld war ich in der Lage nach einer Woche einfache Unterhaltungen zu führen. Ich war dort auch vollkommen autonom, versorgt mit Schlüssel und Bus/Metro Anschluss in der Nahe, so das sich meine Wahl zur Unterkunft als die für mich Richtige erwies.

Rom selbst ist für sich eine Reise wert. Begeisterungswürdig ist die Lage und Gestaltung des Zentrum, die mehr als 2000 Jahre alte Geschichte sichtbar macht. Die vielen Monumente, Kirchen, schönen Gebäude und Orte aber auch das Leben in den Strassen des Zentrums und das Licht in der Abendsonne.
Weitgehend habe ich alle möglichen Dinge nach dem Unterricht zu Fuss unternommen. Zusammen mit Mitschülern in den Bars und Restaurants mitgelebt und das Dasein genossen.
Durch das Unterrichtsende um 16.30 h, ist die Zeit danach für Unternehmungen etwas knapp gewesen, wobei auch zusätzlich etwas Müdigkeit einsetzte.
Die Möglichkeit eines zweiten Wochenendes hätte der aufgekommenen Besichti-gungssucht etwas mehr Platz gegeben.

Fazit:
Ich bin begeistert von meiner Wahl, da sie mir die gewünschte Kombination aus zu erzielenden Lernerfolg, das Erfahren italienischer Kultur und das Nicht- Vermissen von Urlaubsatmosphäre lieferte.
Anders als in meinen bisherigen Sprachkursen vorher war ich in der Lage in recht kurzer Zeit Sätze zu sprechen und damit simple Unterhaltungen zu führen.
Ich würde einen derartigen Kurs nochmals besuchen.
Ob ich allerdings dort nochmals einen Intensivkurs (+ Nachmittagsunterricht) belegen würde ist ungewiss, da er, denke ich, nicht „das erwartete mehr“ im Vergleich zum Normalkurs gebracht hat, aber Zeit zum Erleben der Stadt nam.

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