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Martina Kimmel berichtet aus San Bartolomeo (Italien)

Reisebericht San Bartolomeo al Mare im August

Nachdem ich schon zweimal mit IST (nach Australien und Neuseeland) verreist war und jeweils tolle Aufenthalte hatte, sollte diesmal das Zielland Italien sein, genauer gesagt, San Bartolomeo al Mare in Ligurien, um aus beruflichen Gründen meine Italienischkenntnisse zu verbessern.

Da ich sowohl den zweiwöchigen IntensivPlus Sprachkurs als auch ein bisschen Urlaubsstimmung in dieser Zeit haben wollte und die bisherigen zwei Reiseberichte ganz gut klangen, wählte ich bewusst den Ort San Bartolomeo al Mare aus, um Meer und Lernen vereinbaren zu können.

Doch schon vorab war es gar nicht so einfach, die Anreise zu organisieren, da ich außer den Internet-Angaben zu Bussen und Zügen keine genaueren Infos hatte. Schließlich kam ich am Bahnhof in Diano Marina an und wurde dort nett von Laura empfangen, die mich zu meiner Unterkunft brachte, in der ich mit einer Mitte 40-Jährigen in Paris lebenden Amerikanerin die erste Woche wohnte.

Am ersten Schultag hatte ich erstens festgestellt, dass es sich bei der „Sprachschule“ in Wirklichkeit um ein Reisebüro mit drei Nebenzimmern, welche als Unterrichtsräume genutzt werden, handelt, und zweitens, dass wir insgesamt nur 5 Schüler waren, die einen Kurs belegt hatten, wovon ich die besten Kenntnisse bereits hatte. Folglich hatte ich in beiden Wochen ausschließlich Einzelunterricht zu je 4 Stunden pro Tag bei guten Lehrern, mit denen ich die Grammatik wiederholte und auch sehr viel Konversation führte. Dies war mir besonders wichtig, denn italienisch reden fiel mir noch etwas schwer. Fortschritte darin haben sich auch bald gezeigt. Vor Reisebeginn dachte ich mir, dass ich an der Sprachschule sicherlich einige neue Leute kennenlerne, wie das auch schon bei meinen anderen Auslandsaufenthalten der Fall war. Meine wenigen „Mitschüler“, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe, blieben allerdings nur eine Woche und ich hatte wirklich Angst, die zweite Woche ganz alleine verbringen zu müssen. Doch zum Glück hatte ich mich mit einer Holländerin sehr gut angefreundet, so dass sie noch ein paar Tage länger in San Barto blieb.

Des Weiteren erfuhr ich im Laufe der Woche, dass mein Appartement die zweite Woche wieder vermietet war und ich nach einer Woche umziehen musste, währenddessen mein Vermieter (er will das App. verkaufen) innerhalb von 3 Tagen zweimal vor der Tür stand, um das Appartement potenziellen Käufern zu zeigen! So hatte ich mir das wirklich nicht vorgestellt!  Meine Hoffnung, neue Schüler in meiner zweiten Woche kennenzulernen, hielt sich in Grenzen. Es kamen „nur“ zwei holländische Schwestern, die mit ihren Eltern angereist waren. Ansonsten besuchten keine weiteren Sprachschüler die „Schule“, so dass wir  insgesamt noch drei Schüler waren und dies zur Hochsaison, Mitte August!

San Barto ist ein netter Küstenort mit 3.000 Einwohnern, in dem sich zur Hochsaison ausschließlich italienische Touristen (rund 10.000) tummeln, so dass es sehr viele Gelegenheiten gibt, seine Italienischkenntnisse zu testen und zu verbessern.

Meine zweite Unterkunft war nun nicht mehr am Meer gelegen, aber dennoch relativ zentral, so dass ich zu Fuß in 10 bis 15 Minuten meinen Sprachkurs erreichen konnte.

Letztlich habe ich mich schon auf meine Abreise gefreut, da ich die letzten Tage außerhalb des Sprachkurses alleine verbringen musste bzw. durfte.

Mein Fazit: Äußerst interessante Reise mit positiven und negativen Höhepunkten!

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