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Anna Karina Aichele berichtet aus Montreal (Kanada)

Hallo Leute, ich möchte euch einen kleinen Rückblick über meinen Sprachkurs in Montréal geben und euch so diese Stadt schmackhaft machen. Mein vierwöchiger Intensivkurs war zwischen März und April und ich hatte die Möglichkeit einige schöne Seiten der Stadt kennen zu lernen während ich mein Englisch verbessert bzw. vertieft habe.

Ich hatte einen Direktflug von München nach Montréal und war so in nicht mal 9 Stunden Flug am Ziel. Meine Reise zur Gastfamilie stellte sich dann etwas kaotisch dar, da ich es mit dem Bus versucht habe. Das ist echt nicht zu empfehlen wenn man sich mit dem Bussystem nicht auskennt. Mit dem Taxi oder dem Abholservice von IST wäre mir das erspart geblieben.

Meine Gastfamilie bestand nur aus einer älteren Dame, die sehr herzlich und freundlich war. Sie war immer sehr bemüht mit mir Englische Konversation zu üben, hat mir bei allen möglichen Fragen geholfen, mir Tipps für Sehenswertes gegeben, mir den Weg zur Schule gezeigt… Mein Zimmer war sehr geräumig, ich hatte meinen eigenen Fernseher und mein eigenes Badezimmer und konnte meine Wäsche im Haus waschen, zudem konnte ich das Telfon und das Internet jederzeit benuten.

Die Lage des Hauses konnte nicht besser sein, ich hatte einen Schulweg von etwa 20 Minuten. Die nächste Bushaltestelle war nicht mal 2 Minuten vom Haus entfernt. So konnte ich mit dem Bus ein gutes Stück mitfahren und hatte dann die Möglichkeit in die Metro umzusteigen oder bei schönem Wetter zu Fuß den Morgen zu genießen. Es hätte auch noch zwei weitere Busverbindungen gegeben und die nächste Metrostation war auch nur 10Minuten entfernt.

Die Lage der Schule war super, da die Metrostation direkt nebenan lag und Downtown nur ein paar Minuten entfernt war. Die Schule war in einem Einkaufszentrum, wo es jedoch mehr Essensangebote wie sonst Etwas gab. Der Ablauf in der Schule war sehr einfach strukturiert. Als ich ankam habe ich den Einstufungstest gemacht, dann bekam ich die Schule gezeigt und kann nach der Mittagspause gings schon gleich in der Klasse mit dem Unterricht los. Die Klassen bestanden aus max. 15 Schülern, wobei die verschiedensten Nationen vertreten waren. Ich habe Leute aus Brasilien, Korea, Japan, Iran, Saudi Arabien, … kennen gelernt. Das schönste war der Zusammenhalt in der Klasse, jeder wurde von jedem akzeptiert und nicht ausgelacht, wenn man sich mal versprochen hat oder nicht die richtigen Worte gefunden hat. Der Unterricht war überhaupt sehr locker. Jeder konnte sich seinen Platz aussuchen und hinsetzen wo er wollte und wir haben viel Gruppen- und Partnerarbeiten gemacht. Es wurde alles geübt vom Sprechen, Lesen, Schreiben oder der Grammatik wurde alles wiederholt und die Lehrer konnten vor allem neue Vokabeln sehr gut erklären.

Nach der Schule wurde vom Acitifityteam einiges angeboten. Neben kleineren Ausflügen wie Eislaufen, Stadtspaziergänge, Casino, Karaoke, Geselliges Beisammensein und Feiern in Bars… gab es auch größere Touren nach Ottawa, Quebec City, …. Die wurden jedoch leider abgesagt, da sich zu Wenige angemeldet hatten.  Meine Highlights in Montréal waren: die St.Helens Island – worauf sich ein echt gigantischer Park befindet und ich einen wunderbaren Blick auf die Skyline hatte; Habitat67- ein ungewöhnliches Würfelhaus; der Old Port- dort war ich oft spazieren. Außerdem fand ich zwei Museen sehr interessant das McCord Museum (Stadtgeschichte) und das Archäologische Museum am Hafen. Vom Mount Royal hatte ich einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt. Als Naturliebhaber fand ich das Biodome und das Insectarium, sowie den Botanischen Garten (im Frühjahr sogar mit Schmetterlingen) sehr interessant. Zum Bummeln ist die riesige Untergrundwelt Downtown sehr sehenswert. Man kann jeden Tag etwas Neues erleben und mir wurde es nie langweilig. 
Die schönsten Ausflüge in die Umgebung waren für mich: der Sugar Check – ein traditionelles Ahornsirupfest, das es nur in Ottawa und Quebec gibt; die selbst organisierten Reisen nach Ottawa- hat auch eine sehr schöne Altstadt; und Quebec City – ein muss für jeden, hat ebenfalls eine wunderschöne Altstadt und einen gigantischen Wasserfall ?.

Ein weiteres Erlebnis für mich war die Woche um den St. Patricks Day. Alle waren voller Vorfreude, grün gekleidet und gut gelaunt und die Parade war der Wahnsinn.

Während meines gesamten Aufenthaltes ist mir das multikulturelle Leben positiv aufgefallen. Keiner wurde schief angeschaut, wenn er eine andere Hautfarbe hatte oder kein Französisch gesprochen hat oder nicht gleich die richtigen Worte in Englisch gefunden hat. Jeder (den ich kennen lernen durfte) war sehr hilfsbereit und freundlich.

Ja das wars, ich könnte euch noch stundenlang weitererzählen, muss aber ja irgendwann mal zum Schluss kommen. 

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Häuserkulisse
Häuserkulisse
Notre Dame
Blick über die Stadt
Habitat
Biodome
 
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