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Dorean Steinbach berichtet aus Montreal (Kanada)

Hallo interessierter Leser, im Folgenden möchte ich die Eindrücke meines Aufenthalts in Montréal im September schildern. Begleiten Sie mich daher auf einer virtuellen Reise nach Montréal, Quebéc, Kanada!

Nach der Ankunft ging es mit einem Taxi zu meiner Gastfamilie. Montréal ist nach Paris die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt und die größte zweisprachige der Welt. Diese spannende und interessante Mischung aus amerikanischer Großstadt mit französischem Flair galt es nun in den folgenden 4 Wochen genauer zu erkunden!

Von meiner Gastfamilie aus waren es 40 min bis zur Sprachschule. Diese liegt sehr zentrumsnah an der Rue Ste. Catherine, der Haupteinkaufsstraße von Montréal.

Am ersten Schultag wurde ein mündlicher und schriftlicher Einstufungstest durchgeführt, um in das richtige Level eingestuft zu werden. Es wurden Englisch und Französisch-Kurse angeboten. Als Teilnehmer des 30 h / Woche Programms hatte ich von 9 bis 16:45 Unterricht. Der Unterrichtsstil der Lehrer ist sehr kommunikativ und erfrischend, ganz anders als von der heimischen Schule gewöhnt! So durften wir in der Französisch-Klasse neue Vokabeln nicht einfach ins Englisch übersetzen, sondern mussten diese auf Französisch erklären. Dies fördert nicht nur die Kommunikation, sondern man merkt sich das Wort dann auch viel besser.
In meiner Klasse waren noch 9 weitere Studenten aus den verschiedensten Ländern der Welt und damit richtig international. Kommt man einmal mit seinem Französisch nicht weiter, so kann man sich in der ganzen Stadt meist auch mit Englisch behelfen. Alles ist ja zweisprachig. Allerdings verleitet diese Zweisprachigkeit auch dazu, gerade als Französisch-Anfänger, aus Bequemlichkeit gleich mit Englisch anzufangen. Etwas Selbstdisziplin ist daher schon notwendig.

Trotz des vielen Unterrichts blieb am Wochenende aber genügend Zeit um die Stadt der „zwei Herzen“ kennen zu lernen. So gibt es ein modernes Downtown mit Hochhäusern wie man es von einer amerikanischen Großstadt her kennt und eine Altstadt mit alten Gebäuden, urigen Gassen mit Straßenkünstlern und gemütlichen Cafés. Hier befindet sich auch die Basilika Notre Dame, die Ähnlichkeit mit der Kirche Notre Dame in Paris ist nicht zufällig.

Ganz anders dagegen das moderne Stadion, welches anlässlich der olympischen Sommerspiele 1976 erbaut wurde, 4 Jahre nach München. Der „schräge“ Turm, welcher das Hallendach trägt, ist übrigens der höchste seiner Art. Von seiner Aussichtsplattform hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt.

Direkt neben den Sportanlagen befindet sich der Botanische Garten. Nach den Gärten in London und Berlin ist dies der größte und schönste der Welt. Besonders die verschiedenen Themengärten sind sehenswert: So gibt es einen indianischen Garten, einen Steingarten und einen japanischen Garten, welcher der größte außerhalb Japans ist. Besonders interessant ist auch das Lichterfest im chinesischen Garten.

Montréal liegt auf einer großen Insel im St. Laurence Strom, umgeben von mehreren kleineren Inseln. Eine davon ist die Insel St. Helène, eine anlässlich der Expo 1967 künstlich aufgeschüttete Insel. Mehrere Pavillons stehen noch heute. So beherbergt der amerikanische Pavillon mit seiner markanten Kugelform eine sehenswerte Ausstellung über das Ökosystem des St. Laurence Strom und der kanadische Pavillon ist ein Spielcasino. Der deutsche Pavillion war mit seinem Zeltdach übrigens der Vorläufer des Zeltdaches des Olympiastadions in München. Weiterhin befindet sich auf der Insel die Formel 1-Rennstrecke des „Großen Preises von Kanada“. Findet gerade kein Rennen statt, so ist der Kurs am Wochenende eine beliebte Rennstrecke für Fahrradfahrer und Inlineskater.

Direkt oberhalb der Stadt liegt der Mont Royal, der 232 m hohe Hausberg von Montréal – übrigens ein erloschener Vulkan. Vom Gipfel hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt. Ebenso beeindruckend ist die Kirche St. Jospeh. Auf dem Berg befindet sich noch ein weiteres Wahrzeichen von Montréal: ein besonders nachts weithin sichtbares Kreuz. Im ersten Jahr nach der Gründung von Montréal wurde die Stadt von einer furchtbaren Epidemie heimgesucht, viele Siedler starben. Der Gründer, Monsieur Maisonneuve, hat Gott um Hilfe gebeten und dafür ein Kreuz auf den Berg getragen. Zur Erinnerung steht auch heute noch ein Kreuz auf dem Berg, nun natürlich aus Stahl und so groß wie ein mehrstöckiges Haus.

Was wäre ein Aufenthalt in Montréal ohne einen Ausflug in das Herz von Neufrankreich: Quebéc?! In der einzigen von einer Stadtmauer umgebenen Festungsstadt Amerikas, mit verwinkelten Gassen, alten Häusern, gemütlichen Straßencafés fühlt man sich fast wie in Frankreich. Das beeindruckendste Gebäude und auch das Wahrzeichen von Quebéc ist das Chateau Frontenac, kein Schloss, sondern ein Hotel!

Leider nähern wir uns schon dem Ende dieses Berichts. Dabei gibt es noch so viel zu schildern: die vielen Museen, die dem Petersdom in Rom nachempfundene Kathedrale Marie Reine du Monde, der Biodome mit seinen 4 Klimazonen, die quirlige Rue Denis, die unzähligen Modeboutiquen, und und und. Da gibt es nur eines: selber hinfahren und diese einmalige Stadt kennen lernen, gute Englisch- und Französisch-Kenntnisse gibt’s dann noch dazu…

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Oratoire St. Joseph
Sprachschule
Biosphère
Quebéc
Botanischer garten
Olympiastadion
 
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