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Marco Feindt berichtet aus Montreal (Kanada)

Die am Sankt-Lorenz-Strom gelegene kanadische Metropole fasziniert durch ihre Geschichte, ihre Kultur, ihre Architektur und die Lebensart ihrer Bewohner. Montréal spielte bei der Gründung Kanadas eine herausragende Rolle und hat sich dank ihrer Lage und dem Hafen zu einem wichtigen Handelszentrum entwickelt. Sucht man eine weltoffene, liberale und modere Großstadt, die noch heute auf viele europäische Wurzeln zurückblickt, so ist die Region um Montréal die richtige Gegend für spannende Wochen. Die meist englisch- und französischsprechenden Einwohner freuen sich, den Gästen aus aller Welt ihr Land zu zeigen.

Als ich mich entschlossen habe die Sprachreise nach Kanada anzutreten stieg die Spannung von Tag zu Tag, je näher der Abflugtermin kam. Nach einem fast acht-stündigen Flug bin ich an einem Samstagabend in Montréal angekommen. Meine Freude war groß und das "Erlebnis Sprachreise" begann.

Meine Gastmutter war eine 34-jährige allein erziehende Mutter eines neunjährigen Kindes . Sie arbeitete bei Air Canada. Trotz der Belastungen durch Beruf und Familie, einschließlich der zwei Katzen und eines Hundes, fand sie immer wieder viel Zeit für mich. So gab es neben gemeinsamen Abendessen, Videoabenden oder Restaurantbesuchen auch lustige Gespräche bei einem netten Glas Wein. Trotz der Aktivitäten mit der Gasfamilie hatte man immer ausreichend Zeit, eigene Dinge zu unternehmen und die Stadt mit neuen Freunden zu erkunden.

Neue Freunde findet man schnell auf einer Sprachreise, weil alle das gleiche "Problem" haben: allein in einer fremden Stadt mit einer (zumindest am Anfang) etwas fremden Sprache. Die Mitschüler kamen dabei aus aller Welt. So waren allein vormit-tags in meiner kleinen Klasse die Länder Türkei, Ungarn, Japan, Taiwan, Südkorea und Brasilien vertreten. Das Einstiegsniveau jedes Sprachschülers wird gleich am ersten Schultag durch einen Test und eine mündliche Befragung ermittelt. Anschließend wird man dann, je nach Umfang des gewählten Sprachkurses, in eine Vormittagsklasse (09.00 Uhr bis 13.10 Uhr mit jeweils einer halben Stunde Pause) sowie ggfs. in zwei Nachmittagsgruppen (14.10 Uhr bis 15.20 und 15.35 bis 16.45 Uhr) eingeteilt.

Highlights meiner drei Wochen waren die von der Sprachschule angebotenen Aktivitäten oder Fahrten, die auf eigene Faust durchgeführt worden. So stand gleich am ersten Wochenende eine Busfahrt zum "Mont-Tremblant" auf dem Programm. Der höchste Berg (900m) der bewaldeten "Laurentides" ist im Winter ein großartiges Skigebiete und im Herbst ein schöner Anblick des typisch-kanadischen "Indian Summer". Fahrten werden auch in die nähere Umgebung angeboten, so zum Beispiel zur wunderschönen Stadt Québec.

Aber auch Montréal selbst hat einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der "Parc Olympique" zählt zu den eindrucksvollsten und zugleich umstrittensten Attraktionen. Die für die olympischen Spiele 1976 erbaute Anlage wurde trotz der enormen Kosten von 1,4 Milliarden Dollar erst in den 1980er vollendet. In der Altstadt steht (nicht zu übersehen) die "Basilique Notre-Dame". Dieses katholische Gotteshaus wurde 1823-29 errichtet und fasziniert durch viele Schnitzereien, exquisiten Buntglasfenster und Sternen aus 24 Karat Gold im leuchtend blauen Deckengewölbe. Ein landschaftlicher Höhepunkt im Stadtgebiet bildet ohne Zweifel der steil aufragende "Mont-Royal". Die Montréaler lieben ihn als eine bewaldete Oase im Zentrum ihrer Metropole. Ganz in seiner Nähe ist auch ein gigantisches Gebäude, die „Oratoire St-Joseph“. Ein katholischer Wallfahrtsort in Erinnerung an den Bruder André. Den Abschluss interessanter Touren durch die Stadt bildet abends meist die Erkundung des Nachtlebens. Montréal bietet mit seinen vielen Bars, Clubs, Diskotheken und Restaurant ein großes Angebot an Unterhaltung, auf das auch gerne die Sprachschule zurückgreift. So plant ein eigens dafür engagierter Mitarbeiter die Schulaktivitäten, ganz gleich ob es sich dabei um einen Diskobesuch oder einen mehrtägigen Tagesausflug (z.B. nach New York) handelt.

Alles in allem ist mir während der drei Wochen in dieser wunderschönen Stadt nie langweilig geworden und die Zeit verging wie im Fluge. Ich hatte viel Spaß und neue Freundschaften wurden geschlossen, die hoffentlich noch lange anhalten. Hat man sich erst eingelebt steht dem Spaß nichts im Wege, sowohl in der Schule als auch in der Freizeit. Und mit Spaß fällt einem auch das (Er-)Lernen der Sprache/n (Englisch und Französisch) leichter.

Diese Sprachreise kann ich jedem nur empfehlen, der Lust hat viele neue Erfahrungen zu sammeln und sich gleichzeitig weiterzubilden in einer weltoffenen, liberalen und modernen Stadt.

Gez. Marco Feindt,

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