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Sonja Liesen berichtet aus Montreal (Kanada)

Montréal ist eine wirklich schöne Stadt! Vor allem die Altstadt "Vieux Montréal" und der alte Hafen "Vieux Port" sowie die Parks sind sehr zu empfehlen!

Montréal hat diese bekannte Untergrundstadt, die gebaut wurde, weil es im Winter so eiskalt ist. Dort gibt es tausende von Geschäften und richtig schöne Mode!

Es ist allerdings empfehlenswert, sich vorher einen Plan zu besorgen. Wir haben uns 2 Mal verlaufen, und man kann dort sehr leicht die Orientierung verlieren!

Aber nach ein paar Tagen hatten wir das System raus, und in der letzten Woche ist uns dann endlich so einen Plan von der Untergrundwelt in die Hände gefallen.

Es lohnt sich auch, mit dem Bus auf den Berg Mont Royal zu fahren, von dem man die ganze Stadt von oben bewundern kann!

Sprachlich gesehen hat es mich auf jeden Fall weitergebracht: In der Schule wurde nur Englisch und Französisch gesprochen und in der Familie nur Französisch. Man konnte also gar nicht anders als die Sprache zu sprechen.

Am ersten Schultag wurden wir mit einem Einstufungstest in das jeweilige Kursniveau eingestuft. Die Lehrer waren sehr nett und sind immer sehr gut auf die einzelnen Schüler eingegangen. Der Unterricht wurde sehr interessant gestaltet, man hatte die Wahl zwischen verschiedensten Kursen und Themengebieten. Wir haben ein Lehr- und ein Übungsbuch bekommen, was auch schon im Preis inbegriffen war. Vormittags hatte ich hauptsächlich Grammatik und Vokabeltraining. Die Übungen wurden sowohl in der Gruppe als auch schriftlich geübt. Nachmittags bestand der Unterricht meist aus Vokabeltraining und mündlichen Diskussionen.

Die Hausaufgaben habe ich meistens mit Freunden im Park gemacht, da das Wetter die ganze Zeit supertoll war! Dabei haben wir Englisch besprochen, so dass ich die Sprache auch nach Unterrichtsschluss weiter üben konnte. Insofern war die Reise doppelt gut für meine Fremdsprachenkenntnisse.

Sehr gut hat mir auch die Organisation der Aktivitäten vor Ort gefallen.

Diese werden von einem jungen Mann namens Emanuel durchgeführt. Er sprach fliessend Englisch und Französisch und wusste immer, wo was los war.

Bei den Wochenendausflüge ist er mitgefahren und hat uns auf Busreisen ständig durch irgendwelche Witzeleien zum Lachen gebracht. Wir konnten hinterher sogar über den (falschen) Feueralarm im Hotel in Toronto lachen. Wir wurden dabei zusammen mit den Miss World (oder Kanada...?) Kandidatinnen, die auch in dem Hotel waren, um 5 Uhr morgens aus dem Bett gejagt! Miss Kanada stand selbstverständlich mit ihrer Schärpe vor dem Hotel!

Mit der Schule konnte man, wenn man Lust hatte, jeden Tag etwas Neues unternehmen. Einmal haben wir zum Beispiel eine Bootsparty gemacht: 100 Leute auf einem Schiff mit Musik und alle von der Sprachschule, es war ein sehr lustiger Abend. Am Wochenende haben wir andere Städte (Toronto und Quebec) und die Niagarafälle besucht, die sehr beeindruckend waren.

Ich hatte das Glück privat mit der Familie einer Freundin aus der Schule einen Ausflug in die Berge machen zu können. Samstag morgens fuhren wir los in Richtung Natur. Wälder, Wälder und nochmals Wälder! Wir sind zu einem bekannten Ausflugsziel, dem Berg "Mont Tremblant", gefahren und haben

ihn zu Fuß; erklommen. Bis jetzt bin ich verschneite Berge immer nur mit meinem Snowboard runtergedüst, aber das war mal etwas ganz anderes und hat trotz der Anstrengung echt Spaß gemacht. Wir haben uns mit der Gastmutter dabei die ganze Zeit über Gott und die Welt (und Männer) unterhalten haben!

Besonders beindruckend fand ich, wie schnell man Freundschaften mit Leuten aus der ganzen Welt schliessen kann – meist schon am ersten Tag! Alle waren sehr offen und interessiert an den anderen, insofern war es leicht, Freunde zu finden. Man trifft sich in der Schule und verbringt mehr oder weniger die ganze freie Zeit zusammen.

Ich habe in meiner Familie mit einer Brasilianerin zusammengewohnt, was klasse war. So war man auf dem Weg zur Schule nicht alleine und hatte auch zu Hause jemanden zum Quatschen. Wir haben uns gut verstanden und eigentlich alles zusammen unternommen. Es ist schon komisch, wenn man sich dann irgendwann von den neu gewonnenen Freunden wieder trennen muss und sich alle wieder auf die ganzen Welt verstreuen.

Aber wir hatten jede Menge Spaß; und schreiben uns jetzt regelm&äßig e-mails. Wer weiß, vielleicht sieht man den einen oder anderen irgendwann mal wieder. Vorgenommen haben wir uns das.

Auf jeden Fall ist es viel spannender, interessanter und aufregender

als ein "normaler" Urlaub, das steht fest!

Man erlebt einfach so viel und sammelt viele tolle Eindrücke von Land, Menschen und Kultur!

Dies war mein 3. Sprachurlaub und ich kann nur sagen: Sehr zu empfehlen!

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