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Susanne Lehrmann berichtet aus Montreal (Kanada)

Nachdem ich in Vancouver, einer der schönsten Städte an der
Westküste Kanadas angekommen war, wurde ich herzlich von meiner netten
Gastfamilie empfangen. Ich hatte während dieser Zeit viel Spaß mit meiner
Gastschwester und Bruder und auch mit ihren Freunden, da sie mich öfter
einluden. Aber auch mit meinen Gasteltern hatte ich ein gutes Verhältnis,
wodurch ich mich schon nach einigen Wochen wie zu Hause fühlte. Auch die
anderen Studenten in meinem Gasthaus genossen die Zeit, und ich
hatte mit allen ein gutes Verhältnis.

iSt gab mir schon vor meiner Abreise die Nummer einer weiteren
Kursteilnehmerin, mit der ich mich sofort nach meiner Anreise traf und somit
erste Kontakte knüpfte. Auch mit ihr telefoniere ich fast jeden Tag und wir
besuchen uns regelmäßig.

Der erste Schultag in der gemütlichen LSC Schule war sehr hilfreich, da ich
nach einer gut organisierten Aufnahmeprüfung in eine 10-mann-starke Klasse
eingeteilt wurde, in welcher alle meine zukünftigen Klassenkameraden auf
dem gleichen Sprachniveau waren wie ich.

Wie sich schnell herausstellte war meine Klasse, mit der ich die nächsten
drei Monate nicht nur die Schulbank teilte, eine Gruppe aufgeschlossener,
junger Leute. Wir hatten während der folgenden 13 Wochen viel Spaß was
sowohl die Schulzeit, als auch die Wochenenden betraf! Wir telefonieren und
schreiben uns auch heute noch und treffen uns regelmäßig. Zwei meiner
ehemaligen Klassenkameradinnen sind heute sogar zwei meiner besten
Freundinnen.

Neben den Klassenkameraden war auch meine Lehrerin, welche uns in den drei
Monaten geduldig betreute, eine große Hilfe. Sie bereitete uns großartig auf
die Abschlussprüfungen vor, gab uns aber auch Tipps, wenn es um die
Wochenendplanung ging!

Die Abschlussprüfung war, da ich den Cambridge Advanced Kurs belegte,
innerhalb einer Woche abzulegen. Doch auch dies war kein größeres Problem,
da ich hervorragend von der Schule vorbereitet wurde und mich auch selbst
darauf vorbereitete.

Die Stadt selbst kann ich wieder nur als großartig bezeichnen! Mit den
zahlreichen Stränden, Parks und Bergen war ich drei Monate von einer
atemberaubenden Naturkulisse umgeben. Aber auch Downtown, mein
„zweites Zuhause“, war mit seiner gigantischen Skyline einmalig
schön und doch gleichzeitig nicht zu groß. Ich habe jeden Tag in dieser
Stadt genossen, auch wenn man Vancouver aufgrund der zahlreichen Regentagen
beinahe mit London vergleichen kann...Doch verließ Vancouver ich manchmal auch. Zumeist dann, wenn die Schule
Aktivitäten organisierte, wobei ich unter anderem an einem Wochenendtrip
nach Vancouver Island (und nicht wie oft angenommen Victoria) teilnahm.
Nach der, aufgrund des tollen Wetters, herrlichen Überfahrt mit einer der
berühmten BC Ferris, hatten wir eine komfortable Unterkunft auf Vancouver Island und konnten
das Wochenende auf dieser kleinen Insel gut für Shopping und Sightseeing
nutzen!

Aber auch die Schulpartys waren die Müdigkeit am nächsten Tag wert, und ich
möchte keinen unserer Ausflüge oder Feiern missen!

Nach diesen ersten drei aufregenden Monaten, in denen ich nicht nur
Sprachschüler sondern auch viele nette Kanadier kennen lernen durfte, flog
ich am 17.12.2005 um 6.00 Uhr nach Montréal. Trotz meiner anfänglichen
Zweifel wegen meiner beinahe nicht vorhandenen französischen Sprachkenntnisse
freute ich mich riesig auf die neue Schule und Gastfamilie. Es stellte sich
dann auch schnell heraus, dass meine Sorgen unbegründet waren, da meine
Lehrer unglaublich geduldig waren und auch meine Klassenkameraden genauso
gut, oder besser gesagt schlecht, französisch sprachen wie ich! Hier
wechselte meine Klasse nun öfter, was aber sehr interessant war, und ich auf diese Weise auch
wieder unheimlich viele nette Leute kennenlernte. Die meisten
Studenten waren diesmal aus Brasilien, was zu unendliche langen und
interessanten Diskussionen über die Sprach- und Kulturunterschiede führte.
Auch mit den Freunden, die ich hier kennenlernen durfte stehe ich nach wie
vor in engem Kontakt und werde sie noch dieses Jahr in Brasilien besuchen.

Obwohl ich nun im Winter an der Ostküste Kanadas lebte und es dort ja
bekanntlich sehr kalt werden kann hatten wir enormes Glück, da dies ein sehr
milder Winter mit max. -25°C war. So konnten wir wieder viel
unternehmen, wobei mir besonderst der Ausflug nach Quebec in Erinnerung
geblieben ist! Da Quebec eine der ältesten Städte Kanadas ist, war es vor
allem nach den drei Monaten im modernenen Vancouver für
meine europäischen Augen interessant, wieder alte Kirchen, Stadtmauern und
Häuser zu sehen, die älter als 50 Jahre sind! In Vorbereitung auf den
Winterkarneval, welcher jedes Jahr im Januar stattfindet, war die Stadt
auch schon herrlich geschmückt.

Doch nicht nur Quebec ist eines der Ziele die man innerhalb weniger Stunden
erreichen kann. Auch Toronto und New York sind, für kanadische Verhältnisse,
nur einen Katzensprung weit entfernt und somit ein gutes Ziel
für das Wochenende.

Aber man langweilt sich auch sonst nicht in Montréal mit den zahlreichen
Eishockeyspielen (ich hatte das Glück zur Hauptsaison der NHL in Kanada zu
sein) und wirklich coolen Discos und Bars mit den verschiedensten Themen
und Menschen! Ich hatte außerdem den Vorteil sowohl Weihnachten als auch
Silvester in Kanada zu verbringen, wobei ich jedes Jahr daran zurückdenken
werde. Es war eine einmalige Gelegenheit mit Japanern, Australiern,
Brasilianern und Schweizern zunächst Weihnachten zu feiern und dann später
auf das neue Jahr anzustoßen!

Auch hier ging die Zeit viel zu schnell um und ich musste bald meine Koffer
wieder einmal packen. Der einzigste Trost den ich hatte, als ich das
frankophone Montreal verließ, war daß ich mit den vielen Adressen meiner
neuen Freunde im Gepäck weiterhin mit diesen außergewöhnlichen Menschen in
Kontakt bleibe.

Obwohl ich natürlich viel lernen musste und so manche D-Stunde nicht immer
das reine Vergnügen war, ist meine Endbilanz meiner Reise positiv. Ich
möchte nicht einen Tag vermissen, auch wenn mir die erste Zeit zu Hause
schwer viel, da ich so viele unglaubliche Dinge vermissen werde. Letztlich
kann ich nur jedem, der aufgeschlossen anderen Kulturen gegenüber ist und
bereit neue Dinge und Sprachen zu erlernen, dieses Abenteuer empfehlen.

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