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Stefanie Rott berichtet aus Toronto (Kanada)

Als erstes war da die Vorfreude, aber je näher der Reisetermin kam, desto mulmiger wurde es mir. Meine erste Reise, ganz alleine (das habe ich auf jeden Fall gedacht) Am Flughafen, spürte ich dann wirklich was es heißt nervös zu sein. Durch die Passkontrolle und dann ab in meinen „Urlaub“ alleine.

Das mit dem Urlaub hat sich dann ganz schnell als Halbwahrheit herausgestellt. Ich bin am Samstagnacht in Toronto gelandet, habe dann den Weg zu meiner Gastfamilie gesucht und gefunden. Dazu kann ich nur so viel sagen: „tolles Haus, nette Familie, schönes Zimmer.“

Mein erster Tag sah dann so aus, ein bisschen die Stadt anschauen und gespannt sein auf die nächsten vier Wochen in einer neuen Stadt.

Montag der erste Schultag in der LSC. Da dachte ich noch, die Schule sei nur so sporadisch und ich sah das Ganze als gewollten intellektuellen Zeitvertreib am Vormittag mit A,B und C class.

Die ersten zehn Minuten, man merkt sofort wer aus dem deutschsprachigen Raum kommt und man fängt an sich zu Unterhalten.

Aber dann, der erste Schritt ins Klassenzimmer, der erste Blick, das große Schild „only english please“. Darauf folgt die Einführung in das Schulsystem und der Einstufungstest, sowie ein kurzes Interview. Danach auf zum Rundgang durch die Nachbarschaft der Schule, sowie die wichtigsten Plätze. Danach zurück zur ersten richtigen Unterrichtsstunde, der conversation class. Man bekommt ein Thema und diskutiert darüber- super das mag ich. Ich als einzige Europäerin unter acht Koreanern. Da kommt man sich erst richtig speziell vor und dann ist es einfach nur noch witzig. Zur Schule ist im allgemeinen zu sagen, dass sie wirklich alles tut um einen den Aufenthalt so schön und unkompliziert zu machen wie nur möglich.

Die Tage unter der Woche gestalteten sich eigentlich immer ähnlich, um 9:00 h beginnt die Schule, A+B class, in der man die Grammatik und Redewendungen genauer betrachtet, einem die englische Sprache mit Redewendungen und alltäglichen, aktuellen Themen interessant veranschaulicht wird. Nach dem Lunch „conversation class“, in der wir in der Gruppe über ein bestimmtes Thema diskutieren, immer den Lehrer an der Seite, der für die Korrektur zuständig ist. Wahlweise zur „conversation class“ kann man die „reading and writing class“ besuchen. Diese Stunde verbringt man damit, seine ganze Aufmerksamkeit einem Artikel zu widmen, ihn zu lesen, zu scannen, Fragen zum Artikel zu beantworten und zu guter Letzt über dieses Thema zu diskutieren, wie sollte es auch anders sein. Das Sprechen spielt an dieser Schule eine sehr, sehr große Rolle. Der Schultag ist dann so gegen 16:30 zu Ende. Danach stehen einem zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.

1. nach Hause fahren, da man ja noch Hausaufgaben machen und vielleicht etwas lernen muss.

2. mit Freunden shoppen gehen (da du nach zwei Tagen in der Schule nicht mehr von einer „Reise ganz alleine“ reden kannst)

oder

3. an dem Programm der Schule teilnehmen, die dort wirklich interessante Dinge wie NBA- game oder ein Baseballspiel, Besichtigung des CN- Tower,... uvm. anbieten. Diese Aktivitäten werden von einem Eventbüro organisiert, die sehr eng mit der Schule zusammenarbeiten.

Durch diese Aktivitäten ist es wirklich schwer, von einer Reise alleine zu sprechen und es gibt so gut wie keine Gelegenheiten Langeweile aufkommen zu lassen.

Die Wochenenden wurden jeden Freitag mit einer tollen Feier in einem Nachtclub Torontos eingeleitet. Die Samstage und Sonntage verbrachte ich damit, mit den neuen Bekannten die Stadt zu besichtigen, an Fahrten zu verschiedenen kanadischen Sehenswürdigkeiten teilzunehmen und neue Dinge kennen zu lernen.

In meiner Zeit, in der ich an der LSC war, habe ich nicht mehr geschafft wie die Stadt zu besichtigen, zu den Niagarafällen zu fahren und einen Wochenendtrip nach Quebec City- Montreal- und Ottawa zu machen. Aber diese Trips sind Dinge, die man nicht mehr vergisst. Man hat mit Leuten aus unterschiedlichsten Kulturen und Länder eine tolle Zeit.

Abschließend zu meinem kleinen Reisebericht kann ich sagen, das war eine Riesenerfahrung die ich nicht missen möchte, denn ich habe in der Zeit so viele neue Eindrücke und Leute kennen gelernt, wie ich vielleicht nie mehr machen werde. Kaum zu glauben, das aus einer „Reise ganz alleine“ eine Reise mit vielen Freunden werden kann.

Danke an alle für die wirklich tolle Zeit

Steffi

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