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Annika Schade berichtet aus Toronto (Kanada)

Am 7. August war es endlich soweit und ich landete voller Vorfreude in Toronto am Flughafen. Vier Wochen Intensivkurs à 25 Lektionen und ein Aufenthalt in einer Gastfamilie standen mir nun bevor. Ich muss schon zugeben, dass ich am Anfang etwas nervös war, da ich nicht so recht wusste, was mich erwartet. Aber ich denke, das geht jedem so.

Aber die Nervosität hat sich schon nach dem ersten Tag gelegt: Meine Gastfamilie, die aus einer philippinischen Mutter und ihrer 14jährigen Tochter bestand, war sehr fürsorglich und hat mich überall mit einbezogen, als ob ich mit zur Familie gehören würde. Demzufolge habe ich mich auch überhaupt nicht unwohl gefühlt und im Laufe der Zeit war es für mich ganz selbstverständlich, mich im Haushalt (wie z.B. in der Küche) ohne ständiges Fragen zu bedienen. Schließlich möchte die Gastfamilie ja auch, dass man sich wie Zuhause fühlt. Die Wohnung meiner Gastfamilie und auch mein eigenes Zimmer machten einen guten und sauberen Eindruck.

Während meines Aufenthaltes war ich die einzige Gastschülerin in der Familie. Dies war jedoch auch nicht weiter schlimm, da man sowieso die meiste Zeit in der Schule und mit Freizeitaktivitäten beschäftigt ist.

Nun war Montag und der erste Schultag konnte beginnen. Die Schule LSC liegt im nördlichen Teil von Toronto und ist super mit Bus und U-Bahn zu erreichen (ich bin immer noch ganz begeistert, wie schnell man mit der U-Bahn von einem zum anderen Ort kommt). Bevor die Begrüßung und somit auch der Einstufungstest begonnen haben, konnte ich schon ein paar andere neue Schüler vor der Schule treffen und mit ihnen ein wenig quatschen.

Es gibt insgesamt 10 verschiedene Einstufungslevels an der Schule und es gibt sogenannte Sessions, die immer 4 Wochen gehen. Nach jeder Session gibt es die Möglichkeit, sich um ein Level zu verbessern und außerdem werden der Lehrer und die Klasse neu gemixt. Jeden Freitag wird ein Test geschrieben, um  die Dinge, die im Unterricht durchgenommen wurden, zu prüfen. Dies fand ich echt super, da somit die Sprachkenntnisse noch gezielter verbessert und zugeordnet wurden.

Der Unterricht wird sehr interessant aber auch lustig gestaltet, somit hatte man Freude am Lernen. Die Lehrer sind insgesamt eher jung  und versuchen die Schüler sooft wie möglich mit Konversationen zum Reden zu bringen. Somit werden auch die neu gelernten Vokabeln und die Grammatik besser verinnerlicht. Besonders positiv fand ich auch die „English only Regel“ und die Möglichkeit der Internetbenutzung an der Schule.

Nach der Schule gab es die Möglichkeit das Freizeitangebot der Schule zu nutzen, wie z.B. Baseballgames, Downtown-Tour, CN-Tower, Museums und Partys, oder aber die Stadt auf eigene Faust mit neu gewonnen Freunden zu erkunden.

Freunde findet man auf dieser Reise wirklich ohne Probleme. Am Anfang machte ich mir etwas Sorgen, da ich mit meinen 19 Jahren zu den Jüngsten gehörte und es kaum Deutsche gab. Aber im Nachhinein war genau DAS das Beste, was mir passieren konnte! Das Alter spielt dort überhaupt keine Rolle und schließlich macht man doch diese Reise, um Englisch zu sprechen und somit zu lernen. Deshalb war es schön, dass ich Freunde aus aller Welt getroffen habe: Koreaner, Chinesen, Japaner, Italiener, Franzosen, Tschechen, Spanier…Und ich kann wirklich jedem den Tipp geben, sich nicht mit deutschen Artgenossen zusammenzutun, denn nur so bringt die Reise wirklich etwas für die Sprache.

An den Wochenenden gab es ein großes Angebot an Ausflügen in die Umgebung: Chicago, New York, Washington, Ottawa, Montreal, Quebec, Algonquin Park, Niagara-Fälle, Freizeitpark Canada’s Wonderland und und und… Ich denke, da ist für jeden das Richtige dabei.

Was ich persönlich in Toronto noch empfehlen würde, sind die Islands, das Schloss Casa Loma, Chinatown, das Hippie-Viertel Kensington Market, die Strände, das Einkaufscenter Eaton-Center und Little Italy. Aber lasst euch einfach von der grünen, abenteuerlichen und jungen Stadt Toronto überraschen! :-)

Abschließend kann ich euch nur raten diese Reise zu machen, denn es ist wirklich eine wertvolle Erfahrung und das Land Kanada wird auch euch verzaubern. Mir fiel der Abschied wirklich schwer und ich blicke gern auf die tolle Zeit zurück!

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