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Mailin Bretz berichtet aus St Julians (Malta)

Meine dreiwöchige Sprachreise nach Malta hatte zunächst einen eher schlechten Start, das Flugzeug hatte nämlich über eine Stunde Verspätung, trotzdem klappte nach der Landung alles gut. Zusammen mit anderen Teilnehmern bekam ich ein Willkommens-Packet, indem die wichtigsten Informationen drin waren, und wurde dann in einem Sammelbus zu meiner Hostfamilie gebracht. Obwohl es schon ziemlich spät war, so gegen Mitternacht, begrüßten meine Gasteltern mich recht herzlich, gaben mir einen Schlüssel und erklärten, wie das am nächsten Tag in der Schule so alles ablaufen würde. Nur der Raum in dem ich wohnte war recht klein für uns vier Mädchen, aber da man sich die wenigste Zeit dort aufhielt, war es kein Problem. Wie ich die nächsten Tage dann noch feststellen musste, ist Wasser auf Malta nicht nur ziemlich kostbar, sondern dementsprechend auch ziemlich knapp. Der Duschstrahl zum Beispiel ist nicht so stark wie man es aus Deutschland gewohnt ist und auch bei der Toilette musste man einige Zeit warten, bis genügend Wasser nachgeflossen war um zu spülen.

Glücklicherweise wohnte ich direkt im Zentrum, in Paceville, sodass nicht nur die Schule nur fünf Minuten entfernt war, sondern auch der Public Beach und der Beach Club zu Fuß gut erreichbar waren und ebenso die „Partystraße“ mit den besten Bars und Discos war direkt neben meiner Straße.

Doch in den ersten paar Tagen fiel es mir etwas schwer mich einzugewöhnen, zum einen weil ich ganz alleine gekommen war und zum anderen weil die anderen Studenten teilweise nicht so aufgeschlossen waren, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar hatte ich auf der Welcome-Party am Montagabend nette Leute kennengelernt, jedoch konnte ich diese kaum sehen weil sie in anderen Kursen waren und die Schule doch recht groß ist. Mit den Leuten aus meinem Kurs wollte ich eher nicht so viel machen, da über die Hälfte von ihnen deutsch war und ich lieber mit Sprachschülern aus anderen Ländern was unternehmen wollte. Denn so sprach ich garantiert Englisch und lernte zudem noch andere Kulturen kennen, was viel spannender war als nur mit Deutschen zu reden.

Der Einstufungstest zu Beginn stufte mich einigermaßen richtig ein, auch wenn ich die ganze Zeit überlegte in einen höheren Kurs zu wechseln, was viele andere problemlos machten. Da ich mir jedoch nicht sicher war, blieb ich wo ich war. Der Lehrer in der ersten Woche war nicht nur nett, sondern auch sehr lustig, was den Unterricht interessant machte. Leider bekam ich dann für die nächsten zwei Wochen eine sehr ernsthafte Lehrerin, die nur Grammatik machte, die ich eh schon konnte. Der Nachmittagsunterricht war so in vielerlei Hinsicht besser, da wir den Großteil mit Reden verbrachten. Dort lernte ich auch viele Redewendung im Englisch kennen. Die Stunden dauerten immer eine Stunde 30 Minuten dann eine halbe Stunde Pause. Der Unterricht begann für mich also um 9 Uhr und endete um 14.30 Uhr. Dadurch blieb mir leider nur sehr wenig Zeit für das Meer, denn die Sprachstudenten müssen um 18 Uhr aus dem Beach Club raus, und der Public Beach war immer total überfüllt. Allerdings besteht der „Beach“ Club nicht aus Strand, sondern lediglich aus Liegestühlen auf Beton. Von den Felsen kann man dann ins Wasser gehen.

Im Nachhinein fällt es mir schwer zu sagen, ob sich mein Englisch wirklich verbessert hat oder nicht. Klar ist allerdings, dass ich meine Hemmungen zum Englischreden verloren habe und jetzt motiviert bin, um vor allem auch Vokabeln zu lernen. Meine Zeit in Malta war auch sehr abwechslungsreich, egal ob man mehr auf Besichtigungen, Strand oder Party steht, in Malta hat man von allem was. Ich persönlich werde Malta vermissen und bin froh über die Erfahrungen die ich dort gemacht habe.

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