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Rick Ralf Bussmann berichtet aus St Julians (Malta)

Erfahrungsbericht Malta iSt, November

Gegen Jahresende im November wollte ich noch einmal Sonne tanken, und nach einiger Recherche buchte ich eine zweiwöchige Sprachreise mit iSt nach Malta. Mein Ziel: Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Bereits im Vorfeld erhielt ich ein umfangreiches deutschsprachiges Info-Paket mit Wissenswertem zu Malta sowie der Sprachschule.

Nach dem Flug ab Düsseldorf via München wurde ich am Flughafen Malta von einem Mitarbeiter der ESE-Sprachschule erwartet, der mir ein Welcome-Package mit aktuellen, englischsprachigen Infos und Stadtkarten gab. Der Shuttle-Bus vermittelte mir dann gleich einen ersten Eindruck der zunächst ungewöhnlich rasanten Fahrweise der Malteser. Vom Haus meiner Gastfamilie in einem sehr ruhigen Wohnviertel waren es 15 Minuten zu Fuß in das Ortszentrum (auch Partymeile) Paceville mit Restaurants, Bars, Läden und der ESE Sprachschule. Dank der tollen Aussicht zu jeder Tages- und Nachtzeit ist das aber nur ein kleiner Spaziergang.

Mein Zimmer war mit zwei Betten und einem Schrank klein aber fein eingerichtet. Ein eigenes, täglich gereinigtes Bad gehörte ebenfalls dazu. Meistens war ich ohnehin nur zum Schlafen im Haus, denn auch im November bewegen sich die Temperaturen noch um die 20 Grad Celsius. Der Wassermangel ist im Herbst und Winter nicht so akut wie im Sommer und man kann sich gut damit arrangieren. Meine Gastmutter, Doris, hatte stets ein offenes Ohr, ob Ausflugstipps, Einkäufe oder Essenszeiten. Das Essen kam in riesigen Portionen und bot einen tollen Querschnitt durch die abwechslungsreiche Maltesische Küche. Die Malteser sind temperamentvoll und freuen sich, wenn sie Gäste haben. Das merkt man auch an den niedrigen Preisen der Restaurants, in denen die Speisen stets frisch zubereitet werden. Übrigens bieten viele Bars und Restaurants in Paceville und Sliema kostenloses WLAN sowie spezielle Rabatte für Sprachschüler an. Sliema ist besonders am Wochenende eher zu empfehlen als Paceville, denn in der Partymeile platzen die Bars und Diskotheken aus allen Nähten.

Direkt vom ersten Tag an habe ich mich in der Sprachschule wohl gefühlt. Nahezu alle Schülerinnen und Schüler sind sehr offen und man kommt leicht ins Gespräch. Altersunterschiede – ich war mit 30 Jahren etwa im Durchschnitt – sind in der entspannten Atmosphäre überhaupt kein Problem. Die Stunden im Standard-Kurs starten um 9:00 Uhr und dauern zweimal 90 Minuten. Dazwischen gibt es eine 30-minütige Pause, die man prima für Gespräche mit anderen nutzen kann. Unser Lehrer Douglas (ein gebürtiger Schotte, der seit einigen Jahren auf Malta lebt) war ein aufmerksamer und freundlicher junger Mann, der den Unterricht ganz nach unseren Zielen gestaltet hat. Grammatik, Schreiben und freies Sprechen waren ausgewogen und drehten sich um Themen, zu denen jeder etwas sagen konnte: Bewerbungsschreiben, Small-Talk oder formelle Diskussionen. Besonders letztere waren für mich als Journalist sehr wichtig. Leider schrumpfte meine „Upper Intermediate“ (B2)-Gruppe in der zweiten Woche von acht auf fünf sehr stille Schüler, was man aber aufgrund der Nebensaison weder Lehrer oder ESE anlasten kann.

Der Einstufungstest liegt in den meisten Fällen richtig, und wer in eine niedrigere oder höhere Stufe wechseln möchte, kann einfach mit dem Lehrer sprechen. Unkompliziert und immer für einen Spaß zu haben sind auch alle anderen Mitarbeiter der ESE-Schule. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und ruft auch um fünf Uhr morgens mal einen Wetterbericht ab oder deponiert kleinere Gepäckstücke, wenn man auf eine Ausflugstour geht. Die von der Schule organisierten Touren, zum Beispiel in die Hauptstadt Valletta oder auf die Nachbarinsel Gozo (da legt sich der Tourist Guide Mario so richtig ins Zeug!), bieten einen guten Überblick über Geschichte und Kultur. Man bekommt auch Tipps für einen erneuten Besuch, etwa wenn man besondere Fotomotive sucht. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, locker zu reden und das umgangssprachliche Englisch sowie das Hörverständnis mit den teilweise sehr starken internationalen Akzenten zu trainieren. ESE vermittelt auch Touren von Fremdveranstaltern, die ich jedoch nur eingeschränkt empfehlen würde. Die Reiseleitung auf der Sizilien-Tour sprach ein sehr schlechtes Englisch und Deutsch, dafür haben die Landschaft und die Fahrt zum Ätna allerdings entschädigt.

Zwei Wochen waren genau richtig, um mein Englisch aufzufrischen und vor allem die Alltagssprache und Redewendungen zu üben. Durch die professionelle Planung von Anfang an konnte ich mich vollständig auf das Erleben von Sprache und Kultur konzentrieren – und werde einen Sprachaufenthalt mit iSt und ESE wohl bald wiederholen.

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