+49 6221 89 00 0
Persönliche Beratung:
 
 
+49 6221 89 00 0
 
 
+43 1 599 99 121
 
 
+41 44 215 70 10
Headergrafik Erwachsene
 

Katrin Sievers berichtet aus Playa Del Carmen (Mexico)

Schon frühzeitig entschloss ich mich, die langen Sommerferien nicht nur für Urlaub mit Freunden zu nutzen, sondern ebenso meine spanischen Sprachkenntnisse durch einen Auslandsaufenthalt zu verbessern. Nachdem ich schon im vergangenen Oktober die Sprachschule in Playa del Carmen für zwei Wochen besucht habe, und sich selbst durch diesen kurzen Aufenthalt meine Sprachkenntnisse deutlich verbessert haben, (im Leistungskurs Spanisch von 2- auf 1) und ebenso meine Begeisterung für die mexikanische Kultur und Lebensweise geweckt wurde, fiel die Entscheidung leicht und ich buchte für fast vier Wochen meine Reise in die Karibik. Ab diesem Zeitpunkt freute ich mich wahnsinnig, viele Freunde und Bekannte des letzen Jahres wieder zutreffen und kündigte meine Ankunft sofort an.

So startete mein Direktflug vom Düsseldorfer Flughafen in Richtung Cancún. Der Flug dauerte fast 10 Stunden. Zuvor hatte ich mich mit etlichen Zeitschriften ausgerüstet, um die lange Flugzeit zu überbrücken. Glücklicherweise war der Flieger nicht ausgebucht, sodass ich mich über eine ganze Sitzreihe ausbreitete und sogar einige Stunden schlafen konnte.

Nachdem die Zollabfertigung und Gepäckausgabe noch einige Zeit in Anspruch nahmen, brachte mich endlich der zuvor gebuchte Transfer (circa 40 Minuten, empfehlenswert zu buchen) zu meinem im Zentrum gelegenen Hotel. Auf Empfehlung des Reiseveranstalters versuchte ich so lang wie möglich wach zu bleiben, um mich schnell an die -7 Stunden Zeitunterschied zu gewöhnen, doch schon nach einigen Stunden übertraf mich die Müdigkeit und Erschöpfung der langen Reise.

Typisches Frühstück, wie auch in jeder mexikanischen Familie besteht aus Toastbrot oder süßem Gebäck mit Marmelade und vielen verschiedenen Früchten. Danach startete mein erster Schultag (die Schule ist circa 20 Minuten zu Fuß vom Hotel und Strand entfernt). Nach einem kurzen Einstufungstest erhielt ich mein Lehrmaterial und wurde in eine Lerngruppe eingeteilt. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen, meist zwischen 3-5 Schüler, so dass auf Fragen und Probleme jedes einzelnen eingegangen wird und eine sehr persönliche Atmosphäre zwischen Schülern und Lehrern entsteht. Auch bei sonstigen Problemen und Fragen, bezüglich der Kurse oder des Freizeitangebots war die Schule bemüht weiter zu helfen. Des Weiteren verfügt die Schule über mehrere Computer mit kostenlosem Internetzugang, eine Bibliothek und einem Garten mit Cafeteria.

Schon in der ersten Pause traf ich viele bekannte Gesichter und fand Anschluss zu neuen Schülern, hauptsächlich aus den USA, der Schweiz und Deutschland, mit denen ich die Nachmittage und Wochenenden gemeinsam verbrachte. Fast täglich trafen sich alle Schüler am Strand „Mamitas“ und verabredeten sich abends in Clubs oder Bars wie z.B. Bali, Blue Parrot oder Coco Maya…

In der Fußgängerzone (Avenida 5) findet man zahlreiche Geschäfte, Restaurants mit nationaler und internationaler Küche und Bars und Clubs. Daher lohnt es sich in der Schule eine Studentenkarte zu beantragen für den freien Eintritt in Bars und Clubs. Da schon gegen 19.00 Uhr die Dämmerung eintritt, empfiehlt es sich nachts nicht alleine durch einsame Straßen und Gassen zu gehen und Wertsachen nicht offensichtlich am Körper zu tragen, da Raubüberfälle auf einzelne Touristen nicht auszuschließen sind. Für Taxifahrten bezahlt man um die 15 Pesos (weniger als 1 Euro), wobei man den Preis beim Einsteigen sofort festlegt oder einfach beim Aussteigen abgezähltes Geld abgegeben sollte. Manchmal verlangen Fahrer Preise, die über dem Normaltarif liegen. Auch die Preise für Lebensmittel sind vergleichsweise sehr günstig, abgesehen von den Geschäften auf der avenida 5, dennoch sollte das Essen von Straßenständen (auf Fahrrädern) vermieden werden!

Die Wochenenden nutzen wir für Ausflüge. Besonders sehenswert und eindrucksvoll sind die Ausgrabungsstätten der Maya wie zum Beispiel Chichén Itzá oder Tulúm mit einem wunderschönen Strand oder die Insel Cozumel zum Tauchen und Schnorcheln.

Wichtig ist, dass man Hemmungen Spanisch zu sprechen verliert, auch wenn man noch viele Fehler macht. Die Mexikaner sind alle sehr gastfreundlich und freuen sich über Kontakt zu Touristen, die ihr Land besuchen, um Spanisch zu lernen. Also Englisch nur in Ausnahmesituationen sprechen!!!

Insgesamt habe ich mich wirklich wohlgefühlt durch Entstehung neuer Freundschaften und die Gastfreundlichkeit vieler Einheimischer, auch die Lehrer werden zu Freunden durch gemeinsame Unternehmungen („Fiesta en la escuela“ findet einmal im Monat statt und „café social“ jeden Mittwoch). Einfach optimal, um einfaches Lernen einer Sprache mit Urlaub zu verbinden.

Ich bin mir sicher, dass auch dieser Urlaub nicht mein letzter Aufenthalt in Playa del Carmen sein wird, sei es nur um Freunde zu besuchen!!!

Zeige Bilder 1 bis 4 von 4
Mit Freunden in der Bar
Beach boys
Strand
Palapa in der der Unterricht stattfindet
 
Zeige Bilder 1 bis 4 von 4
 

iSt Sprachreisen Erwachsene

Planen Sie Ihre Sprachreise zuverlässig mit dem iSt Erwachsenen Sprachreise Programm.