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Simone Gleisl berichtet aus Auckland (Neuseeland)

Erfahrungsbericht aus Auckland

Hello everybody!!

Ich heiße Simone und bin 16 Jahre alt. Vor kurzem bin ich aus Neuseeland wiedergekommen und ich bin definitiv sicher: Es war die beste Zeit meines Lebens! Insgesamt war ich 4 ½ Wochen in Auckland, der größten Stadt Neuseelands. Da ich bereits schon vor zwei Jahren einen Austauschschüler aus Neuseeland hatte, wollte ich so schnell wie möglich in dieses wundervolle Land und ihn besuchen! Fraser und ich blieben in Kontakt, schrieben regelmäßig und eines Tages dann die Frage: Could I visit you in New Zealand? - Yes sure! Whenever you want! Ein paar Wochen später wurde der Flug gebucht und für meine Freundin Laura und mich ging es dann los, 18.000 Kilometer ans andere Ende der Welt! Über iSt habe ich nur einen dreiwöchigen Sprachkurs gebucht, die Unterkunft hatte ich auch selbst organisiert. Durch die Gastfreundschaft der Kiwis wurde uns angeboten in der Familie von Fraser zu wohnen. Natürlich wurde dieses Angebot angenommen und wie sich rausstellte die beste Entscheidung der ganzen Reise.
Ich weis überhaupt nicht wo ich mit dem erzählen anfangen soll, aber lasst mich am Tag der Abreise beginnen.
Gemeinsam mit Laura, ging es am 20. Juli in Richtung Münchner Flughafen. Wir waren so aufgeregt und konnten es kaum mehr abwarten endlich unsere lange Reise zu starten. Mit Lufthansa und dem Airbus A340 ging es dann endlich los. Nach einem 12-stündigen Flug erreichten wir Tokio. Ich muss sagen, dass der Flug mit Lufthansa wirklich sehr sehr gut war und ich diese Airline immer wieder nehmen würde und nur weiterempfehlen kann! Ingesamt hatten wir einen Aufenthalt von fast sieben Stunden. In dieser Zeit mussten wir den Flughafen wechseln, weil der Flug nach Auckland von einem anderen Flughafen startete. Nachdem wir unsere Gepäck wohlbehalten wieder bekamen, mussten wir uns also einen Shuttlebus suchen. Diese Suche gestaltete sich einfacher als gedacht, war aber dennoch nicht ganz leicht weil die meisten Japaner eher schlecht in Englisch sind. Nach knapp einer einstündigen Suche, einer ca. 30 minütigen Fahrt zum Flughafen Tokio Narita und weiteren fünf Stunden Aufenthalt ging es mit Air New Zealand und der Boeing 777 nach Auckland. Es war ein unbeschreibliches Gefühl abzuheben da ich genau wusste: Dein nächstes Ziel ist Neuseeland! Nach einem ebenfalls sehr guten Flug waren wir also angekommen, im Land unserer Träume! In der Empfangshalle wurden wir schon von Sheena, Fraser's Mum, erwartet. Da sie damals in Deutschland auch dabei war und ich sie ebenfalls kennengelernt hatte, war ich wirklich sehr froh, ihr breites Kiwi Lachen wiederzusehen. Der Empfang war sehr herzlich und ich hatte das Gefühl, dass sie gar nicht weg war. Typisch Kiwi! Der Flughafen von Auckland ist nicht weit vom Zentrum entfernt, wodurch wir nur eine kurze Autofahrt von etwa 15 Minuten hatten. Wir wohnten in dem Stadtteil Mount Albert, welcher etwa 7 Kilometer vom Zentrum weg ist, aber dennoch sehr zentral gelegen ist und auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist. Man konnte mit dem Bus oder mit dem Zug in die Stadt fahren, wobei ich finde, dass die Busverbingung besser war. Was ich auch noch unbedingt erwähnen muss ist, dass wenn ihr mit dem Bus fahren wollt, unbedingt frühzeitig aufstehten müsst. Also frühzeitig heißt dass ihr lieber zu viel Zeit einplanen solltet weil die öffentlichen Verkehrsmittel in Auckland erstens nicht immer pünktlich sind und zweitens ziemlich lange brauchen bis sie in die Stadt kommen weil morgens einfach ziemlich viel Verkehr ist. Auf jeden Fall haben wir dann nachmttags die anderen Familienmitglieder kennengelernt. Die zwei Jüngeren waren bis um halb vier in der Schule und Fraser und sein älterer Bruder Mitchell waren bis zwei Uhr in der Uni. Das Wiedersehen mit Fraser war wirklich super toll und auch die Geschwister hießen uns herzlich willkommen. Abends kam der Gastvater nach Hause, da dieser meist bis sieben Uhr arbeitet. Eldon war wirklich ein typischer Kiwi und immer gut gelaunt. Eigentlich war die ganze Familie eine wirkliche Kiwi family. Nie war einer wirklich schlecht gelaunt, immer nett, Streit gab es unter der Familie nie und sie haben uns ganz normal in den Alltag miteingebunden. Das war wirklich ein tolles Gefühl! Ab dem ersten Tag an fühlte ich mich wie eine waschechte Neuseeländerin und mir wurde von da ab klar: Das wird eine superschöne Zeit! So war es dann auch und selbst die Sprachenschule war keine Pflicht für mich, sonder einfach ein Teil meines Lebens in Auckland. Wir hatten nur einen Halbtageskurs gebucht welcher um neun Uhr startete und und 11:45 Uhr zu Ende ging. Danach nahmen wir meistens den Bus nach Hause oder blieben in der Stadt um uns mit Freunden zu treffen oder einfach nur den Flair von Auckland zu genießen. An der Schule wurde nur Englisch gesprochen und herzlich miteinander umgegangen. Auch zwei Deutsche waren in unserer Klasse, mit denen wir sehr schnell Freundschaft schlossen und sogar noch in Kontakt sind und hoffentlich auch bleiben. Auch ihre Gastfamilien waren sehr nett und typisch Kiwi. Abends wurde immer mit der ganzen Familie zu Abend gegessen und über den Tag geredet. Es wurde sehr viel wert auf das Familienleben gelegt, weshalb sie wahrscheinlich auch keinen Fernseher hatten, sondern sich am Ende jeden Tages lieber miteinander über den Tag unterhielten. An den Wochenenden nahmen wir immer an Ausflügen teil, die von der Schule vor Ort gut organisiert worden sind. Wir haben wirklich sehr viele Orte von Neuseeland gesehen und ich bin mir wirklich sicher, dass es das schönste Land der Welt ist! Im Zentrum von Auckland waren wir jeden Tag. Dadurch haben wir auch vieles von der Stadt gesehen. Einmal fuhren wir mit der Fähre zu Rangitoto. Es ist ca. eine 1 ½ stündige Wanderung bis zum Krater des Vulkans und man hat wirklich eine tolle Sicht über ganz Auckland. Mindestens eine ganz genauso gute Sicht hat man vom Skytower. Natürlich durfte der nicht fehlen. Auch zahlreiche Strände haben wir während unseres Aufenthalts besucht. Piha Beach, Bethells Beach, Muriwai Beach, Hahei Beach, 90-Mile-Beach.. und noch so viele andere aber jeder ist einfach einzigartig! Weitere Ziele an den Wochenedausflügen waren Cape Reinga, ein Wald mit Redwood und einer mit Kauri Trees, Rotorua (mit einer Maori Show), Taupo, Waitomo Glowworm Caves, Northland, Bay of Islands, Hole in the Rock.. Es war wirklich einfach der Hammer! An unserem letzten Wochenende hat sich die Familie ein Haus am Strand im Coromandel National Park gemietet. Es war direkt am Strand und ca. 20 Minuten von der Cathedral Cove entfernt. Außerdem fuhren wir an dem Wochenende noch zum Hot Water Beach. Das war wirklich wunderschön! Aber die schönste Reise hat auch einmal ein Ende. Der Abschied von der Familie fiel mir wirklich schwer. Als sie uns alle zum Flughafen begleitet haben und es Zeit war goodbye zu sagen, kullerten dicke Tränen über meine Wangen und der Abschied war wirklich sehr schlimm für mich, da ich diese Familie so in mein Herz geschlossen habe. Ich bin mir sicher, dass wir immer in Kontakt bleiben werden und sie wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren unbedingt nach Deutschland kommen. Und wer weis vielleicht fliege ich ja nächstes Jahr wieder nach Neuseeland weil ich glaube kaum, dass ich es so lange ohne diese wunderbaren Menschen und dieses zauberhafte Land aushalten werde! Jeder der ins Ausland möchte sollte alles dafür tun dies zu verwirklichen weil es eine unglaubliche Erfahrung ist, die man im Leben nie vergessen wird. Ich würde und werde es mit Sicherheit wieder machen! Denn: Travelling – It leaves you speechless, then turns you into a storyteller. It's a big world out there and it would be a shame not to experience it.

Simone,16

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90-Mile-Beach
Auckland
Beach!!
Bethells Beach
Cape Reinga
Cathedral Cove
 
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