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Svenja Rach berichtet aus St Petersburg (Russland)

Da ich schon länger privat Russisch lerne, habe ich mich entschieden eine Sprachreise nach Sankt Petersburg zu machen. Über iSt verlief die Buchung problemlos und am 6. März war es dann so weit und ich flog nach Russland. Am Flughafen holte mich ein Fahrer ab, und fuhr mich zur Gastfamilie. Die Begrüßung fiel sehr knapp aus, was wohl an der distanzierten Art der Russen liegt, aber nach einer Weile gewöhnt man sich an diese Mentalität. Das Zimmer war schön groß und sehr ordentlich, genau wie der Rest der Wohnung.

Ivan, mein Gastgeber, brachte mich dann zur Schule, die ungefähr 25 Minuten zu Fuß entfernt liegt. Dort wurde dann sofort ein schriftlicher Multiple choice Test und eine mündliche Befragung gemacht. Das einordnen in die Gruppen war allerdings nicht so einfach, da die schriftliche Leistung stark abwich von der mündlichen Leistung. In den ersten zwei Tagen, wechselte ich dann auch 2-mal die Gruppe, bis ich schließlich in dem für mich passenden Kurs war. In der ersten Woche waren wir 3 Schüler, und in den anderen 2 Wochen meines Aufenthaltes sogar nur zu zweit. Ich hatte zusätzlich noch den Intensivkurs gebucht, da ich aber die Einzige war, die zu der Zeit diesen Kurs gebucht hatte, hatte ich nachmittags dann Einzelunterricht. Sehr positiv war, dass ich dennoch die gleiche Stundenzahl hatte und auch nicht noch extra bezahlen musste. Der Lehreffekt war dadurch natürlich sehr hoch. 

Die Schule allgemein machte einen sehr guten Eindruck. Die Räume sind modern eingerichtet, Grammatikplakate und Fotos verleihen den Räumen einen gemütlichen Eindruck. Zudem stehen 2 Wasserspender bereit, und 4 Pc-Stationen bieten die Möglichkeit jederzeit ins Internet zu gehen. Der Unterricht ist sehr gut vorbereitet, Lehrmaterial (Bücher und Kopien) werden von der Schule gestellt, und die Lehrerinnen sind alle sehr nett. Im Unterricht wird nur auf Russisch geredet und erklärt, was anfänglich etwas überfordernd war. Nach 2-3 Tagen hat man sich aber eingelebt, und versteht plötzlich alles. Zum Teil können die Lehrerinnen etwas Deutsch, Französisch und Englisch, was das Erklären unbekannter Wörter sehr leicht macht.

Schon nach einer Woche habe ich den Lehreffekt selber bemerkt. Ich konnte plötzlich viel freier sprechen, Texte leichter verstehen und musste weniger über Grammatik nachdenken. Außerdem hat sich mein Wortschatz in nur 3 Wochen erheblich vergrößert. Im Vergleich zu den anderen Schülern, war ich mit 3 Wochen am kürzesten dort. Viele verbringen mehrere Monate in Sankt Petersburg, und es ist interessant, sich mit Menschen aus allen möglichen Ländern auf Russisch zu unterhalten.

Jede Unterrichtsstunde dauert 50 Minuten, danach gibt es 10 Minuten Pause. In der Cafeteria kann man Kaffe, Tee, Saft und auch Essen kaufen. Außerdem steht ein Kaffeautomat im Treppenhaus. Um 14 Uhr ist der reguläre Unterricht zu ende, und man kann die Stadt erkunden. Die Schule befindet sich sehr zentral in Sankt Petersburg. In 5 Minuten zu Fuß ist man beim Russischen Museum und bei der Blutskirche, oder auf dem Newskij Prospekt. Die Schule selber bietet eine ganze Reihe Exkursionen und Aktivitäten an, die den Aufenthalt sehr abwechslungsreich gestalten.

Leider muss man bei Eintrittspreisen sehr aufpassen. Es gibt Studentenpreise, die gelten allerdings nur mit Studentenvisum oder einer ISIC - International Student Identity Card. Die Eintrittspreise sind dennoch in Ordnung. Die meisten Museen (Russisches Museum, Dostojewskimuseum etc) kosten 5€, die Eremitage 10€ Eintritt.

Banken gibt es in Sankt Petersburg an jeder Ecke. Trotzdem sollte man nie Bargeld und Kreditkarte zusammen dabeihaben. Mir wurde trotz aller Vorsicht (ich hatte einen Brustbeutel) im Buchladen auf dem Newskij Prospekt, mit einem dreisten Trick, der Geldbeutel geklaut. Kreditkarte und Pass also immer zuhause lassen. Eine Kopie des Passes reicht vollkommen aus. Die Kreditkarte nur mitnehmen, wenn man zur Bank geht.

Lebensmittel sind sehr teuer in Sankt Petersburg. Ich war im März dort. Das heißt, Gemüse und Obst sind sehr teuer, und in meiner Gastfamilie gab es sehr selten Salat oder Früchte. Man kann an jeder Straßenecke in Lebensmittelläden und Supermärkten rund um die Uhr, 7 Tage die Woche, einkaufen. Restaurants und Cafes sind ebenfalls oft 24 Stunden geöffnet.

Die Russische Küche ist, meiner Meinung nach, sehr gewöhnungsbedürftig. Das Essen in meiner Gastfamilie war ertragbar, man darf allerdings nicht zu viel erwarten.

Genauso muss man sich drauf einstellen, dass das Leitungswasser nicht trinkbar ist, und es sogar unangenehm riecht.

In der zweiten Woche meines Aufenthaltes, wurde für 2 Tage das Warmwasser abgestellt, da es im gesamten Haus Probleme mit der Warmwasserversorgung gab. Das bedeutet allerdings, dass es 2 Tage auch keine Heizung gab, was im März, bei -5 Grad Außentemperatur nicht besonders angenehm war.

Das Wetter hat täglich gewechselt. Die Temperaturen lagen zwischen -10 und +2 Grad, Sonne und Schneegestöber wechselten sich im Stundentakt ab.

Bei Problemen oder Fragen halfen die Mitarbeiter der Schule gerne weiter.

Zudem kann man nachträglich den Rücktransport zum Flughafen direkt in der Schule buchen.

Insgesamt war mein Aufenthalt in Sankt Petersburg sehr schön. Der Unterricht ist sehr gut, und man lernt enorm viel. Die Stadt ist trotz des kalten Wetters auch im März sehr schön, und es gibt viel zu entdecken.

Durch die gute Organisation der Reise durch iSt verlief alles problemlos und ich kam am 27.03 wieder in Deutschland an. 

Ich denke jeder der Russisch lernen möchte, sollte einen Sprachkurs in Sankt Petersburg ausprobieren. Man lernt dort einfach am effektivsten, hat viel Spaß und erlebt unglaublich viel. Mit iSt war die Planung der Reise sehr gut, und auch kurzfristig möglich. Die 3 Wochen vergingen extrem schnell und ich bin glücklich eine so erlebnisreiche Reise gemacht zu haben.

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Peter und Paul Festung
Matroschka
Park Puschkin
Puschkin Denkmal
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Catharinas Haustiergrab
 
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