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Joelle Böttcher berichtet aus Barcelona (Spanien)

Zuerst einmal: Es waren zwei schöne, lehrreiche und sehr interessante Wochen in Barcelona. Sie bestanden aus vielen kleinen Abenteuern…

Das erste Abenteuer war schon gleich zu Beginn. Ich bin das erste Mal geflogen! Noch nie zuvor in meinem Leben hab ich in einem Flugzeug gesessen bzw.  einen Flughafen von innen gesehen. Und jetzt gleich 1 ½ Stunden nach Barcelona – ein Land das mir doch fremd vorkam.

Beim Check-Inn, beim Einsteigen ins Flugzeug und der Flug selbst verliefen perfekt und meine Aufregung steigerte sich noch mehr, als das Flugzeug über das Mittelmeer flog und schließlich auf dem Flughafen in Barcelona landete. Sonnenschein und blauer Himmel erwarteten mich – die Sonne lachte als ich ankam!

 

Barcelona hat einen riesigen Flughafen, die wahre Größe sah ich aber erst beim Rückflug – denn beim Hinflug versuchte ich nur der Masse nach zu gehen um an mein Gepäck zu  kommen. Lauter verschiedene Sprachen schlugen mir entgegen, aber eine hörte man ganz genau heraus: die Sprache, die ich nun für zwei Wochen lernen und verbessern wollte! Als ich meinen Koffer hatte, ging es Richtung Ausgang – meine Wegbeschreibung zur Gastfamilie fest in der Hand und rein in den Bus, der direkt ins Stadtzentrum fuhr (keine Angst, man kann ihn nicht verpassen. Ist der Bus voll, steht schon der nächste hintendran, usw.). Ich hatte das Riesenglück, dass der Airportbus direkt vor der Haustür der Familie (eine alte Dame mit zwei Hunden) hielt und ich nicht suchend durch die –inzwischen- 30°C heiße Stadt laufen musste.

Von meiner „Gastoma“ wurde ich gleich herzlich begrüßt und in mein Zimmer geführt, das ich mit ner Französin teilte, die schon seit zwei Wochen hier war (mit mir zusammen waren noch zwei weitere Mädels untergebracht – direkt im gegenüberliegenden Zimmer wohnten zwei Japanerinnen). Ich wurde –auf Spanisch- darauf hingewiesen meinen Koffer auszupacken und mich einzurichten, sowie –wenn ich das Haus verlassen wolle- ja abzuschließen, und bekam meinen Schlüssel.

Circa 1 ½  Stunden später begab ich mich dann auf Sightseeingtour und Strandbesuch durch Barcelona. Am Abend gabs dann Essen, denn ich hatte „Gastfamilie mit HP“ gebucht, und war etwas enttäuscht, dass es relativ  wenig Essen gab – aber Barcelona hat einige schöne Bars und Cafés, die auch noch abends lecker Essen anbieten.

 

Abenteuer Nr. 2 war dann der nächste Tag, als ich zur Schule „musste“. Da ich mit der U-Bahn und der Größe der Stadt nicht so zurechtkam, traf ich schließlich 1 ½ Stunden zu spät ein, was aber kein Problem war. Ich wurde herzlich empfangen und zur „Informationsveranstaltung“ gebracht. Nach den ganzen Informationen und Hinweisen wurde man dann in die verschiedenen Klassen eingeteilt. Da ich „Intensiv-intensiv-Kurs“ hatte, begann mein Unterricht um 13.00 Uhr und endete um 19.00 Uhr. Eine lange Zeit, könnte man denken wenn man sich überlegt dass man freiwillig 6 Stunden am Tag in der Schule sitzt, aber der Unterricht wurde so interessant und abwechslungsreich gestaltet, dass die Zeit wie im Flug verging! 

Die Woche verlief so, dass ich meist schon um 9.30 Uhr aus dem Haus war und so den Vormittag, hatte um mich in Barcelona umzuschauen, Sehenswürdigkeiten zu besuchen, Plätze zu entdecken, einkaufen, etc. Da das Wetter die zwei Wochen über nie wirklich heiß und sonnig – sprich strand-/meermäßig waren, besuchte ich das Wasser nur kurz und begab mich wieder ins Innere der Stadt…

Da die Schule ein ausgesprochenes gutes Abend- und Exkursionsprogramm hatte, nahm ich auch an einigen Veranstaltungen teil. Wie z. B. an einer Führung ins Barrio Gotico (ein wunderschöner Altstadtteil  – in dem man nachts auf keinen Fall alleine hin soll!!) und am Wochenende an einem Tagesausflug nach Figueres. Besuch des Dalímuseums und der Costa Brava (zum Glück war dort das Wetter so traumhaft, dass der Strand – inmitten einer Bucht, etwas abseits, ohne Stadt vorne dran einfach nur perfekt war). Es war ein toller Tag, der ruhig noch länger hätte andauern können.

 

Abends besuchte ich eine Flamenco-Vorstellung, die für uns Sprachschüler an dem einen Tag kostenlos war – und kann sie nur jedem empfehlen. Nutzt die Chance und geht zu dieser Flamencoshow. Ihr werdet begeistert sein! Auch mein letzter Abend in Barcelona wollte ich mit ner Party von der Schule ausklingen lassen – Party am Parc Montjuic, in dem gleichzeitig die „Fuente Mágica“ zu bewundern war (Eine Wasserattraktion, die nur am Wochenende stattfand – zusammen mit Musik und Licht: sehr empfehlenswert).  Doch leider regnete es genau an diesem Abend und die Party wurde abgesagt… Doch trotz allem wurde es doch noch ein schöner Abend, denn Barcelona hat auch bei Regen viele schöne Plätze  - die Ideen gehen einem nie aus. Und so besuchten ich mit zwei englischsprachigen Leuten in Spanien, die ich in der Woche zuvor kennen gelernt hatte, einen englischen Pub. Ein schöner Abschluss von den zwei  Wochen!

Mein letztes Abenteuer bestand dann darin, zum Flughafen zu gelangen. Ich entschied mich nicht den Aéroport-Bus zu nehmen, sondern den Zug. Also musste ich mich erst mal am Hauptbahnhof „Estació Sants“ erkundigen wann und wo der Zug abfährt. Auf Spanisch fragte ich die nette Frau am Informationsstand und erhielt gleich den Fahrplan sowie die Zugverbindung zum Flughafen. Es klappte alles wunderbar und ich schaffte es, pünktlich und rechtzeitig am Flughafen anzukommen. Ich gab mein Gepäck auf, wurde darauf hingewiesen dass ich beim Umsteigen NICHT mein Gepäck abholen muss und kam problemlos in mein Flugzeug.

Ab jetzt hieß es „Abschiednehmen“, ein letzter Blick aufs Meer, ein letzter Blick auf Barcelona, ein letzter Blick auf Spanien. Doch ich komme wieder: i hasta luego, Barcelona!. Auf jeden Fall…


Weitere interessante Links:Wer in Barcelona Sehenswürdigkeiten erleben will, findet hier sehr gute Infos.Wer eine Übersicht vieler Events in Barcelona sucht, wird hier mit Sicherheit fündig.


 

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