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Iris Münzner berichtet aus Madrid (Spanien)

Nach vielen Überlegungen entschied ich mich im März für eine Sprachreise des Reiseveranstalters iSt in Madrid– eine wichtige und sehr gute Entscheidung. Bedenken und Ängste waren natürlich nicht vergessen, das erste Mal allein für drei Wochen in ein fremdes Land zu fahren, kostete auf jeden Fall Überwindung.

Als ich am Sonntag, den 26.07. jedoch in Madrid landete, zeigte sich alles einfacher als erwartet. Dank des überragenden Metrosystems (preiswert, pünktlich und bequem) konnte ich mit meinem Gepäck leicht vom Flughafen zu meiner Gastfamilie fahren. Meine Gastfamilie bestand leider nur aus einer Frau, die für mich und die anderen Sprachschüler (3 weitere) kochte. Sonst hatten wir kaum Kontakt mit ihr. Trotzdem war die Unterbringung sehr gut. Mein Zimmer (ich hatte ein Doppelzimmer gebucht) erwies sich als ein Einzelzimmer mit ansprechender Ausstattung. Die Metroverbindung von meiner Unterkunft bis zur Schule stellte sich auch als unproblematisch heraus. Zwanzig Minuten ohne Umsteigen waren erträglich.

Der Montag in der Schule begann zuerst mit der Einstufung in die Kurse. Durch einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit einem Lehrer wurde das Sprachniveau ermittelt. Der Test zeigte sich schwerer als erwartet, grammatikalische Feinheiten ließen selbst einen guten Spanischsprechenden zweifeln. Die Aufregung vor dem Gespräch war hingegen absolut unbegründet. Ich wurde in die Kursstufe B1 eingeordnet. Auch wenn das Niveau für mich anspruchsvoller hätte sein können, war es dennoch zum Wiederholen von Grundlagen sehr gut geeignet. Außerdem begeisterte mich in meinem Kurs die Offenheit und Freundlichkeit meiner Mitschüler. Insbesondere die kulturelle Vielfalt durch US-Amerikaner, Brasilianer, Deutsche, Schweizer, Polen und Tschechen war faszinierend. Drei Wochen besuchte ich jeden Tag von Montag bis Freitag fünf Stunden á 55 Minuten den Unterricht. Die ersten beiden Stunden begannen mit Grammatik. In praktisch-spielerischer Form wurden die Grammatikthemen erarbeitet. Die dritte und vierte Stunde bestand hauptsächlich aus Konversations- und Hörübungen. Weltpolitische Diskussionen mit unterschiedlichsten Ansichten ließen selbst sprachliche Barrieren verschwinden. Der Schultag endete mit einer Kulturstunde. Zu Wunschthemen der Schüler bereiteten die Lehrer interessante Materialien vor. Von spanischen Bräuchen und Eigenheiten ging es über spanische Medien und Musik bis hin zur spanischen Umgangs- und Jugendsprache.

Nach der Schule ging ich alleine oder mit meinen neuen Freunden zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Wochenenden boten Zeit für längere Exkursionen in umliegende Städte oder einfach nur zum Ausspannen in den vielen Parkanlagen der Stadt. Obwohl man in drei Wochen nicht die ganze Stadt erkunden kann, habe ich trotzdem sehr viel gesehen. Insbesondere sind die vielen Kunstmuseen der Stadt zu nennen. Der „Prado“, das „Museo Thyssen-Bornemisza“ und das „Centro de Arte Reina Sofia“ sind auf jeden Fall ein Muss für den Madridbesucher. Weiterhin sind Fahrten nach Toledo, Segovia, Ávila, Aranjuez, Alcalá de Henarez und El Escorial sehr zu empfehlen. Durch den sehr guten Bahn- Nahverkehr der Bahngesellschaft RENFE kommt man ohne Probleme in die umliegenden Städte für sehr wenig Geld im Vergleich zur Deutschen Bahn.

Die drei Wochen vergingen leider viel zu schnell. Am Samstagabend, den 15. Juli ging mein Flieger von Madrid über Mallorca nach Berlin zurück.

Diese Reise war für mich bisher eines der schönsten und interessantesten Erlebnisse in meinem Leben Neben dem Üben der spanischen Sprache und Einblicken in die Kultur des Landes habe ich viele Freunde aus der ganzen Welt und bestimmt einiges an Lebenserfahrung hinzugewonnen.

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