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Marianne und Detlef Breschendorf berichtet aus Malaga (Spanien)

Nachdem mein Mann und ich in der Volkshochschule einen Spanisch-Kurs begonnen hatten, reifte bei uns die Idee, doch unsere Kenntnisse während einer Sprachreise zu vertiefen und zu erweitern.

Wir studierten einige Angebote und entschieden uns schließlich für das Málaga Instituto in Málaga / Spanien.

Zwei Gründe für die Entscheidung waren ausschlaggebend: erstens war es unser Wunsch, Andalusien (wenigstens einen kleinen Teil) kennenzulernen und zweitens bot das Málaga Instituto "Sprachkurse 50+" an, d.h. Sprachkurse, die gezielt auf diese Altersgruppe abgestimmt sind.

Nach Hause zurückgekehrt können wir einschätzen, dass wir eine sehr gute Wahl getroffen hatten. Das Málaga Instituto zählt zu den renommiertesten Instituten für Spanisch-Unterricht in ganz Spanien.

Nachdem wir am ersten Unterrichtstag einem Einstufungstest unterzogen worden waren, teilten uns die hochqualifizierten Lehrer in - unserem Niveau ensprechende - Klassen ein. Die Lehrer gaben sich viel Mühe, den persönlichen Bedürfnissen jedes Studenten gerecht zu werden. Wir hatten das große Glück, in Klassen mit drei bzw. vier Studenten (verschiedener Nationalitäten) lernen zu können. Das ermöglichte uns, optimal und intensiv im Unterricht gefordert und gefördert zu werden.

Die freundlichen Lehrer und Lehrerinnen waren hervorragend ausgebildet und verstanden es methodisch sehr gut, uns Studenten grammatische Regeln und Zusammenhänge nahe zu bringen. Die Atmosphäre im Unterricht war angenehm, informell, aufgelockert und teilweise recht lustig, da nur spanisch gesprochen wurde und die Lehrkräfte uns nicht nur mit Sprache, sondern auch Mimik, Gestik, mit "Händen und Füßen" die Kenntnisse zu vermitteln versuchten. Es gab kein Problem, welches nicht gelöst werden konnte. Täglich hatten wir drei Unterrichtsstunden: zwei Stunden Grammatik und eine Stunde Konversation. In der Konversationsstunde wurde über unterschiedliche Themen, auf die wir uns vorbereitet hatten, gesprochen (z. Bsp. Reisen, Familie, Tourismus, Feste, Herkunftsland, Spanien u.a.). Doch auch während des gesamten Unterrichts kam es immer wieder zu Gesprächen zwischen den Lehrern und den Studenten. Hausaufgaben gehörten zum täglichen Pflichtprogramm .

Inklusive Master-Kurs (so nannte sich unser 50+ Kurs) gab es ein vielfältiges Aktivitätenprogramm. Diese Aktivitäten wurden von Mitarbeitern des Instituts begleitet und geleitet. Dazu gehörten Museumsbesuche, Stadtbesichtigung, Besichtigungen von Kirchen und Schlössern, Ausflüge u.a. nach Sevilla und Ronda, eine Tapastour und Kochkurse. In den Kochkursen bereiteten wir gemeinsam typische spanische Gerichte zu (Paella, Fischsuppe mit Meeresfrüchten) und verspeisten diese anschließend in gemütlicher Runde. (Unser Master-Kurs umfaßte 9 Personen.) Außerdem waren wir im Zentrum von Málaga "Churros" essen, besuchten eine spanische Bodega und bestaunten das umfangreiche Angebot in der Markthalle.

Diese Aktivitäten dienten einmal dazu, unser Wissen über Kunst, Kultur, Geschichte und Lebensgewohnheiten des Landes zu erweitern, andererseits boten sie auch eine gute Gelegenheit, die spanische Sprache im Alltag zu hören und sie selbst anzuwenden.

Eine wunderbare Erfahrung und Bereicherung war letztlich unser Aufenthalt in einer spanischen Gastfamilie. Mit zwei weiteren Studenten des Málaga Instituto (aus Kanada und aus der Schweiz) wohnten wir in einem geschmackvoll eingerichteten Haus im Villenvorort von Málaga unweit des Institutes. Ein Höhepunkt in unserem Tagesablauf waren die gemeinsamen Mahlzeiten, auf die wir uns stets freuten. Die Dame des Hauses bereitete typische spanische Gerichte köstlich zu.

Während des Essens unterhielten wir uns angeregt mit dem Vermieterehepaar (natürlich spanisch) und mit den beiden Mitbewohnern und erfuhren somit viel über das Leben und über Gebräuche in den spanischen Familien.

Für uns war diese Kommunikation eine weitere Möglichkeit, die Landessprache zu praktizieren.

Der Herr des Hauses bemühte sich sehr, jeden Gast - seinen Fähigkeiten ensprechend - in ein Gespräch zu verwickeln und legte großen Wert darauf, dass wir uns kultiviert und korrekt in der Landessprache äußerten. Dafür waren wir ihm sehr dankbar, war es doch ein zusätzlicher Baustein für uns beim Erlernen der Sprache.

Wieder im Heimatort angekommen, sind wir noch voll von den abwechslungsreichen Eindrücken unserer Reise. Meinem Mann und mir hat es sehr gut gefallen, und wir haben unsere Sprachkenntnisse verbessern können.

Auf jeden Fall werden wir das Málaga Instituto im kommenden Jahr wieder besuchen!

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