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Inga Risle berichtet aus Malaga/La Brisa (Spanien)

Um mein Spanisch zu verbessern, bevor ich es in der Oberstufe als Kernfach nehmen würde, hatte ich mich entschlossen, einen zweiwöchigen Sprachkurs in Spanien zu machen.


Ich war zuvor noch nie wirklich in Spanien gewesen und hatte deshalb auch noch nie die Gelegenheit gehabt, richtig spanisch zu sprechen. Daher schien mir eine Sprachreise mit Aufenthalt bei einer spanischen Gastfamilie genau das Richtige zu sein.


Und das war es auch. Die zwei Wochen (die viel zu schnell vorbei gingen) waren einfach unglaublich. Dadurch, dass man den ganzen Tag mit Spanisch umgeben war und auch noch jeden Vormittag vier Stunden Unterricht hatte, war der Fortschritt, den man in so kurzer Zeit machte, enorm. Auch wenn der Unterricht gut war, habe ich doch am meisten durch die Gespräche mit meiner Gastfamilie oder anderen Spaniern gelernt. Alle Menschen waren unglaublich freundlich und aufgeschlossen, sodass man wirklich oft Gespräche über alle möglichen Themen auf spanisch führen konnte. Und das hat einen sehr viel weiter gebracht. Erste Kommunikationsschwierigkeiten (ich konnte wirklich nicht besonders gut spanisch am Anfang) verflogen schon nach wenigen Tagen.
Neben dem Lernen in der Schule (wo es auch Hausaufgaben gab, die allerdings sehr überschaubar waren) hatte man auch ausreichend Freizeit, in der man machen konnte, was man wollte.


Am ersten Schultag gab es eine kleine Führung durch den Ort in dem die Schule war, aber sonst kein vorgeschriebenes Programm. Da ich in den Osterferien dort war, gab es auch das Action-Pack noch nicht. Trotzdem hätte man sich aber bei der Schule für verschiedene Aktivitäten anmelden können, was jedoch keiner von uns wahrnahm, da die Zeit so rasend schnell vorüber ging.
Mittags nach dem Unterricht ging ich meistens zu meiner Gastfamilie, um zu Mittag zu essen, aber man konnte sich frei entscheiden, ob man Mittag- oder Abendessen in der Gastfamilie wollte, sodass wir dann auch manchmal nach der Schule in Pedregalejo gegessen haben oder gleich nach Málaga gefahren sind.
Wir waren sehr oft in Málaga, weil es eine unglaublich schöne Stadt ist, mit vielen tollen Läden. Außerdem gab es an den Osterfeiertagen riesige Prozessionen und alles war geschmückt.


Die Abende/Nächte verbrachten wir dann meistens wieder in Pedregalejo, entweder in einer der netten Bars an der Strandpromenade oder direkt am Meer, was sehr schön war.
Es war toll, dass man wirklich alles selbst entscheiden konnte und mit Bus und Taxi (was dort im Vergleich zu Deutschland sehr billig war) hatte man auch gute Möglichkeiten, dort hinzukommen wo man wollte. Eine Buskarte hatten wir gleich bei unserer Stadtführung am Anfang gekauft, die man in jedem Tabakladen wieder aufladen konnte. Das war nicht besonders teuer aber sehr praktisch. Vor allem weil ich ein gutes Stück von der Schule entfernt wohnte und deshalb manchmal auch mit dem Bus heim gefahren bin. Nur den Busplan zu verstehen war nicht gerade einfach (und die Busse kamen auch nie zur genannten Zeit), doch es gab immer genug freundliche Spanier, die einem weiter helfen konnten.

Meine Unterkunft war wunderschön und geradezu luxuriös. Die erste Woche teilte ich mir ein Zimmer mit einer anderen deutschen Gastschülerin und die zweite hatte ich es dann ganz für mich allein, ebenso das Bad. Es war ein tolles Haus, das aller tollste aber war die Familie bei der ich lebte. Zwar hatten sie es sich zum Beruf gemacht, Gastschüler aufzunehmen und verdienten damit unter anderem ihr Geld, aber dennoch war es nicht wie in einer Art Pension, sondern die Familie nahm sich viel Zeit für ihre Gäste. Man konnte tolle Gespräche führen und ich habe mich wirklich wie ein Familienmitglied gefühlt. Das jeder Gast einen eigenen Schüssel bekam war auch sehr praktisch. Sie haben sich toll um einen gekümmert und bei allem geholfen wenn es nötig war, trotzdem ließen sie einem viel Freiraum. Man musste z.B. nicht zu einer bestimmten Zeit zum Essen kommen, wenn man nicht da war, konnte man es sich später aufwärmen.
Das Essen muss auf jeden Fall auch noch erwähnt werden, denn es war, wie alles, einfach unglaublich! Meine Gastmutter konnte köstlich kochen und satt wurde man allemal. Auch das Essen außerhalb, egal ob in einem Imbiss, einer Bar oder einem Restaurant, war immer sehr lecker.


Alles in allem hatte ich zwei tolle Wochen, in denen ich viel gelernt habe und die ich sicher nie vergessen werde.


Meine größte Angst vor Beginn der Reise war die Vorstellung, dass ich alleine reisen würde. Das war jedoch überhaupt kein Problem. Die meisten anderen Sprachschüler kannten ebenfalls noch niemanden. Wir verstanden uns die zwei Wochen über wunderbar und unternahmen eigentlich jeden Tag etwas zusammen.


Mit der Organisation war ichauch mehr als zufrieden, denn alles verlief problemlos (Flug, Transfer, etc.) und ich musste mir um nichts Sorgen machen.
Ich kann eine solche Sprachreise nur empfehlen! Man lernt unbeschreiblich viel und eben nicht nur die Sprache sondern auch über die Kultur. Außerdem ist Málaga ist ein wunderschönes Ziel für so eine Reise und es lohnt sich wirklich.

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