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Heidi Beland berichtet aus Teneriffa (Spanien)

Eine Sprachreise zum Spanischlernen sollte es werden, eine Reise zum Kennenlernen neuer netter Leute und einer anderen Kultur, eine Reise in die Sonne, raus aus dem verregneten und kalten Deutschland, das Meer sollte dabei nicht fehlen und auch nicht ein paar Berge. Das alles suchte ich und fand es auch: auf Teneriffa in Puerto de la Cruz.

Die Planung verlief komplett übers Internet über iSt, die Last der Suche nach Unterkunft und Flug wurde mir äußerst zufriedenstellend von meinen Schultern genommen. Alle Tickets und Informationen kamen rechtzeitig bei mir an und bei Fragen war wirklich problemlos jemand zu erreichen.
Meine Unterkunft war sehr klein, aber sauber, ich wohnte bei einer alleinstehenden jungen Frau, die sehr nett war und immer zu einem Schwätzchen aufgelegt war. Da sie kaum Englisch und noch weniger Deutsch sprechen konnte und ich auch noch kein Spanisch, verlief die Konversation anfangs etwas schleppend, sie wurde jedoch nicht müde, trotzdem in einfachen Sätzen mit mir zu reden. Für mich als Sprachanfänger war das die beste Gelegenheit, mich in die spanische Sprache einzuhören und gegen Ende der zwei Wochen habe ich dann auch überraschend viel verstehen können und es entstand sogar die ein oder andere Diskussion.

Der eigentliche Spanischunterricht fand in der Sprachschule Don Quijote statt, einer kleinen Schule direkt im Zentrum von Puerto, am Meer. Die Eingliederung in die einzelnen Kurse erfolgte anhand eines Tests zu Beginn der zwei Wochen, und ich wurde, trotzdem ich nahezu keine Vorkenntnisse aufweisen konnte, in einen Kurs eingeteilt, in dem die meisten anderen schon seit zwei Wochen Spanisch lernten. Diese Einteilung erwies sich als absolut richtige Entscheidung, durch sehr engagierte, junge Lehrerinnen und Vorkenntnissen in romanischen Sprachen (v.a. Französisch) kam ich sehr gut zurecht und lernte viel mehr, als ich erwartet hätte. Die Klassen bestanden nie aus mehr als 8 Schülern, meistens waren es weniger, dadurch entstand noch einmal ein enormer Lerneffekt, da man sehr oft in den Unterricht eingebunden wurde. Die Unterrichtssprache war durchweg Spanisch, nur wenn es absolut notwendig war, wurde auf Englisch ausgewichen, was aber sehr selten nötig war. Zusätzlich wurden auch noch Kurse angeboten (kostenlos), die uns Land und Leute näher bringen sollten, z.B. Salsa-Tanzen, spanische Filme, spanische Lieder, Geschichte der Kanaren,....

Außerdem war einmal in der Woche von der Schule ein Abend organisiert, an dem man zusammen mit den Lehrern und den Mitschülern etwas unternahm, wir gingen einmal zum Essen, ein anderer Abend stand unter dem Motto: multikulturelle Küche, das heißt, jeder Schüler brachte ein landestypisches Gericht mit, das Ergebnis war ein beeindruckendes Büffet, das sich sehen lassen konnte. Dadurch lernte man außer der spanischen/kanarischen Kultur auch noch weitere Kulturen kennen, eine wirklich gute Idee.
Am Wochenende wurden auch von der Schule Ausflüge angeboten, man kann aber ebenso gut auf eigene Faust etwas unternehmen. Die „Gebirgswelt“ im Norden von Teneriffa ist absolut sehenswert, und obwohl mir persönlich die Spitze des Teide wegen schlechtem Wetter verwehrt blieb, entschädigten mich „Las Montanas de Anaga“ im Nordosten und das „Teno-Gebirge“ im Nordwesten der Insel voll und ganz mit grandiosen Aussichten auf Schluchten, Wälder und natürlich das Meer. Apropos Wetter, im Norden der Insel sollte man sich schon auf eher wechselhaftes Wetter einstellen, aber ohne Regen wäre dieser Teil der Insel bei Weitem nicht so wunderschön. Während im Süden zwar sehr oft die Sonne scheint, aber die Landschaft wüstenähnlich ist, wachsen im Norden eine vielfältige Auswahl von Pflanzen wie Hibiskus, Bananenstauden, Orangenbäume, Paradiesvogelblumen,.....- wunderschön!!
Am Nachmittag habe ich noch mit zwei anderen Sprachschülern einen Tauchkurs in einer ansässigen Tauchschule belegt, mit viel Spaß und vielen Fischen wurden wir dann tatsächlich auch noch geprüfte „PADI Open Water Diver“.
Ein kleiner Wermutstropfen waren die vielen deutschen Touristen mit Shorts und besockten Füßen in Sandalen und die vielen Speisekarten auf deutsch, aber na ja, ich war ja auch Tourist (allerdings ohne Socken in den Sandalen) und das Kanarische Essen, vor allem die Fische waren in allen Sprachen höchst empfehlenswert.

Am Ende der zwei Wochen war ich richtig traurig, Teneriffa wieder verlassen zu müssen. Mir hat dieser Aufenthalt sehr gut gefallen, ich war mit der Organisation sehr zufrieden, so daß diese Sprachreise sicherlich nicht meine letzte gewesen ist.

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