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Martin Schmidt berichtet aus Südafrika (Südafrika)

Um meine Englischkenntnisse zu verbessern entschied ich mich für eine 2 monatige Sprachreise. Die Reise sollte in ein fernes Land gehen. Meine Wahl fiel auf einen Trip

nach Südafrika.

Afrika, ich war noch nie auf diesen Kontinent gewesen, was würde mich dort erwarten?!

Meine Sprachreise führte mich nach Kapstadt. Die Kapregion bedeutet nicht Wüste, schwache Infrastruktur, Unordnung – nein, es mutet sehr europäisch an.

Kapstadt ist eine riesige Stadt und mittendrin der Tafelberg, der 1000 m

In die Höhe ragt und diese Stadt einmalig macht. Cape Town liegt in der Western Cape Province und das Tolle an dieser Provinz ist, dass sich alle Landschafts-bilder der Welt hier treffen. Manchmal denkt man, man ist in Italien,in Australien, in Amerika oder in der Schweiz; die Landschaftkulisse ist grandios.

Die 5-tägige Garden-Route-Tour führte mich durch das östliche Gebiet von dieser Provinz.

Mit einer kleinen Reisegruppe konnte ich viele Eindrücke von diesem Land gewinnen.

Am ersten Tag machten wir Halt an einer der zahlreichen Safari Lodges, wo wir

Zebras, Löwen, Springböcke, Nashörner, Elefanten und viele andere Tiere bestaunen konnten.

Wir besuchten die Stadt Knysna, die am indischen Ozean liegt. Dort übernachteten wir in einem abgestellten Zug.

Der nächste Tag führte uns zu einer Straussenfarm und zu den Cangocaves eine der größten Tropfsteinhöhlen der Welt. Am dritten Tag machten wir Whalewatching an der Küste in einem der zahlreichen Nationalparks.Anschließend fuhren wir zu einer der höchsten Brücken der Welt am Storms River. Dort entschied ich mich für einen Bungee-Jump 160 m in die Tiefe, ein phantastisches Erlebnis.

Am vierten Tag besuchten wir Mossel Bay eine weitere Stadt am indischen Ozean, wir übernachteten mitten im Nirgendwo, abgeschnitten von der Außenwelt. In Unterkünften kam Bergwasser aus den Wasserhähnen; das Abendbrot genossen wir am Kamin.

Der letzte Tag führte uns nach Hermanus, ein Fischerdorf. Dort bestand die Möglichkeit zu tauchen und Haie zu bestaunen. Es war windig, trüb und kalt sodass wir uns statt dessen zu einem Besuch in einer Brauerei entschlossen. Diese Brauerei lag mitten im Nirgendwo: sie war umgeben von einer menschenleeren, grünen und vegetationsreichen Landschaft.

Auf dieser Tour bekam ich einen Eindruck von der Einmaligkeit und Mannigfaltigkeit in diesem Land. In diesen 5 Tagen kam nie das Gefühl auf in Afrika zu sein, es war überall sehr mediterran.

Eine andere Tour sollte mich zu Stellenbosch und Franschhoek führen. Dort werden mitten in einer wunderschönen Berglandschaft und das nur 50 km von Kapstadt entfernt, gehaltvolle, alkoholreiche Weine hergestellt. Wir besuchten 3 verschiedene Weinfarmen und degustierten 32(!) verschiedene Weine.

Nicht weit von Cape Town befindet sich der Cap Point und Cape of good Hope, der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents. Dort genossen wir nicht nur die Aussicht, sondern auch die zweitsauberste Luft der Welt.

Auf der Fahrt zu Cape Point besuchten wir auch die Robbeninsel in Haut Bay und die

Pinguinkolonie in Simons Town. Oftmals sieht man am Straßenrand Paviane.

Aber, Vorsicht ist geboten: Falls die Paviane was Essbares sehen, dann nehmen sie es sich.

In Kapstadt selbst, besuchte ich zahlreichen Museen, die Waterfront, Camps Bay, den Botanischen Garten in Kirstenbosch, Robben Island, den Tafelberg und die Longstreet, die Pulsader von Kapstadt mit ihren zahlreichen Clubs und Restaurants.

Von Lions Head, einem Aussichtspunkt auf einen Hügel vor dem Tafelberg, genoss ich

einen eindrucksvollen Sonnenuntergang - aber nur besteigen mit Wanderschuhen!

Ein beeindruckendes Erlebnis war auch der Besuch einer Townshipchurch.

Die Menschen waren unglaublich freundlich und der Gospelgesang voller Energie und Emotionen.

Kapstadt, das ist multi kulti- schwarze, farbige, weiße und asiatische Menschen findet man hier, deswegen ist auch die südafrikanische Küche reich an verschiedenen Einflüssen. Ob Chinesisch, Japanisch, Kurdisch, Italienisch oder Deutsch - man findet alles hier. Bemerkenswert ist auch die Vielfalt der Produkte : Obst, Gemüse und Fleisch werden in hervorragender Qualität zu angemessenen Preisen angeboten.

Aber es waren nicht nur Ferien, sondern es war eine Sprachreise. Die Schule ist ruhig gelegen im Stadtteil Newlands. Mit 3-9 Schülern pro Klasse wurde ein frischer und lockerer Unterricht geboten. Die Lehrer waren motiviert, und die Organisation war perfekt.

Von der Schule wurden Ausflüge, Ausfahrten und verschiedene Events angeboten. Jeden Donnerstag fuhren wir Schüler in eines der zahlreichen Restaurants um einen unterhaltsamen Abend zu verbringen. Eine schöne Erfahrung war das Zusammentreffen verschiedener Nationalitäten: Ich traf Japaner, Koreaner, Italiener, Spanier, Argentinier, Brasilianer, Schweizer, Russen und natürlich auch Deutsche. Schön zu sehen, dass man trotz anderer Mentalität gut miteinander auskommen kann!

Untergebracht war ich in einer Gastfamilie, ein idealer Weg sein Englisch zu verbessern.

Es war richtiges Family-Feeling.

Ich war zwischen Juli und August in der Winterzeit in Kapstadt, dann ist das Wetter wie eine Mischung aus deutschem Frühling und Herbst. In dieser Zeit ist Cape Town nicht so voll gestopft mit Touristen, aber leider nicht warm genug um sich an den Strand zu legen.

Das „Easy Going feeling“, das Klima, die freundlichen Menschen, die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse, die faccetenreiche Landschaft eine abwechslungsreiche Küche, das

Nachtleben und das Verbessern der Fremdsprache machten den Trip zu eine unvergesslichen Erlebnis für mich.

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Waterfront
Lions head sonnenuntergang 1
Pinguine
Tafelberg
Cape2
Bungee jump storms river
 
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