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Kai Burmeister berichtet aus Los Angeles/Santa Monica (USA)

Reisebericht Los Angeles


Die Stadt der Träume ist ein gewaltiges Abenteuer. Ich buchte eine Reise über sechs Wochen, einen sehr guten Zeitraum wie ich finde. Das Erste was man sieht wenn man im Landeanflug über die Stadt hinweg zieht ist, wie groß sie ist. Sie ist gewaltig! Ein Häusermeer soweit das Auge reicht nur von Bergen und dem Ozean durchbrochen.
Und dann ist man endlich gelandet und hat den legendären Ort erreicht. Los Angeles, die Stadt der Träume, Traumziel ganzer Generationen und das Herz der gewaltigsten Filmindustrie dieses Planeten. Doch LA ist anders als man es erwartet. Die Stadt ist unscheinbar auf den ersten Blick, weite Wohnviertel reihen sich aneinander und bildeten erst einmal das hauptsächliche Stadtbild. Die Gastfamilien wohnen meist in eben solchen, es sind zumeist freundliche Menschen, jeder hat sein eigenes komfortables Zimmer und fast immer andere Mitbewohner, was mir persönlich sehr gefallen hat, weil man sofort am ersten Tag Kontakte knüpft und Freundschaften schließt. Essen gibt es meist als Halbpension morgens und abends, was man klassischerweise mit der Gastfamilie einnimmt. Das stellt auch den Hauptkontakt zu den Gasteltern da, was aber nicht weiter schlimm ist, man ist schließlich zum entdecken da und soll raus in die Welt!
Um zu beschreiben was LA ist und wie meine Eindrücke waren ist dieser Bericht zu kurz. Es sei nur so viel gesagt: Man muss es selbst gesehen haben. Jeder Mensch erlebt die Stadt auf eine andere Weise.
Fangen wir mit dem Wichtigsten an und nennen die Schule. Sie liegt im Stadtteil Westwood unweit der UCLA und ist in einem modernen Hochhaus direkt am Wilshire Boulevard untergebracht. Die Lehrer sind freundlich und kompetent, unterrichtet wird jeweils in 100 Minuten Blöcken, wobei es zwei Arten von Klassen gibt, Konversation und Grammatik. Konversation ist zum puren Lernen, Konversation zum Anwenden und Spaß haben. Hier ist übrigens auch die beste Möglichkeit neue Freunde zu finden und Kontakte zu knüpfen. Schüchternheit ist dabei kein Problem, die Schüler sind international und ziemlich offen. Jeder ist hier beständig dabei neue Freundschaften zu schließen. Und warum auch nicht, alle sind in der gleichen Lage. Also keine Sorgen haben machen, das regelt sich schon.
Wenn man von der Schule absieht bietet LA eine Unzahl von Dingen die man machen kann. Typischerweise sind die Strände ein klassischer Anlaufort, allen voran Santa Monica Beach, doch es gibt mehr davon als man zählen kann. Sie ziehen sich ganz vom Süden der Stadt bis zu den Stränden Malibus hoch und sind alle einen Besuch wert. Der Wellengang ist bedingt durch den Pazifik meist recht ordentlich und macht Spaß, für Surfer ist es das Paradies auf Erden. Was wir herausgefunden haben und zu Pflichtbesuchen erkoren haben sei hier kurz aufgelistet:
Venice Beach (der Klassiker! Ein buntes Stückchen Land voller verrückter Menschen und natürlich dem Muscle Beach wo schon Arnold Schwarzenegger trainierte und wo es richtig kalifornisch zugeht), Santa Monica Beach, Long Beach (etwas im Süden der Stadt, erreichbar mit Auto oder Bahn), Malibu Creek, Zuma Beach (etwas schwer erreichbar aber sehr schön) und El Matador Beach.
Daneben gibt es natürlich die üblichen Sehenswürdigkeiten die abgearbeitet werden sollten wie der Walk of Fame (kleiner Tipp für Fans: online nachschauen ob es Premieren mit rotem Teppich gibt um Stars zu sehen. Diese Premieren gibt es in der Stadt ständig und überall und man sieht die berühmtesten Gesichter der Welt dort), Griffith Observatorium (bei Tag und Nacht der beste Blick über die Stadt, ein Must-See!) sowie Beverly Hills und Downtown. Dazu natürlich all die Shopping Malls in denen man so günstig Kleidung kaufen kann wie nie wieder in seinem Leben! Gerade bei einem guten Euro-Dollar-Kurs ist das für shoppingfreudige Europäer wie in einem Traum.
Wie schon gesagt, es ist schwierig Los Angeles auf einem bestimmten Punkt zusammenzufassen, es gibt eben so viele Möglichkeiten dass jeder seinen eigenen Weg finden muss die Stadt kennenzulernen. Die Schule bietet jeden Tag Aktivitäten an und gibt einem so immer etwas tun, wenn man nicht auf eigene Faust losziehen will. Soviel sei nur gesagt: Alles dreht sich in dieser Stadt um Filme und man erkennt ziemlich viele Ecken aus eben diesen wieder! (Universal Studios ist dabei Pflichtbesuch! Einige der aufregendsten Attraktionen des Planeten. Tickets gibt es am UCLA Ticketshop vergünstigt zu kaufen)
Ansonsten gibt es natürlich den Ausflug nach Las Vegas und den Grand Canyon (unbeschreiblich, man muss es mit eigenen Augen gesehen haben und es zählt zu den absoluten Highlights der Reise). Über die Schule kommt man gut und günstig hin und aus meiner Erfahrung ist dieser Weg wirklich empfehlenswert.
San Francisco ist natürlich auch einen Abstecher wert. Wir fuhren übers Wochenende und es hat sich wirklich gelohnt. Kleiner Geheimtipp: Der sogenannte Megabus bringt einen für knapp achtzig Dollar hin und zurück, nur die Fahrtzeit von sieben Stunden ist nervig aber so ist das eben in Kalifornien, alles ist groß und weit. Eine Nacht im (z.B. Red Roof Inn am Airport) kostet etwa dreißig Dollar, sodass wir für die Reise nur hundertzehn Dollar bezahlt haben plus was man eben da isst und an Attraktionen macht. Wirklich empfehlenswert zumal man nicht alle Tage drüben ist! Lieber etwas mehr Geld mitnehmen und gleich auch diese Städte mit abgrasen. (Wieder ein kleiner Geheimtipp: Alcatraz ist meist auf Monate ausgebucht aber es gibt am Hafen eine Bootstour die einen für sechsunddreißig Dollar eineinhalb Stunden durch die gesamte Bucht fährt, an der Skyline vorbei, unter der Golden Gate Bridge durch und bis auf wenige Meter um Alcatraz herumkreist, dazu hört man Geschichten ehemaliger Gefangener)
Vielleicht wird langsam klar was ich meine wie viele Möglichkeiten man hat und was es alles zu tun gibt. In Los Angeles wird einem vieles, aber eines nie: langweilig! Als kleinen Tipp am Rande habe ich noch mitzugeben: Ruhig internationale Freunde suchen, dann spricht man auch in der Freizeit nur Englisch und es trainiert ungemein. So hab ich es auch gemacht und mein Englisch ist wirklich phänomenal und komplett flüssig geworden.
Eine solche Sprachreise ist definitiv ein lohnender Besuch für jedermann, ganz gleich wie gut das aktuelle Englisch ist. Und wenn es noch nicht so gut ist, keine Hemmungen das kommt wie von selbst und ganz schnell und vermutlich können auch die Anderen kein perfektes Englisch!
Wirklich zu empfehlen! Eine interessante Erfahrung, die man gemacht haben sollte. Für viele ist es auch das erste Mal über längere Zeit von zuhause weg und wächst auch daran. Man kommt als ein anderer Mensch zurück, als ein erwachsenerer. Traut euch!

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Beach
Jason Statham
Las Vegas
Alcatraz
 
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