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Janine Amend berichtet aus New York/Metropolitan College (USA)

Mein Traum nach New York zu fliegen erfüllte sich wohl am unangenehmsten Datum, das man sich aussuchen kann, nämlich am 11. September. Ich hatte schon ein mulmiges Gefühl, als ich das Datum auf meinen Flugunterlagen entdeckte, noch dazu, weil es mein erster Langstreckenflug war. Nichts desto trotz hielt mich dies nicht davon ab, dort hin zu fliegen. Ohne jegliche Probleme oder Zwischenfälle kam ich gegen 13 Uhr Ortszeit am JFK an. Nach einer einstündigen Passkontrolle, wurde ich von dem Transferservice, den ich zuvor schon in Deutschland gebucht hatte, am Flughafen abgeholt.

Dieser brachte mich dann zu meiner Gastfamilie, welche in der Bronx lebt. Auf dem Weg dorthin konnte ich schon einmal die Skyline von New York bewundern und da konnte ich zum ersten Mal fassen, dass ich wirklich in New York war. Ein unglaubliches Gefühl.

Bei meiner Gastfamilie angekommen, kam meine Gastmama schon gleich mit einem freundlichen Lachen aus dem Haus gestürmt, um mich zu begrüßen. Sie war sehr freundlich und ich fühlte mich gleich willkommen. Zur gleichen Zeit war noch ein Student aus der Türkei dort, der aber am nächsten Tag abreiste und außerdem eine Studentin aus Brasilien, die noch 10 weitere Tage blieb. Sie war sehr nett und zeigte mir die ersten paar Tage, wie ich zur U-Bahn komme und gab mit außerdem noch ein paar allgemeine Tipps.

Meine Gastfamilie bestand aus 4 Mitgliedern: Gastmutter Sally, Gastvater Domingo, Gastbruder Nick und Hund Jasmin. Ich verstand mich mit allen sehr gut und alle waren sehr  hilfsbereit. Vor allem durch Gespräche mit Nick (13) konnte ich mein Englisch sehr verbessern. Dass die Familie in der Bronx lebte, machte mir nicht so viel aus, obwohl ich jeden Tag ca. 45 min. zur Schule brauchte. Da ich aber meine Englischkenntnisse verbessern wollte, war dies die beste Lösung für mich. Dass die Bronx so ein schlimmes und gefährliches Viertel sein soll, trifft nicht zu. Dort wo meine Gastfamilie gelebt hat, also im Norden der Bronx, leben viele wohlhabende Menschen. Meine Gastfamilie hat mir sogar erzählt, dass Lady Gaga bei ihnen in der Nähe lebt. Ich habe sie nie getroffen;-).

Am ersten Schultag, musste ich erstmal die Schule suchen. Da ich die Schule in Midtown gebucht hatte, wusste ich, dass sie in der Nähe vom Central Park war, trotzdem fand ich die Schule nicht auf Anhieb. In der Schule angekommen, gab es eine Einführungsveranstaltung für alle neuen Studenten. Dort wurde ein Einstufungstest gemacht und verschiedene allgemeine Dinge wurden besprochen. Dort lernte ich zwei Brasilianerinnen kennen und eine Französin. Eine der beiden Brasilianerinnen war glücklicherweise bei mir in der Klasse und so verbrachte ich die meiste freie Zeit mit ihr.

In der ersten von vier Wochen, die ich in New York verbrachte, wollte ich so viel wie möglich sehen. Leider hatte ich in der ersten Woche jeden Nachmittag Unterricht, so mussten wir uns alle Sehenswürdigkeiten vor dem Unterricht anschauen, was ein bisschen stressig war. In den nächsten drei Wochen hatte ich dann auf Wunsch vormittags Unterricht, so konnten wir uns ab 12 Uhr dem Shopping und dem Sightseeing widmen.

Shoppen kann man so gut wie überall, was einerseits natürlich super ist, weil viele Sachen wirklich günstiger als in Deutschland sind. Andererseits hatte ich nach 4 Wochen auch Angst, dass ich meinen Koffer nicht mehr zu bekomme oder ich das Höchstgewicht überschreite und deshalb zusätzlich zahlen muss. Es ist aber alles gut gegangen. Zum Shoppen war ich wohl die meiste Zeit in der 5th Avenue oder in der Prince Street (SoHo).

Zu den Sightseeing Attraktionen gehörten unter anderem die Freiheitsstaue, der Central Park, verschiedene Museen, das Empire State Building und das Rockefeller Center. Mir persönlich hat das Rockefeller Center besser gefallen als das Empire State Building. Nicht nur, weil es 8$ günstiger war, sondern weil man so auch schöne Fotos vom Emire State Building machen kann. Nichts desto trotz lohnt es sich, New York einmal am Tag und einmal nachts, von oben zu betrachten. 

Ein besonderes Highlight für mich war der Madison Square Garden. Dort trat eines Abends Shakira auf und wir haben uns am selben Tag noch Tickets dafür gekauft. Die Stimmung war unbeschreiblich. Meiner Meinung nach sollte man sich, egal was zu der Zeit dort angeboten wird, etwas anschauen, sei es ein Basketball-Spiel oder ein Live-Auftritt, die Stimmung zieht einen in den Bann.

Die Musicals sind natürlich auch sehr zu empfehlen. Ich habe Mama Mia und das Phantom der Oper besucht und beide haben mir richtig gut gefallen. Dabei empfiehlt es sich die Tickets am selben Tag zu kaufen, weil sie dann bis zu 50% günstiger sind.

An drei Abenden lernten wir das Nachtleben kennen, es ist für alle ein Muss die schon 21 sind. Dort lernt man echte New Yorker kennen und man hat das Gefühl, zwischen Stars zu tanzen. Um in einen Club zu kommen muss man sich leider erstmal abchecken lassen, ob man überhaupt hübsch genug, gut genug gekleidet und alt genug ist. Selbst dann, wenn fast niemand ansteht.

Ich musste sogar einmal anstehen, um in einen Abercrombie&Fitch Laden zu kommen. Aber den Spaß muss man den Amerikanern einfach lassen und dann darüber lachen.

Nachdem ich jetzt wieder in Deutschland bin, kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, diese Sprachreise gemacht zu haben. Es ist der beste Weg um seine Sprachkenntnisse zu verbessern und die Kultur und viele verschiedene Menschen kennenzulernen. Ich habe jetzt noch Kontakt zu meiner Gastfamilie und vielen lieben Menschen, die ich New York kennengelernt habe und kann so mein Englisch weiterhin verbessern.

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