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Claudia Hageneder berichtet aus San Diego (USA)

Anfang August flog ich nach San Diego um dort 3 Wochen einen Intensivsprachkurs zu machen. Die Anreise war etwas turbulent, da ich in London meinen Anschlussflug verpasste und dementsprechend umbuchen musste d.h. erst nach L.A. und dann nach San Diego. Dort angekommen ging es mit dem Taxi in meine Unterkunft, das J Street Inn, eine Art Hostel für Sprachstudenten aus aller Welt. Die Zimmer waren zweckmäßig und sauber, inklusive Mikrowelle, Kühlschrank und Klimaanlage. Es war auch ein PC vorhanden, der von allen genutzt werden konnte ebenso wie Waschmaschinen und Trockner. Was mich etwas überraschte war, dass in den Zimmern weder Teller, Besteck, Gläser oder sonstiges vorhanden war so dass ich mich schnellstmöglich beim nächsten Supermarkt mit Plastikgeschirr ausstattete. Bei Anreise sind 200 $ Kaution zu hinterlegen, die man aber bei Abreise bar wiedererstattet bekommt. Die erwähnten 30 $ für die Endreinigung musste ich nicht zahlen. Ansonsten kann man sagen, dass das Personal sehr hilfsbereit und insgesamt eher locker ist. Vom J Street Inn sind es 15 Minuten zur Schule und 5 – 10 Minuten zum nächsten Supermarkt. Die Lage ist wirklich sehr zentral, da es vor allem mitten im Gaslamp Quarter mit zahlreichen Shops, Bars und Restaurants liegt. Für das Nachtleben ist hier also viel geboten aber leider erst ab 21.  

Am ersten Montag muss man in der Sprachschule einen kleinen Einstufungstest absolvieren, der aus einem schriftlichen Multiple-Choice Teil und einem Sprachteil, bei dem man sich eigentlich nur kurz vorstellen muss, besteht. Daraufhin wird man einer Klasse zugeteilt (Level 1 – 10). Dort absolviert man dann verschiedene Übungen (Diskussionen, Lesen, Grammatik) aber vor allem wird man aufgefordert sehr viel zu sprechen. Von mir aus hätten die Lehrer die Sprechfehler noch häufiger verbessern dürfen, da man sonst mit der Zeit die Fehler der anderen wiederholt hat. Zu meiner großen Freude wurde der Lehrplan nicht straff durchgezogen sondern auch spontan auf Themen eingegangen, die die Schüler interressierten (Präsidentschaftswahl, Dating in allen Teilen der Welt,...). Es wurden auch kleinere Ausflüge unternommen wie z.B. gemeinsam mit der Gruppe essen gehen oder eine Radtour über Coronado Island. Die Schule bietet eigentlich fast jeden Nachmittag und auch jedes Wochenende Ausflüge an, an denen ich aber nicht teilgenommen habe. Im Nachhinein würde ich das aber empfehlen, da man mit der Schule schneller und einfacher in die nächstgrößeren Städte kommt (L.A., Las Vegas, San Francisco) als wenn man sich ein Auto mietet und sich als Europäer über amerikanische Freeways quält.  In meinen drei Wochen hatte ich die Chance viele neue Leute kennen zu lernen was vor allem aufgrund der teilweise großen Kulturunterschiede sehr interessant war.

Um zum nächsten Strand zu gelangen muss man ca. 40 Minuten rechnen, da man erst mit der S-Bahn (hier Trolley genannt) und dann mit Bus oder Fähre weiterfahren muss. Eine Bustageskarte (gilt auch für Trolley) kostet 5 dollar. Die kilometerlangen weißen Sandstrände sind dafür absolut sehenswert (vor allem der auf Coronado Island) auch wenn man sie mit zahlreichen anderen Touristen teilen muss aber die schönen Sonnenuntergänge sind das wert. Eine gute Alternative zum Strand ist das Hard Rock Hotel, das einen Dachpool hat, den man auch benutzen darf wenn man kein Hotelgast ist (5 Minuten vom J Street entfernt)

30 Minuten Trolleyfahrt von San Diego entfernt liegt das Las Americas, ein großes Fashion Outlet mit teilweise erheblich niedrigeren Preisen als in Deutschland. (Vor allem Sportmarken wie Nike oder Adidas…) Hier ist man auch gleich an der Grenze zu Mexiko.

Entgegen der weitläufigen Meinung kann man in den USA genauso wie in Deutschland überall mit Bargeld bezahlen und braucht nicht immer seine Visakarte dabei haben. Bei Zahlung mit Visakarte fallen nämlich zum ursprünglichen Preis 1,75 % Gebühren vom Rechnungsbetrag an plus 5 € Gebühr bei jeder Geldabhebung. 
Für mich neu war die Tatsache, dass bei sämtlichen Preisen im Supermarkt oder auf der Speisekarte die Steuer noch nicht mit eingerechnet ist und man beim zahlen dann oft etwas überrascht wurde.
Die Amerikaner sind sehr freundlich und aufgeschlossen daher darf man sich auch nicht wundern wenn man auf der Straße oder nur schnell im vorbeigehen angesprochen wird. Ein einziges Mal wollte mich eine Frau in ein Gespräch über die Bibel verwickeln und wurde dabei auch etwas lauter aber auch das lässt sich als interessante Erfahrung verbuchen ;-)  
Insgesamt lässt sich sagen, dass ich meine 3 viel zu kurzen Wochen sehr genossen habe und jederzeit wieder eine Sprachreise nach San Diego machen würde.

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