Rebekka Schüller

Nach einer anstrengenden, 9-stündigen Autofahrt kam ich endlich im sonnigen Brighton an. Ich war sehr gespannt auf meine Gastmutter. Nach einer für mich komplizierten Kommunikation habe ich mich erst einmal in „meinem“ Zimmer zurecht gemacht. Am selben Tag erkundigte ich den Ortsteil Portslade zu Fuß.

Meine größte Sorge war, dass ich bei meiner Sprachreise für „Ältere“, nur auf Erwachsene treffen würde. Diese Sorge war jedoch nicht berechtigt. Bereits am ersten Schultag lernte ich zwei 17-jährige Marokkanerinnen kennen. Später wurden wir nach einem Einstufungstest (schriftlich und akustisch) in Klassen aufgeteilt. In der ersten Woche beschäftigten wir uns mit den Future-Zeitformen. Die bei mir vorhandenen Schwierigkeiten waren anschließend nicht mehr vorhanden.

Mit nur einem Bus-Tages-Ticket kann man sich Lewes, Stayning und Rottingdean anschauen. Am den Wochenenden konnte man an Exkursionen, wie z.B. Canterbury, Windsor, London, Isle of Wight teilnehmen.

Tipp: Für jeden Naturliebhaber ist die Isle of Wight ein „Muss“. Wir fuhren einmal mit dem Bus um die ganze Insel und besichtigten „die Needles“.

Das Wetter war zwei Wochen lang traumhaft, besonders wenn der kühle Küstenwind einem um die Ohren fegte. In meinen letzten beiden Wochen war das Wetter sehr wechselhaft, wie man sich so englisches Wetter vorstellt.

Der Strand ist zum Sonnen sehr gut geeignet, jedoch nicht zum Volleyball spielen! Kein Sand, sondern harte Kieselsteine!!

Das englische Essen war auch wider Erwarten köstlich. Die ganzen Vorurteile sind nicht berechtigt.

Alles im allen waren es wunderbare und unvergessliche Sprachferien, die meine Englischkenntnisse verbesserten. Die Zeit verging zu schnell, aber die Erinnerungen werden immer bleiben.

Tipp: Brighton Pier by night, nehmt viel Geld mit und vergesst nie eure Kamera!!