Erfahrungsberichte aus den USA

Eine Zeit lang im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu leben, ist der Traum vieler. Vom "Big Apple" an der Ostküste, bis hin zu unendlichen Weiten und der Westküste samt des "Californian Dream". Die amerikanische Kultur erleben gelingt durch eine Sprachreise in unterschiedliche Destinationen und resultiert in einzigartigen Erfahrungen wie bereits in den ersten Zeilen von Erzählungen vieler Teilnehmer zu entnehmen ist.

Francisca Kleine

Ein Traum meiner Jugend war eine Sprachaufenthalt in New England zu verwirklichen und  Kennedys  Stadt zu besuchen: Boston.
Mit 68 Jahren, verheiratet, Mutter von 4 Söhne und zwei Enkelkinder gelangt mir es diesen Traum zu realisieren.
Ich überlegte mir gründlich den Vergleich zwischen den verschiedenen Sprachenschulen und überzeugte mich, dass für meine Ansprüche von Einzelzimmer und Halbpension iSt - Sprachreisen das Beste für mich war. Sie waren freundlich und ermutigend und ich konnte sogar mit meiner Visa Card bezahlen, was mir die Kosten der Versicherungen ersparte. Dies war  mit anderen Sprachenschulen nicht möglich!
ISt bietet auch günstige Flugreisen an. Leider musste ich mich mit den Ausfüllen der Fragen der ESTA Genehmigung herumquälen Hier sollte iSt- Sprachreisen helfen, auch wenn man dafür  bezahlen muss! Auch eine  genaue Angabe der möglichen Geschenke für die Gastfamilie hätte ich mir gewünscht! Ich habe lange überlegt, ob ich Schokolade mitführen könnte und müsste mich mit anderen Leuten beraten, die oft in die USA reisen!
Der Flug mit der Lufthansa war preiswert und der Service fabelhaft. Die Sitze sind breit genug und mit Filmen, den vielen aufmerksamen Gesten der Lufthansa und etwas Schlaf geht die Zeit wie im Flüge!
Ich kam um 20:00 in Boston an (hier in Deutschland wären es 2.00 Uhr) und es war schon dunkel und unheimlich. Es wäre besser dort im Hellen anzukommen, da es eine sehr gute Anbindung mit der Metro gibt. Zuerst mit dem Silver - Linie Bus SB1, der direkt zu South Station fährt. Von dort weiter mit den anderen Metro Linien. Man muss aber dir Richtung (Destination) und die beste Haltestelle kennen. Aber abends und dann als Neuling scheint alles zu schwer, wenn man allein fliegt.
Ich nahm zusammen mit einem jungen deutschen Geschäftsmann ein Taxi und wir teilten uns die Kosten. Danach fuhr ich weiter nach Newton, ein Stadtteil von Boston, wo meine Gastfamilie wohnte. Ich habe aber ca. 75 $ bezahlt während mit der Metro hätte es nur 2,50 $ gekostet. Aber von der Metro Station 15 Minuten in der Dunkelheit mit dem Koffer bis zur Gastfamilie zu laufen, war es mir unheimlich. Der Taxifahrer schien auch sich in der Gegend nicht auszukennen und das war auch beängstigend…
Ich wohnte in einem Villenviertel mit wunderschönen Häusern in einer schönen und sicheren Gegend. So sicher, dass meine Gastfamilie die Haustür nur nachts abschloss. Mein Zimmer war toll und ich teilte mir das Bad mit einer Studentin aus Taiwan mit, mit der ich jeden Tag  zur Schule ging. Zuerst müssten wir bis zur Metro Station (sie sagen dort Train dafür) ca. 12 Minuten laufen. Dann 4 Stationen mit der Metro und dort auf den Schul- Shuttle warten, welcher 5 Minuten bis zur Schule braucht. Aber ich mag nicht zu warten und so lief ich die 10 Minuten zur Schule. Ich lernte die kürzeste Wege zu nehmen und lief querdurch durch den Fußballplatz der Schule.
Die Schule ist wunderbar platziert mit viel Platz zwischen alten Bäume, wie eine Parklandschaft mit Teich und Enten durch die Gegend plus unwahrscheinlich viele Eichhörnchen. Ein wunderschöner
 Ort. Nur im Winter, wenn es Schnee oder Glätte gibt, möchte ich diese Wege nicht laufen!
Die Schule ist ein modernes Gebäude, das sogar ein Theater in der Mitte hat. Büros und Klassenräume liegen leider in Subterrain so, dass viele Klassenräume kleine Fenster haben.
Den ersten Tag hätten sie auch besser planen können. Wir standen herum mit Fotos machen, um den Ausweis zu bekommen. Ausfüllen von irgendwelchen Formularen. Tombola Spiele um die Stimmung zu locker. Informationen über Reisen und Veranstaltungen und zuletzt – als wir alle müde waren wurde ein Test gemacht. Es wurde dann nicht genau erklärt, dass der Band nur einmal lief oder es war der „let jet“, der mich zu schaffen machte… Auf alle Fälle ich kriegte nicht mit, dass man die Frage, die man hörte sofort auf die Blätter mit a, b, c, d angekreuzt werden sollte. Ich hatte einen Formular, der etwas klebte und hatte diese Seiten nicht gesehen. Deswegen hat mich dies bestimmt 10 Punkte gekostet und ich wurde in B1 gesteckt, wo ich das Gefühl hatte, ich wäre von der Grammatik her unterfordert. Aber das mein Sprechen und Verstehen schlechter war, meine Lehrer Mister Gross und Mister King super waren und ich mich ganz gut mit den anderen Studenten in der Klasse verstand, blieb ich dort und habe es nicht bereut, da ich die Angst vom Sprechen verlor. Ich bestand mit einem „ Certificate of Excellent Attendance100%“.
Diese beiden Lehrer waren jung und sehr gut. Sie waren lustig und wir lernten viel bei Ihnen. Leider waren auch einige asiatischen jungen Menschen da, die nicht so viel Lust am Lernen hatten und sie kamen oft später. Dann müssten sie sich beim Büro melden aber sie schienen oft unbeteiligt und lustlos zu sein. Das ärgerte natürlich die Lehrer! Sie nahmen aber es gelassen und mit Humor hin!
In meiner Klasse waren 12 bis 13 Schüler zwischen 18 und 40 Jahre alt. Zwei Franzose, viele Sudamerikaner, viele Asiaten aus Japan, China, Südkorea und Taiwan und ich aus Deutschland. Die Europäer  sollen immer in der Minderzahl sein, wahrscheinlich wegen der Distanzen zu USA. Aber in anderen Klassen waren auch einige Deutsche. Wir waren ca. 5 Deutsche dort. Wobei ich mich auch als Spanierin zähle, da ich in Spanien geboren bin und dort Lehramt studiert habe!
Ich war den ganzen Morgen  in der Schule. Danach oder in den Pausen blieb ich im Computerraum - wo viele Computer standen und er auch als Klassenraum benutzt wird – und ich schrieb  meine Emails. Dann ging ich wieder zur Metro und fuhr nach Boston, wo ich jedem Tag mein kulturelles Programm hatte. Es ist so eine schöne Stadt und hat so viel zu sehen, dass man mehrere Monate brauchte, um alles genau zu sehen. Ich habe alles über Kennedy gesehen (Museum und Geburtshaus), dazu Harvards Universität und Harvards Museum, Museum Fines Art, Isabella Gardner Museum (wunderbar!), ICA Museum, Central Library, Kirchen, Konzerte sonntags um 18:00 (06:PM) in der Trinity Church, Freedom Trailer, Parks, Hafen…
Dann fuhr ich zur Gastfamilie zurück und ca. um 19:00 war ich dort. Wir aßen dann alle zusammen das Abendessen und ich machte danach meine Hausaufgaben. Ich verbrachte aber fast 2 Stunden jeden Tag mit dem hin und zurück, da die Familie in Newton wohnte. Es wäre besser gewesen ein bisschen näher zur Schule zu wohnen oder in Richtung Boston. Meine Mitbewohner hat sofort die Familie gewechselt, als ich wegging! Aber die Zustanden näher Boston waren schwieriger in Bezug auf die Qualität des Essen oder sich das Zimmer mit einer anderen teilen zu müssen oder nur kalt zu duschen wie andere mir erzählten. Daher war ich mit meiner Unterkunft zufrieden.
Dis Schule hatte immer alle Sorte Informationen dort hängen. Monatskalender und Wochenkalender,wo auch Wochenendreisen nach New York, Washington, Montreal, Niagara Fälle oder Tagesreise zur Insel in der Nähe oder andere Orte unternommen werden. Sie arbeiten mit einem bestimmten Reisebüro zusammen und man kann in der Schule buchen und bezahlen.
Ich habe eine Reise nach New York gemacht. Es schien mir günstig weil ich nicht den Unterricht am Freitag versäumen  musste. Wir sind 14:30 Uhr  ab der Central Library abgefahren und in New York am Abend mit dem Bus angekommen. Wir haben vieles gesehen und am Sonntagabend, um ca. 22:00 in Boston wieder angekommen.
Dir Fahrt mit Bus, 2  Hotelübernachtungen mit Frühstück und Reiseführung hat $ 298 gekostet plus $   50 Eintritts für das  Rockefeller Center und die Fahrt mit dem Boot über am Hafen. Beide haben sich gelohnt und besonders den Zentralpark haben mir sehr zugesagt!
Nur die Führungsstil der sonst sehr nette Dame gefiel mir nicht, da sie die Leute beim losgehen nicht zählte und oft gingen welche verloren, die sie dann abholen müsste. Der Bus wechselte ständig die Stelle, so dass man Angst bekam, die Stelle nicht zu finden. Es wurde zu viel Zeit für individuelles Shopping eingeräumt, die man besser hätte einplanen können, um mehr Sehenswürdigkeiten zu sehen. Der Preis schien mir auch zu hoch für zwei und 1/2 Tage.  In Boston  zurück hielt der Bus nicht wie verabredet um ca. 20 Uhr an der Central Library, sondern machte seine Runden, um Studenten nah bei ihrer  Wohnung austeigen zu lassen. Das kostete viel Zeit und ich kam deswegen zu spät nach Hause. In der Abgeschiedenheit des  Vororts war es nicht angenehm durch die Gegend zu laufen. Gott sei Dank lassen die Amerikaner die Häuser die ganze Nacht hell erleuchtet und das war etwas angenehmer.
Dann machte ich noch eine Reise nach Washington, Philadelphia und wieder New York mit einem anderen Reisebüro (Takes Tour). Drei volle Tage am Wochenende und  kostete nur $ 240. Wenn zwei Leute gemeinsam buchten dann nur $ 198.
Die Reise fuhr pünktlich von der Harrison Avenue in Chinatown (nah bei der Haltestelle Boylston Street der Metro) um 7: 00. Es kam auch dort am Sonntagabend um ca. 20:00 pünktlich zurück. Bus, Hotels mit Frühstück. Dazu $ 25 für den Reiseführer und den Fahrer. Man könnte auch das Abendessen oder andere Besichtigungen beim Reiseführer zu buchen.  
Aber diese Reise hatte fast nur Chinesen, die eine Tour durch New England machten, daher müsste der Reiseführer zuerst auf Englisch und dann auf Chinesisch reden. Die Übergangen verliefen fließend und dadurch hörte man oft ein KáKá, ÁÁ  A, die zum Schmunzeln brachte aber auch ermüdeten. Der Fahrer war etwas ungehalten, laut und sehr bestimmend. Es konnte keiner im Bus bleiben und wir würden gezwungen raus zu gehen, um Fotos zu machen auch, wenn es stark regnet. Man fühlte sich wie in einer Kaserne aber er zählte immer alle Leute mit und der Bus stand immer am Ort und Stelle parat, so dass man nicht die Angst hatte ihn zu verpassen.
Man kann aber auch mit der Company Greyhound gut und preiswert  diese Fahrten machen aber man muss selber das Hotel aussuchen und wahrscheinlich ist dann teurer und braucht man mehr Tage für so eine Reise.
Ich fuhr auch mit dem Peter Pan Bus vom „South Station“ bis Wood Hole (1 St. und 45 Min./ ca. 60 Dollars) und dann mit dem Ferry (8,50 EUR/45 Min) bis zur Insel “ Martha’s Vineyard“ zu dem kleinen
Ort „Oak Bluffs“. Der Ort ist mit seinen kleinen individuellen Märchen- Häusern sehr schön. Aber auch in der Nebensaison voll vom Touristen und Autos (Tagesausflügler und Wochenendfahrer). Bei der Insel verlor Kennedys Sohn und ihre Frau wegen eines Flugunfalls ihr Leben.
Ich fuhr dann mit der  Grün Linie der Metro bis Parkstreet, dann mit der Rot Linie bis South Station, dort weiter mit dem Silver - Linie Bus Sb1 zum Airport und in Terminal E (die Letzte Haltestelle) konnte ich wieder meinen Flug mit der Lufthansa nehmen. Wenn man mit einer anderen Gesellschaft fliegt, bitte darauf auf die Durchsage in Bus achten. Es wird nämlich hingewiesen auf die Gesellschaften, die in den verschiedenen Terminals fliegen.
Die Wochenkarte bei der Metro (für Metro und Bus) ist sehr günstig. Sie kostet 19 EUR und ist gültig bis zu der Zeit, die ausgedrückt ist!
Bei der Ankunft in Frankfurt nahm ich den Bus „Meinfernbus“ in Terminal 2.  Es gibt in Terminal 1 ein DER Reisebüro (fast am Ausgang zum Terminal 2), der auch die Tickets für den Bus verkauft, in Falle, dass man verspätet ankommt und der Bus schon weg ist!                          
Es war wirklich eine gelungene Reise, wo alles stimmte. Viel gesehen, viel gelernt, wunderbare Begegnungen gehabt und Bekanntschaften gemacht. Die Amerikaner oder Bostoner sind sympathische und hilfsbereite Menschen, die einem anlächeln und immer fragen, „can I help you?“
Also ich habe mein Jugendtraum realisiert und fühle mich sehr glücklich und meinem Mann dankbar, dass er mich dabei unterstützte und animierte, es zu verwirklichen!
Ich habe  dort so viel Schönes gesehen, dass ich lange davon zehren kann!  

Weitere Erfahrungsberichte aus USA


Entdecke das Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit einer Sprachreise. Verbessere deine Englischkenntnisse in einem Sprachkurs und im Austausch mit Menschen anderer Kulturen. Ob an der Ostküste oder im Westen, in atemberaubendenen Metropolen oder wunderschönen Küstenstädten, mit iSt lernst du nicht nur deinen Traumort kennen, sondern ebenso Englisch.

Interessiert? Dann informiere dich hier und starte dein Abenteuer!