Erfahrungsberichte aus London

Jennifer Kleemann

Eine schöne Zeit in London

Heya,

In diesem Bericht könnt ihr über meine 4-Wöchige Sprachreise vom 01. - 29.03. lesen. Ich habe in London-Covent Garden die Schule „Kaplan“ besucht und an einem IELTS Intensivkurs teilgenommen.

Da ich auf meine Geldausgaben achten musste, habe ich keinen Transfer vom Flughafen zu meiner Gastfamilie gebucht, sodass die Dame an der Touri Information mir weiterhelfen musste. Piccadilly Line bis fast zum Ende. Kein Umsteigen, das war schon mal super. Angekommen an der Station stellte ich mir das doch etwas zu einfach vor, den Weg zu finden. Mit viel Gepäck und ohne Karte irrte ich 2 Stunden herum, bis mir endlich eine Frau helfen konnte und mich zur gewünschten Adresse begleitete.
Ich unterteile meinen Bericht in verschiedene Sektoren, einfach der Übersicht halber.

Gastfamilie: Das Haus, in dem ich gewohnt habe, war sehr groß und immer sauber. Meine Gastmutter hat noch eine Tochter, mit der ich aber nicht mehr als 2 Sätze gesprochen habe. Geteilt habe ich mir die ersten drei Wochen das Zimmer mit einer Japanerin und die letzte Woche mit einer Chilenin, mit denen ich mich auch sehr gut verstanden habe. Insgesamt waren wir zu viert im Haus. Mit ihnen habe ich auch die meiste freie Zeit verbracht. Meine Gastmutter war immer sehr nett und versuchte auch mir mit Rat zur Seite zu stehen. Es fand immer ein fliegender Wechsel bei den students statt, wodurch man sich austauschbar fühlte und als ob es ein kleines Business ist. Trotzdem hatte ich morgens und abends genug zu Essen und zu Trinken.
Zu meiner Schule benötigte ich etwa 45-55 Minuten. Mit der kostenlosen Tube-Zeitung ist die Zeit schnell verflogen.

Schule: Die Tube Station ist Holborn und hat Anschluss zu der Central und Piccadilly Line. Die Umgebung ist super dort und man findet in allen Ecken nette Restaurants oder einen Sainsbury (Supermarkt).
Am ersten Tag haben wir einen Einstufungstest gemacht und wurden herzlich begrüßt und über Aktivitäten und die anderen Mitarbeiter aufgeklärt. Gleich nachmittags bin ich, aufgrund des guten Wetters, mit auf eine Bootstour gegangen, die über die Schule angeboten wurde. Allgemein wurden verschiedene Aktivitäten zu "Vorteilspreisen" angeboten. Ich persönlich finde vor allem die Musicalangebote sehr ansprechend. Außerdem wurde einmal in der Woche ein Film kostenlos angeboten, mit Popcorn und Getränken. Die Informationen über andere Aktivitäten außerhalb des Programms konnte man sich bei Dave abholen, der einen super beraten hat.
Die Lehrer an der Schule sind sehr unterschiedlich. In meiner Ielts-Klasse hatte ich einen spitze Lehrer, der super motiviert und jung war und obwohl es eine Examensvorbereitung war, wurde es nur selten langweilig. Ich war noch in einer Higher Skills-Klasse, in der nach zwei Wochen meine Lehrerin, die super war, gewechselt hat, zu einem Lehrer, der sehr witzig war, aber bei dem ich leider nicht so viel gelernt habe. Ansonsten ist noch zu vermerken, dass Examsvorbereitungen in Kaplan-Covent Garden nur nachmittags stattfinden.

Aktivitäten: Ich habe einen  Ausflug nach Bath, Windsor und Stonehenge gebucht und dieser ist wirklich zu empfehlen, wenn man geschichtliches Interesse hat.
Außerdem habe ich das Musical "Les Misèrables" gesehen und war vorab aufgrund des schlechten Films etwas skeptisch, dann aber überaus beeindruckt von der Darstellung, der Musik und einfach allem!
Ansonsten bin ich zu den üblichen touristischen Attraktionen gestiefelt. Was ich aber empfehlen kann ist einfach drauflos zu Fuß zu laufen! (wenn es nicht regnet) Man spart sich die Tube und entdeckt schöne Gebäude und schöne Ecken! Vor allem sieht man in Parks häufig "riesen"große Eichhörnchen!
Nachdem mein Nachmittagskurs zu Ende war, bin ich direkt in die Rush Hour der Holborn Station gekommen. Das konnte ich vermeiden indem ich 15 Minuten zu Fuß zur nächsten Station gegangen bin.

Mein Fazit ist, dass ich eine schöne Zeit in London hatte, ich aber weiß, dass ich dort nicht leben könnte. Es ist mir dann manchmal doch zu stressig gewesen. Und London ist ein wirklich teures Pflaster.

Cheers,
Jenny Kleemann

 

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