Melanie S.

Es sollte eigentlich eine Sightseeing-Tour werden, dann aber entschloss ich mich, eine Sprachschule dazu zu buchen. Ich hatte bereits zweimal mit iSt gebucht und war immer sehr zufrieden. Deshalb diesmal also auch.

Eine Woche vor Abflug bekam ich meine Unterlagen, den Flug und Transfer hatte ich nicht mit gebucht. Am Flughafen Heathrow angekommen, stieg ich direkt in die U-Bahn. Der Weg bis zu meiner Unterkunft war einfach zu finden bzw. mit der U-Bahn zu erreichen. Ich hatte mich vorher genau informiert, mit welcher Linie, welche Richtung ich fahren musste.

Hier in der U-Bahn machte ich meine ersten Erfahrungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von London. Samstagabend ist vielleicht nicht die Beste Zeit als Ankunft, die Bahn war brechend voll, ich mit meinem Koffer und der Handtasche, es war eine Erfahrung, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen.

Bei Ankunft am Haus meiner Gastfamilie, freute ich mich meine Gastmutter kennenzulernen. Eine ältere Dame, sehr freundlich zeigte mir gleich mein Zimmer sowie Badezimmer und lud mich zu ihr in die Küche ein. Dort erzählte ich ihr von meinem Land, meinem Beruf und Familie, wobei sie mir sehr interessiert zuhörte. Auch die darauffolgenden Tage hatte sie stets Interesse an meinen Fortschritten der Sprache und der Tagesabläufe. Am nächsten Morgen suchte ich zuerst die Schule auf um mich an meinem ersten Schultag nicht zu verlaufen. Ich hatte meine Unterkunft in der Nähe der Schule gebucht, was den Vorteil brachte dass ich zu Fuß – ohne Bus oder Bahn, den Weg zurücklegen konnte. Nachdem ich also die Schule gefunden hatte, erkundete ich die Umgebung und fuhr mit der nächst gelegenen U-Bahn in die Stadt. Mit Ausstieg am Trafalgar Square begann ich meine Besichtigung der großen Stadt. An diesem Tag besichtigte ich außerdem die Westminster sowie Big Ben und fuhr nach Camden Town, wo mich ein großer Markt mit vielen interessanten Eindrücken erwartete.

Am nächsten Morgen in der Schule wurden die neuen Students freundlich begrüßt und herumgeführt. Nach dem absolvierten Einstufungstest und dem Gespräch mit dem Schuldirektor wurde man in eine Klasse, den Sprachkenntnissen angepasst, eingestuft. Der erste Tag an der Schule war sehr aufregend. Ich konnte mir nicht direkt alle Namen meiner Mitschüler merken und auch im Unterricht war alles zunächst ungewohnt und schnell. Aber schon am nächsten Tag konnte ich im Unterricht mitarbeiten und traf mich am Nachmittag mit Mitschülern um gemeinsam in die Stadt zu fahren. Mattia und Lorenzo waren aus Italien und Santhi aus Frankreich. Wir konnten uns sehr gut unterhalten, jeder erzählte von sich und seinem Land, und nebenbei besichtigten wir gemeinsam die Stadt. So ging es dann Tag für Tag, ich konnte also meine Stadtbesichtigung machen und nebenbei mit den vielen lieben Leuten Spaß haben und somit meine Sprachkenntnisse auffrischen und verbessern. Auch die englische Kultur wurde mir ein wenig nahe gebracht, dadurch dass ich bei der Gastfamilie wohnte lernte ich das „english breakfast“ mit Toast, Marmelade und Tee kennen. Abends konnte ich in verschiedenen Restaurants oder Pubs das Essen wie z.B. „Fish & Chips“ probieren oder einfach bei einem „pint beer“ mit Freunden einen netten Abend verbringen.

Abschließend ist zu sagen, dass mir die Reise nicht nur viele neue Bekanntschaften brachte, sondern vor allem meine Sprachkenntnisse wieder aufgefrischt bzw. verbessert wurden.

Ich würde jedem eine solche Reise empfehlen, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, hier ist wirklich jeder willkommen und wird aufgenommen, denn bei einer solchen Reise hat jeder das gleiche Ziel: die Sprache zu erlernen.