Erfahrungsberichte aus Torquay

Iris Mackowiak

Reisebericht Torquay

Bereits im letzten Jahr verbrachte ich drei Wochen mit iST in Torquay und war mir kurz nach meiner Heimreise sicher, dass ich im nächsten Jahr erneut nach England fliegen würde – und so trat ich August zusammen mit einer guten Freundin meine zweite Sprachreise nach Torquay an.

Auf Wunsch wurden wir zusammen in einer Gastfamilie untergebracht, da noch zwei weitere Gastschüler aus Frankreich und Saudi Arabien mit uns zusammen wohnten, gerieten wir glücklicherweise nur selten in Versuchung, bei den gemeinsamen Mahlzeiten Deutsch zu sprechen. Gleich vom ersten Tag an gab unsere Gastmutter uns das Gefühl, ein fester Teil der Familie zu sein, wir wurden stets in alle Gespräche mit eingebunden und konnten uns bei Fragen und Problemen jeder Art an sie wenden. Auch das Essen war entgegen des Klischees, dass die englische Küche ungenießbar sein, sehr abwechslungsreich und sehr liebevoll zubereitet.

Am ersten Schultag fand zunächst einmal ein Einstufungstest, der aus einem Grammatikteil, eine Schreibaufgabe und einem Gespräch mit einem der Lehrer bestand, statt. Wie auch im Jahr zuvor wurde ich der ''proficiency class''zugeteilt, da ich keinen Nachmittagsunterricht gebucht hatte, begann der eigentliche Unterricht jedoch erst am Folgetag. Nach dem Einstufungstest wurden wir von dem ''guide''  über das Freizeitprogramm der Schule informierte und konnten im hauseigenen Minibus eine Sightseeingtour durch Torquay genießen. Alle Mitarbeiter der Schule  waren  äußerst freundlich und standen den Schülern mit Rat und Tat zur Seite, sodass wir uns von Beginn an gut aufgehoben fühlten. Bereits nach ein paar Tagen kannten wir  den Großteil der Schüler, was für ein äußerst familiäres Umfeld sorgte und natürlich das Knüpfen von Kontakten erheblich erleichterte.

Die einzelnen Schultage selbst wurden nie langweilig, der Sprachschule (Kaplan International Colleges)  ist es meiner Meinung nach gelungen, das perfekte Umfeld zum  effektiven Lernen zu schaffen. Die Unterrichtsstunden waren stets in verschiedene Einheiten unterteilt, so trainierten wir unser Lese- und Hörverständnis, arbeiteten an unserer Ausdrucksweise und wiederholten wichtige grammatikalische Einheiten. Natürlich durfte Spaß bei der ganzen Sache auch nicht fehlen, zwischen Grammatikübungen und Präsentationen fanden wir immer die Zeit, miteinander zu lachen. Das Unterrichtsklima war äußerst locker und keinesfalls angespannt, sodass sich niemand Gedanken darüber machen musste, einen Fehler zu machen und ausgelacht zu werden.
Ich bin der Meinung, dass ich in dem relativ kurzen Zeitraum von drei Wochen viel Neues dazu gelernt habe und deutlich sicherer im Umgang mit der englischen Sprache geworden bin.

Da ich den Vorteil hatte, die schönsten Plätze in Torquay bereits zu kennen, wurde meiner Freundin und mir nie langweilig, fast jeden Nachmittag waren wir unterwegs und kamen oft erst spät nach Hause. Bezüglich der Freizeitgestaltungsmöglichkeiten hat Torquay für jeden etwas zu bieten, so wanderten wir auf dem Coastal Path and der Küste entlang, fuhren mit der Fähre in das kleine Fischerdörfchen Brixham am anderen Ende der Bucht oder genossen in einem der zahlreichen kleinen Cafés einen traditionellen Devonshire Cream Tea.
Besonders beliebt bei allen Schülern waren die von der Schule organisierten Halbtags- und Wochenendausflüge zu den verschiedensten Zielen. Ich nahm an fast allen Exkursionen teil und fuhr beispielsweise nach London, Bath, Cornwall und Dartmoor. Obwohl ich bereits im letzten Jahr an einigen dieser Ausflüge teilgenommen hatte, wurde mir zu keinem Zeitpunk langweilig, was vor allem dran lag, dass unser ''guide'' sich die größte Mühe gab, auf die individuellen Bedürfnisse der Gruppe einzugehen und die Exkursionen so abwechslungsreich und unterhaltsam wie möglich zu gestalten. Ich kann nur jedem Empfehlen, die Gelegenheit neben Torquay auch andere Städte zu besuchen, wahrzunehmen.

Erneut wurden meine Erwartungen an meinen Aufenthalt voll und ganz erfüllt, wie auch im letzten Jahr war der Abschied von den neu gewonnen Freunden und meiner Gastfamilie tränenreich. Ich würde jeder Zeit wieder mit iSt nach Torquay reisen und kann diesen Urlaub guten Gewissens jedem, der mit dem Gedanken spielt, eine Sprachreise zu machen, ans Herz legen. Ich habe meine Entscheidung zu keinem Zeitpunk bereut und habe auch beim zweiten Mal in Torquay viel Neues gesehen und dazu gelernt.

 

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