Birte Sander

Am Samstag, den 2. September flog ich von Frankfurt Hahn nach Shannon in Irland. Ich hatte den Aufenthalt in Cork mit eigener Anreisen gebucht, somit konnte ich den günstigsten Transfer buchen. Vom Shannon Airport ging es dann mit dem Bus weiter nach Cork (direkte Verbindung) bis zur Busstation Parnelle Place, welches nur ca. 15 Gehminuten von meinem Appartement entfernt lag.

Das Appartement war sehr geräumig und gut ausgestattet. Ich wohnte die ersten beiden Wochen mit einer Französin, die letzte Woche mit einer Schwedin zusammen.

Jeder hatte sein eigenes Zimmer. Küche, Bad und Wohnzimmer haben wir uns geteilt. Das Appartement besaß sogar eine Waschmaschine.

Am Montag hatte ich den ersten Schultag. Die Schule liegt nur 10 Gehminuten von dem Appartement entfernt. Am ersten Tag mussten wir einen kleinen Test schreiben, welcher aus einem Grammatikteil und einem Hörverständnisteil bestand. Danach wurden wir in die Klassen eingeteilt.

Ich fühlte mich von Anfang an wohl in der Klasse, die anderen Schüler und auch die Lehrerin sind alle sehr nett gewesen. Zusätzlich zu dem Standard-Vormittagskurs hatte ich noch einen Nachmittagskurs gebucht, welcher dienstags, mittwochs und donnerstags von 14 Uhr bis 16 Uhr stattfand. Der Nachmittagskurs unterschied sich hauptsächlich vom Vormittagskurs dadurch, dass die ganze Zeit nur gesprochen wurde. Das hat mir persönlich sehr viel gebracht.

Bild Schüler aus meiner Klasse, mit denen ich in Cobh war

Am Wochenende habe ich mit anderen Teilnehmern viel unternommen. Zum einen fuhr ich nach Cobh. In Cobh gibt es ein Museum, welches über die große Auswanderungswelle Irlands nach Amerika und Australien berichtet. Dieses war sehr interessant und gut gestaltet. Zudem ist der Hafen in Cobh der letzte Hafen gewesen, den die Titanic vor ihrem Untergang angelaufen hat. Nach Cobh gelangt man mit dem Zug direkt aus Cork.

An einem anderen Tag fuhr ich mit dem Bus nach Blarney um dort das Castle zu besichtigen. Das Castle ist berühmt für einen Stein im obersten Geschoss. Der Legende nach wird jede Person, die den Stein küsst, redegewandt.

Das Castle liegt in einer großen Parkanlage, in der man auf den Rasenflächen sehr gut picknicken kann, sofern das Wetter gut ist. Wir hatten Sonnenschein und 22 °C.

An einem anderen Wochenende besichtigte ich einen Wildtierpark, in dem die Tiere in großen Außenanlagen frei herumlaufen konnten. In dem Park gab es unter anderem Giraffen, Geparden, Zebras, Pinguine. Es ist empfehlenswert dieses bei Sonnenschein zu besichtigen.

Den letzten Ausflug, den ich unternommen habe, war nach Killarney in den National Park. Das Wetter war an dem Tag sehr regnerisch, was aber unsere Stimmung nicht getrübt hat. In dem National Park gibt es Seen, Wasserfälle und viel Natur. Nach Killarney fährt ein Bus direkt aus Cork.

Insgesamt kann ich sagen, dass das Bussystem in Irland sehr gut und auch relativ günstig ist. Zudem sind die meisten Busse, die Überland fahren, moderne Reisebusse.

Natürlich ging ich auch am Wochenende oder teilweise in der Woche mit den anderen Schülern aus meiner Klasse in Pubs oder Discos. So hat man sich gut untereinander kennen gelernt und sehr schöne Abende verbracht. Die Pubs in Irland sind alle sehr gemütlich. Man sitzt auf Sofagarnituren in kleinen Nieschen. Jeder trinkt etwas und unterhält sich. Zudem gibt es in jedem Pub mehrere Fernseher, auf denen Sportwettkämpfe gezeigt werden. Die Sportarten variieren von Fußball über Rugby bis zum in Irland sehr berühmten und beliebten Hurling. In den meisten Pubs wird zudem noch Musik gespielt. Oftmals Lifemusik.

Mehrmals war ich auch mit anderen Schülern Bowlen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die drei Wochen sehr schnell vorbei gingen und ich sie sehr genossen habe. Mein Englisch hat sich auch während dieser Zeit sehr verbessert. Außerdem habe ich viele nette Leute aus anderen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen kennen gelernt.