Julia Schickaneder

Ein mulmiges Gefühl machte sich am morgen des 27.08. in meinem Bauch bemerkbar. Der Tag der Abreise heute würde ich für 5 Wochen auf Sprachreise gehen. Erst 3 Wochen nach Cork in Irland und dann 2 Wochen nach Edinburgh in Schottland.

Ich wusste nicht was mich erwartet, was das warten am Flughafen fast unerträglich machte, nachdem der Flug aufgerufen war, verabschiedete ich mich von meinen Eltern und stieg in das Flugzeug. Ich habe mich in Irland für die Unterkunft in einer Schulresidenz (Copley Court) entschieden.

Den Reiseunterlagen konnte ich entnehmen, dass ich nach Ankunft in Cork noch am Flughafen die Leiterin der Schulresidenz über meine Ankunft informieren sollte, damit man gewährleisten konnte, dass man seinen Schlüssel fürs Zimmer etc. bekommt.

Nach guten zwei Stunden Flug kam ich in Irland an, kein Regen.

Ich suchte die Telefonnummer raus und informierte die Leiterin der Schulresidenz, dass ich angekommen bin. Sie teile mir in einem schnellen Englisch mit irischem Akzent mit, dass ich mich in ein Taxi setzen sollte und losfahren soll.

Gesagt getan ich stieg in ein Taxi drückte dem Taxifahrer einen Zettel mit der Adresse in die Hand und schon ging die Fahrt los.

Nach ca. 20Minuten erreichte ich die Schulresidenz wo auch die Leiterin auf mich wartete, sie begleitete mich in das Appartement und überreichte mir den Schlüssel für mein Zimmer sowie die Eingangskarte um die Türen im Gebäude zu öffnen. Die Zimmer waren zwar klein aber man hatte sein eigenes Bad.  Die Küche und das Wohnzimmer waren groß sogar eine Waschmaschine war vorhanden.

Da ich bereits Nachmittags ankam, beschloss ich mir schon mal einen Eindruck von der Stadt zu machen.

Ich nahm eine Stadtkarte und ging mit Musik im Ohr einfach drauf los.

Erste Einkäufe für Lebensmittel ließen sich ebenso gleich erledigen. Ich dachte mir was für eine tolle schöne Stadt.

Der Tag war anstrengend und so beschloss ich früh ins Bett zu gehen, ich hab leider noch keinen meiner Mitbewohner getroffen.

Am zweiten Tag, Sonntag, beschloss ich früh zu starten um bei strahlendem Sonnenschein mich auf den Weg zu machen und schon mal die Schule an der ich morgen meinen ersten Tag hatte zu suchen.

Nach einem Frühstück machte ich mich auf den Weg. Der Weg zur Schule fand ich aufgrund der vielen kleinen unübersichtlichen Straßen am dem Tag leider nicht.

Ich ging ins Stadtzentrum und informierte mich in der Tourist Information über Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten.

Als ich wieder in der Wohnung ankam, ging ich ins Wohnzimmer wo ich auch gleich ein paar der Mitbewohner traf.

Zu meinem Glück keine weiteren Deutschen so dass ich gezwungen war Englisch zu sprechen.

Der erste Kontakt mit den Mitbewohner fiel mir sehr schwer, da ich mich in meinem Englisch noch nicht sicher fühlte, ich entschied früh ins Bett zu gehen um am nächsten Tag zum ersten Schultag fit zu sein.

Der erste Schultag: Zu meinem Erstaunen war mein zweiter Versuch die Schule zu finden erfolgreich, pünktlich um 08.50Uhr war ich an der Schule.

Nach einem kurzen Anmeldegespräch an der Schulrezeption ging es mit den anderen Neuankömmlingen auch schon in ein Klassenzimmer, indem ein Test geschrieben wurde, um zu sehen welche Englischkenntnisse in Grammatik sowie Listening vorhanden waren.

Nach 2 Stunden Test, bekamen wir die Schulbücher und wurden auch gleich in die Klasse gebracht.

Da ich sozusagen in den Unterricht platzte und sich alle Augen auf mich richteten war ich sehr verunsichert. Ich probierte dennoch dem Unterricht zu folgen und die ersten Kontakte zu knöpfen.

Zu meinem Glück war eine Mitbewohnerin auch in meiner Klasse.

Nach dem Unterricht versammelten sich alle Schüler vor der Schule, ich erkannte ein paar Gesichter die auch den ersten Tag hatten und stellte mich zu ihnen und begann ein Gespräch. Ein Mädchen ebenfalls aus Deutschland unterhielt sich mit mir und wir beschlossen am Wochenende Ausflüge zu unternehmen.

Die Woche verflog, es gefiel mir richtig gut die Mitbewohner waren super nett und auch konnte man schnell neue Kontakte knüpfen.

In der Schule wurde jede Woche, freitags, ein Test geschrieben um zu sehen ob man den davor gelernten Stoff verstanden hat und bereit war die Klasse in das nächste höhere Level zu wechseln.

Die drei Wochen waren so toll, die Schule war sehr gut uns so konnte ich mein Englisch sehr verbessern und meine anfängliche Angst Englisch zu sprechen verging sehr schnell.

Auch gibt es in Irland viele Sehenswürdigkeiten und Ausflugziele. Die Ausflüge konnte man problemlos nach dem Unterricht planen, da man wenn man den Standartkurs gebucht hat nur bis 13Uhr Unterricht hatte, sogar die Schule bietet  einige Unternehmungen an.

Die Leute in Irland sind sehr gastfreundlich und nett. Aber leider heißt es auch Abschied nehmen, am 17.09. ging es für mich weiter nach Schottland.