Nadine Hauser

Mein Name ist Nadine und ich bin 27 Jahre alt. Ich war Anfang Oktober für 2 Wochen in Kanada, Toronto, wo ich an einem 60- stündigen Englischkurs teilgenommen habe.

Da ich mein Englisch überwiegend wegen meines Berufes verbessern wollte, entschied ich mich für Einzelunterricht, da ich dies für 2 Wochen Aufenthalt für die effektivste Art hielt.

Der Kurs war einerseits sehr anstrengend, da ich von morgens 8.30 Uhr bis mittags 15.30 Uhr Unterricht hatte, andererseits konnten meine 2 Lehrerinnen somit individuell auf meine Sprachprobleme und –bedürfnisse eingehen und erkannten schnell wo Handlungsbedarf bestand. Vormittags beschäftigten wir uns hauptsächlich mit Grammatik, wo wir entsprechende Übungen aus Fachbüchern machten, nachmittags lag der Schwerpunkt mehr auf „conversation, reading and writing“.

Auch wenn ich abends keine Zeit hatte den Englischstoff zu wiederholen, stellte ich schon bald fest, wie sich mein Englisch täglich verbesserte.

Bei der Unterbringung entschied ich mich für eine Gastfamilie, da ich in der kurzen Zeit meines Aufenthalts so viel wie möglich von der kanadischen Kultur erfahren wollte. Meine Gastfamilie war ein nettes junges Paar, das ca. 40 Minuten mit U-Bahn und Bus von der Schule entfernt wohnte. Mit dem öffentlichen Nahverkehr war die tägliche Fahrt aber kein Problem und verging immer recht schnell. Bei meiner Gastfamilie hatte ich ein kleines Zimmer, das sauber und zweckmässig war und indem ich sogar einen Internetanschluss hatte.

Das Abendessen bei meiner Gastfamilie nahm ich nur selten in Anspruch, da ich nach der Schule meist direkt loszog, um mir die Stadt anzuschauen, Leute zu treffen oder um shoppen zu gehen.

Während meines Aufenthalts lernte ich schnell andere Kursteilnehmer aus der ganzen Welt kennen. Da ich durch den Einzelunterricht im Gegensatz zu einer Klasse nicht gleich Bekanntschaften schliessen konnte, nutzte ich die Kaffeepausen oder von der Schule organisierte Ausflüge und Veranstaltungen, um neue Leute kennenzulernen.

An einem Wochenende nahm ich an einem von der Schule organisierten Trip zu den Niagara- Fällen teil. Diese liegen ca. 1 Stunde von Toronto entfernt und sind wirklich sehr beeindruckend und sehenswert.

Ansonsten gibt es in Toronto selbst aber auch jede Menge anzuschauen und zu erkunden. Ich bin meist zu Fuss gegangen, was ich nur empfehlen kann, da man so einfach mehr von der Stadt sieht. Ich habe mir unter anderem China Town, Little Italy und den Kensington Market angeschaut, der mir mit seinen kleinen, kunterbunten Läden und Menschen sehr gut gefallen hat. Desweiteren empfehle ich einen Besuch des CN-Towers, da man so einen guten Überblick über die Stadt erhält und sich eine bessere Orientierung verschafft.

Beeindruckend fand ich auch die großen Gebäude im Financial Distrikt, die Harbour Front und das Royal Ontario Museum.

Ich habe Toronto als eine sehr schöne und saubere Stadt erlebt, in der sehr viele unterschiedliche Nationen friedlich zusammenleben. Die Menschen sind sehr nett und hilfsbereit und immer für einen Small Talk offen. Meine Sprachreise wird mir in sehr guter Erinnerung bleiben, dazu haben vor allem auch das nette Sekretariat und meine netten Lehrerinnen bei der LSC beigetragen.

Nadine

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