Hans-Hennig Muhl

Neun Wochen, die mit Sicherheit zu den besten meines Lebens zählen! Ich hatte im Vorfeld viel von der Stadt gehört, doch angekommen in Vancouver übertraf es all meine Erwartungen. Angefangen bei der einzigartigen Lage zwischen Pazifik und Rocky Mountains, dann die Stadt selbst: modern, sauber und extrem freundliche und hilfsbereite Menschen. Vor allem die unzähligen Wolkenkratzer hatten es mir angetan.

Sehr positiv überrascht war ich von meiner Unterkunft in einer Studentenresidenz, die ich über iSt gebucht hatte. Sie war downtown gelegen mit nur fünf Minuten Fußweg zur Schule. Über meinen Aufenthalt hatte ich ein komfortables Einzelzimmer mit Fernseher, Kühlschrank und Schreibtisch. Desweiteren gab es Gemeinschaftküchen, Fernsehzimmer und die Möglichkeit seine Wäsche zu waschen. Ingesamt war alles sehr freundlich und sauber!

Nach dem Eingangstest in der Schule ( LSC ) wurden wir in kleine Klassen von 14 Leuten eingeteilt: In meinem Kurs waren zwei Deutsche und zwölf Schweizer. Zum Glück ist Schweizerdeutsch wie ein Fremdsprache für mich, so dass ich kein Wort verstehen konnte, und wir gezwungen waren die neun Wochen nur Englisch zu sprechen. Ich könnte nicht sagen, dass es einen einzigen gab, der nicht in die Gruppe gepasst hätte, mit einigen haben sich sogar wirklich tiefe Freundschaften über den Aufenthalt hinaus entwickelt.

Die Schule, auch downtown gelegen, ist sehr modern eingerichtet und bietet freien Internet-Zugang für die Studenten. Sowohl für Wochenenden als auch für die Zeit nach Schulschluß hatte die Schule zahlreiche Angebote. Unter anderen wurden mehrtägige Ausflüge nach Seattle, Victoria und Whistler angeboten: eine Bootsparty, ein Raftingtrip und Fahrradtouren, um nur einiges zu nennen.

Für all unsere Fragen war stets eine sehr nette, junge, motivierte Lehrerin für uns da, die sich auch persönlich sehr für uns einsetzte. Neben immer guter Laune und zahlreichen kreativen Spielen, ist sie mit uns in ihrer Freizeit japanisch essen gegangen und hat Klassenausflüge organisiert, wie z.B. zum Chinesischen Garten.

Zu den definitiven Highlights zählten der Trip nach Seattle und in den Olympic National Park. Allein die Fahrt über den Coconut Drive war die Reise schon wert. Auch wenn es verdammt kalt war und der Ausflug mit dem Boot fünf Stunden gedauert hat, war das Whale Watching auch ein Erlebniss der besonderen Art.

Neben diesen ganzen Annehmlichkeiten hab ich in diesem Wochen wirklich etwas gelernt. Nicht nur mein Englisch kann sich jetzt sehen lassen, auch persönlich war es ein sehr bereichernder Trip.

Ich kann diese Reise nur jedem empfehlen - eine sehr kompetente Schule in einer phantastischen und pulsierenden Stadt, die jede Menge Möglichkeiten bietet.

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