Mark Langenbach

Meine Sprachreise in Vancouver

Ich möchte hier von meiner 5-wöchigen Sprachreise in Vancouver berichten.
Dies ist mittlerweile meine 3. Sprachreise mit dem Veranstalter iSt.

An einem Samstagnachmittag bestieg ich das Flugzeug nach London, von wo es weiter ging nach Vancouver. Nach einem 10-stündigen Flug bin ich nun endlich am Samstagabend in Vancouver gelandet. Allein der Anflug auf Vancouver war schon so beeindruckend, dass ich es kaum abwarten konnte, Vancouver zu „erobern“.

Als ich dann endlich aus dem Flughafen raus war, habe ich mir ein Taxi genommen, um zu meiner Gastfamilie zu kommen, wo ich auch schon erwartet wurde. Ehrlich gesagt war ich schon ein wenig aufgeregt, da ich nicht wusste, was mich so erwarten wird. Ich war allerdings auch sehr gespannt und neugierig auf mein neues Zuhause. Als ich dort ankam, begrüsste mich erstmal der Hund meiner Gastfamilie sehr freundlich. Die Gastfamilie hatte mich ebenfalls willkommen geheissen und bot mir direkt ein Abendessen an.
Ich hatte mein eigenes Zimmer mit einem Fernseher, Bett, Schrank und einem Schreibtisch. Sogar einen Balkon hatte ich mit direktem Blick auf die Berge.

Weiterhin wohnte ein Mexikaner mit in dem Haus, der mit mir zur selben Schule ging. Wir freundeten uns sofort miteinander an und haben heute noch Email Kontakt.
Er und mein Gastvater zeigten mir am nächsten Tag die Stadt und welchen Bus und welche Bahn ich immer nehmen muss. Ich habe nämlich etwas ausserhalb von Vancouver gewohnt und benötigte 30-45 Minuten in die Innenstadt. Dort angekommen war für mich klar, dass Vancouver einer der schönsten Städte ist, die ich bereits gesehen habe.

Die Gastfamilie war sehr nett zu mir und ich habe mich recht schnell dort einleben können. Sie waren immer sehr hilfsbereit und haben mir all meine Fragen beantwortet. Meine Gastmutter bot auch an, meine Wäsche mit zu waschen. Das Abendessen, was wir immer zusammen eingenommen haben, war eher etwas gewöhnungsbedürftig. Deshalb haben mein mexikanischer Mitbewohner und ich uns öfters dazu entschlossen selbst zu kochen, was immer sehr lustig war.

Am ersten Schultag mussten wir einen Einstufungstest schreiben und ein Interview führen. Danach wurde uns die Schule und die Innenstadt vorgestellt. Die Schule befindet sich nämlich direkt in Vancouver Downtown, was sehr angenehm war. Die Schule machte auf mich einen sehr positiven Eindruck, da alles recht modern war. Wenn man mal eben seine Emails abrufen wollte, war dies kein Problem, denn dort stehen mehrere Computer, die man umsonst nutzen konnte. Auch die Lehrer sind wirklich nett dort und geben sich grosse Mühe, den Unterricht abwechslungsreich und interessant zu gestalten.

Die Schule begann dann für mich jeden morgen um 9.00 Uhr und endete um 15.20 Uhr, da ich einen Zusatzkurs gebucht hatte. Man muss unbedingt darauf achten, dass man immer pünktlich ist, andernfalls darf man die Klasse nicht mehr betreten.
Die Anzahl meiner Mitschüler in der Klasse betrug maximal 14 Leute, was in Ordnung ist. Sehr positiv empfand ich es, dass die Klassen sehr gemischt bzw. international waren.
Es wurde darauf geachtet, dass in meinem Fall nicht so viele Deutsche in meiner Klasse sind.
Man findet sehr schnell nette Leute und knüpft Freundschaften aus aller Welt und durch diese vielen Gespräche lernt man auch sehr viel Englisch und viel über anderen Kulturen.

Nach der Schule hatten wir natürlich Freizeit. Die Schule bot auch gegen einen geringen Aufpreis verschiedene Freizeitakivitäten wie Kino, Museum, Disco oder aber einen Besuch in dem wunderschönen und riesigen Stanley Park an. Dort befindet sich das Aquarium, was sehr faszinierend ist. Weiterhin hat die Schule für das Wochenende angeboten, Ausflüge nach Victoria Island oder nach Seattle in den USA zu organisieren. Diese Ausflüge haben sich wirklich gelohnt. Wir haben auch auf eigene Faust ein Trip nach Whistler zum Ski laufen unternommen. Es ist ein sehr schönes und ideales Skigebiet.

Insgesamt würde ich sagen, dass ich eine wunderschöne Zeit dort verbracht habe. Und natürlich hat sich mein Englisch um einiges gebessert. 
Ich kann es nur jedem wirklich empfehlen und ich würde es immer wieder machen.

Mark Langenbach

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